Tag: DIE LINKE

Zwischen dem Wunsch nach Harmonie und innerparteilicher Demokratie

Katja Kipping zur Auswertung des Leipziger Parteitages Kurz nach dem Parteitag stand ich früh vorm JobCenter, um mit Hartz IV-Betroffenen ins Gespräch zu kommen. Dabei fragte mich ein Dresdner, ob stimme, was die Medien über den LINKEN Parteitag sagen würden: dass es um Streit zwischen Sahra Wagenknecht und mir ginge. Nein, denn der Verlauf des




Karl Marx, sein 200. Geburtstag und wie ich ihn erleben durfte

Von Kathleen Noack 5. Mai 2018. Chemnitz, ehemals Karl-Marx-Stadt. Der deutsche Philosoph Karl Marx ist in aller Munde. Nicht nur heute, ganz im Gegenteil, aber heute besonders. Wir feiern seinen 200. Geburtstag, direkt am Karl-Marx-Monument in der Brückenstraße, dem „Nischel“. Ganz früh schon, gegen sieben, sind fleißige Helfer am Werk. Karl bekommt sein erstes Geburtstagsgeschenk,




Quo vadis, DIE LINKE?

Von René Lindenau Beginnen wir ganz profan und fragen: Wozu sind Parteien da? Was treibt sie an? Sie vertreten Interessen und stehen für ein Programm, das die jeweiligen politischen Mitbewerber nicht vertreten. Soweit so gut. Problematisch wird es nur, wenn eine Partei nur mit sich selbst beschäftigt ist, die Öffentlichkeit scheut und wenn sie Sitzungen




Das wünsche ich meinem ärgsten Feind nicht

Katja Kipping über das Elend mit Hartz IV und einen großen Schatz Wann immer ich in der LINKEN unterwegs bin, treffe ich großartige engagierte Mitglieder. Menschen wie Andreas aus NRW: „Ich erinnere mich noch sehr genau, wie das war. Das hat sich mir eingebrannt ins Gedächtnis. Damals waren unsere Kinder noch recht jung. Also, nee,




„Ein wahrer Freund spricht auch bittere Worte aus.“

Ralf Richter hat „Die Eingewanderten“ von Paul Scheffer gelesen Der niederländische Migrationsforscher beginnt mit einer Parteienkritik. Gerade eine umfangreiche Wanderungsbewegung würde doch die Bevölkerung eines jeden Landes vor große Herausforderungen stellen: „Ich hätte es begrüßt, wenn die etablierten Parteien sich dieser Themen angenommen und nicht in die andere Richtung geschaut hätten, bis ein beträchtlicher Teil




LINKES Integrationsgesetz für Sachsen

Von Juliane Nagel Liebe Genoss*innen, Migration ist eine Realität, auch in Sachsen und das nicht erst seit 2015. Mehr noch ist Migration ein prägendes Element der Moderne selbst, ist unabänderlich mit der Welt, in der wir leben, verknüpft. Ebenso untrennbar ist Migration ein Teil der sozialen Frage, des Kampfes um Rechte und Teilhabe an der




Chemnitzer Ostermarsch 2018

Von Nico Rudolph Bei lachender Sonne konnten wir zum Höhepunkt des Ostermarsches mindestens 300-350 Menschen versammeln. Damit liegt Chemnitz vor Dresden und Leipzig und ist Landeshauptstadt des Friedens 😉 Die Zahl unserer Demonstranten steigt seit mindestens zwei Jahren, angesichts der gefährlichen Lage ein Hoffnungsschimmer. Mit Reiner Braun hatten wir einen renommierten Hauptredner gewonnen, dem es




Hochschule geht alle an!

Von René Jalaß Hochschulpolitik? Studiengebühren? BAföG? Semesterbeitrag? Hochschulrat? Senat? Alles Begriffe, von denen ich lange nichts mehr gehört hatte, bis ich im September 2017 den Sprecher*innenbereich Hochschul- und Wissenschaftspolitik der Fraktion DIE LINKE im Sächsischen Landtag übernommen habe. Daraufhin habe ich mich auf die Socken gemacht, beziehungsweise habe mich in den Zug gesetzt und fuhr




Kampf um Würde

Von Sabine Zimmermann und Cornelia Falken Arbeitskämpfe sind ein Motor politischer Veränderung. Was heute selbstverständlich erscheint – etwa die 40-Stunden-Woche oder die Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall – wurde einst mit großen Streiks und Kampagnen erzwungen. Auch heute streiten GewerkschafterInnen für Forderungen, die weit über Tarifverträge und einzelne Branchen hinausweisen. PflegerInnen an der Berliner Charité und im




Bitte um Spenden für Sowjetisches Fliegerehrenmal in Syhra

Von Bernd Gnant Am 19. Oktober 2017 jährte sich zum 51. Mal der Tag, an dem zwei sowjetische Militärflieger des Flugplatzes Altenburg/Nobitz mit einer MiG 21U bei einem Übungsflug nahe dem heutigen Geithainer Ortsteil Syhra tödlich verunglückten. Flugzeugführer Oberst Viktor Nikolajewitsch Schandakow und Major Juri Alexejewitsch Wladimirow verzichteten darauf, sich rechtzeitig per Fallschirm aus der