Tag: DDR

Neues vom Herrn b

Jour fixe 37 widmet sich Stephen Parkers neuer Brecht-Biographie. Von Wulf Skaun Haben wir mit Mittenzwei, Hecht, Schumacher und Co. nicht schon zu DDR-Zeiten alles über Bert Brecht gewusst? Die 37. Runde des Leipziger „unkonventionellen Gesprächskreises“ Jour fixe an der RLS Sachsen belehrt uns eines anderen. Im beinahe privatimen Café-Ambiente der „Kleinen Träumerei“, für den




„Von jedem Tag will ich was haben …“

Ralf Richter empfiehlt das Buch zum Gundermann-Film Das vollständige Zitat auf dem Titel des Paperbacks vom Ch. Links Verlag, das von Andreas Leusink herausgegeben wurde, lautet: „Von jedem Tag will ich was haben, was ich nicht vergesse …“ Was immer Sie machen, den Gundermann-Film von Andreas Dresen sehen, den Soundtrack bei Buschfunk bestellen oder das




Vor 120 Jahren geboren: Anna Tieke

Von Prof. Dr. Kurt Schneider Am 11. November 1898 als Anna Wittenburg in Rixdorf geboren, trat sie 13-jährig der Arbeiterjugend bei. Von Beruf Koloristin, gehörte sie von 1917 bis 1920 der USPD an, danach der KPD. Anfangs im KPD Unterbezirk Berlin Süd in der Frauenabteilung und im Roten Frauen- und Mädchenbund tätig, war sie danach




Neues vom Herrn b

Jour fixe 37 widmet sich Stephen Parkers neuer Brecht-Biographie. Von Wulf Skaun Haben wir mit Mittenzwei, Hecht, Schumacher und Co. nicht schon zu DDR-Zeiten alles über Bert Brecht gewusst? Die 37. Runde des Leipziger „unkonventionellen Gesprächskreises“ Jour fixe an der RLS Sachsen belehrt uns eines anderen. Im beinahe privatimen Café-Ambiente der „Kleinen Träumerei“, für den




Ostrock meets Classic

Von René Lindenau Das war ein guter Anfang für ein Wochenende, dieser 21. September in Cottbus. Mit den handelsüblichen Rockmusikern brachte Ostrock meets Classic Liedgut der DDR-Rockszene gemeinsam mit einem Sinfonieorchester auf die Bühne der Stadthalle. Es ging an diesem Abend nicht nur um musikalische Erinnerungen an verflossene Jugendtage, sondern auch um wirklichen Musikgenuss und




Mal den Westen am Osten messen!

Von Rico Gebhardt Das Bundeskabinett hat unlängst den aktuellen Jahresbericht zum Stand der deutschen Einheit behandelt. Obwohl der Osten wirtschaftlich aufgeholt habe, konstatiert die Bundesregierung nach wie vor deutliche Unterschiede zum Westen: Beim Lohnniveau und der Wirtschaftskraft liege der Osten auch nach 30 Jahren hinter dem Westen, Konzernzentralen fehlten hierzulande. Matthias Höhn, Ostbeauftragter der Bundestagsfraktion




Immer wieder wächst das Gras…

Ein Beitrag von Uwe Schaarschmidt zur Premiere des Gundermann-Films bei den Filmnächten am Elbufer Irgendwann im Herbst 1994, hinter der Bühne des Studentenclubs Bärenzwinger in Dresden. Wir stehen vor Gundermann, nach dem Konzert. Schwitzend kaut der schlaksige Liedermacher an einer Körnersemmel und hört sich an, was wir wollen: Ihn, als Musiker, im nächsten Frühjahr, für




Seiltänzer auf den Buchstaben

Jens-Paul Wollenberg mit einer Hommage an Hans-Eckardt Wenzel „Schreib Lieder, sagen die Gedichtemacher, schreib Gedichte, sagen die Liedermacher, schreib Prosa, fordern die Essayisten … eine Mixtur der Genres, fließende Grenzen.“ Mit diesen Worten leitete Steffen Mensching sehr zutreffend im Schutzumschlag den ersten Gedichtband Wenzels „Lied vom wilden Mohn“ aus dem Jahr 1984 ein. Denn Hans-Eckardt




Willkommen und Abschied

Staatsministerin Petra Köpping bei Jour fixe: Letzte Debatte an langjährigem Veranstaltungsort zum Thema Treuhandtrauma. Von Wulf Skaun 28. August, Goethes Geburtstag. Des Dichterfürsten „Willkommen und Abschied“ steht sinnbildlich auch für zwei disparate Momente bei Jour fixe 36. Erstmals wird im „unkonventionellen Gesprächskreis“ an der Leipziger Dependance der RLS Sachsen mit Petra Köpping (SPD) ministerialer Besuch




„Angetreten, die Welt zu verbessern“

Wie Jour-fixe-Teilnehmer die 68er Bewegung erlebt haben. Von Wulf Skaun Aufrührerische Studentendemos. Ho, Ho, Ho Chi Minh-Sprechchöre. Polizei und Wasserwerfer. Flower-Power der Hippies: „Make love, not war!“ Nackte Ärsche der Kommune 1. Des niedergeschossenen Rudi Dutschkes Fahrrad. Beate Klarsfelds Kanzler-Ohrfeige. Bilder wie diese entschlüsseln eine Chiffre: 1968. Peter Porsch ruft sie auf, die jener Bewegung