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links! Interview mit einem aus Chemnnitz stammenden Auschwitz-Überlebenden

»Wer denkt, es kann sich nicht wiederholen, der irrt« Kürzlich belehrte uns der sächsische Innenminister, „Antifaschismus“ sei „nicht die richtige Antwort“ auf Faschismus, sondern „Demokratie, Auseinandersetzung aus der Mitte unserer Gesellschaft heraus“. Damit hat er allen antifaschistisch eingestellten Menschen ihre demokratische Einstellung abgesprochen. Man möchte sich lieber nicht vorstellen, wie solche Aussagen auf Menschen wie




Widerstand zwecklos – Polizei und Justiz ließ Nazis in Chemnitz marschieren

Wenn man den Menschen in der Chemnitzer Innenstadt am Abend des 5. März zugehört hat, hörte man einen Satz sehr häufig: „Warum dürfen die marschieren?“ „Die“ waren Nazis von 4 bis 74 Jahren. Alljährlich marschieren sie, ähnlich wie in Dresden, unter dem Deckmantel eines Trauermarsches am Tag der Bombardierung von Chemnitz durch die Stadt. Begründet




Gedenken an die Todesmärsche

250.000. Eine Viertelmillion Menschen. Sie kamen um, nachdem die SS im Winter 1944/45 jene Konzentrationslager evakuieren ließ, die alliierten Truppen in die Hände zu fallen drohten. Die besonders schwachen und besonders kranken Häftlinge wurden sofort zurückgelassen. Der Rest per Bahn oder meistens zu Fuß in Lager in Deutschland gebracht. Viele erfroren und verhungerten unterwegs. Wer




Neonaziaufmärsche und die Ohnmacht des Versammlungsrechts

Spätestens seit den Ereignissen vom 13. und 19. Februar in Dresden und vom 5. März in Chemnitz ist ein scharfer Disput entbrannt, ob Nazimärsche im  Allgemeinen und an derartigen Tagen historischen Gedenkens an Krieg und Faschismus einfach hingenommen werden müssen. Sind sie der Preis der Demokratie, ein Tribut an das Grundrecht auf Versammlungsfreiheit und das




DIE LINKE hat mit Miko Runkel einen zweiten Bürgermeister in Chemnitz

Bild: Harald Henkel / flickr (CC BY-NC-SA 2.0) Margitta Zellmer in der Links! – Ausgabe 7-8/2008 Den Beschluss zur Bildung eines neuen Dezernates 3 (Recht, Sicherheit und Ordnung) fasste der Stadtrat im Januar 2008. 33 Bewerber gab es auf die drei zu wählenden Bürgermeisterposten. Neben dem neuen Dezernat mussten nämlich auch die Bürgermeister für die