Tag: chemnitz

Chemnitzer Ostermarsch 2018

Von Nico Rudolph Bei lachender Sonne konnten wir zum Höhepunkt des Ostermarsches mindestens 300-350 Menschen versammeln. Damit liegt Chemnitz vor Dresden und Leipzig und ist Landeshauptstadt des Friedens 😉 Die Zahl unserer Demonstranten steigt seit mindestens zwei Jahren, angesichts der gefĂ€hrlichen Lage ein Hoffnungsschimmer. Mit Reiner Braun hatten wir einen renommierten Hauptredner gewonnen, dem es




Charlys Blick

Von Klaus MĂŒller aus Chemnitz Fast die ganze Welt kennt Karl Marx. Aber keiner, ausgenommen seine Verwandten und Freunde, hat ihn jemals lĂ€chelnd oder gar lachend gesehen. Und höchstens Karikaturisten haben sich getraut, ihn auf diese menschenfreundliche Art darzustellen. Als ich 1979 nach Karl-Marx-Stadt kam, um hier bei der DDR-Nachrichtenagentur ADN zu arbeiten, fiel mir




Start ins Karl-Marx-Jahr-2018

Von Marcus BoĂ«s „Es ist nicht das Bewusstsein der Menschen, das ihr Sein, sondern umgekehrt ihr gesellschaftliches Sein, das ihr Bewusstsein bestimmt.“ (Karl Marx, 1859) Welche Brisanz in diesen Worten steckt, fĂŒhrt uns die Gegenwart Tag fĂŒr Tag vor Augen. Das Sein, die Lebenswelt der Menschen, ihre Erfahrungen sind es, die Entscheidungen und Zukunft prĂ€gen.




Kretschmer im Erzgebirge. Und was nun?

Von Susann Schöniger Wow, ein MinisterprĂ€sident auf Sachsentour. Als erste Anlaufstelle das Erzgebirge – mit Besuch eines mittelstĂ€ndischen Unternehmens, des Krankenhauses Stollberg und einem BĂŒrgerdialog in Aue. Der Slogan ĂŒber der Sachsentour: Liebe BĂŒrgerinnen und BĂŒrger, wir haben verstanden und nehmen euch ernst. Wir hören euch zu. Gut, könnte mensch meinen 
 haben es die




Gedenktafel erinnert an Zwangsarbeiter und KZ-HĂ€ftlinge bei der Astra-Werke AG Chemnitz

Von Michael Leutert Mit einer Spende in Höhe von 500 Euro unterstĂŒtzt der Fraktionsverein der LINKEN Bundestagsfraktion die Anbringung einer Tafel zum Gedenken an Zwangsarbeiter und KZ-HĂ€ftlinge der Astra-Werke AG Chemnitz. Sie findet ihren Platz am ehemaligen WerksgebĂ€ude auf der Altchemnitzer Straße 41, dem heutigen Sitz der SĂ€chsischen Landesdirektion. Mit der Gedenktafel wird an das




Erfreuliches, Kritisches und etwas Eigenlob

Andy Sauer mit Gedanken zum vergangenen Landesparteitag in Chemnitz Ziemlich viel ist im Vorfeld des Landesparteitages vom 4. und 5. November geschrieben worden – vieles auch in der Nachbetrachtung. Wir hatten uns bisher kaum zu den Geschehnissen geĂ€ußert und wollen das mit einigen wenigen Gedanken nun fix Ă€ndern, bevor der Landesparteitag gĂ€nzlich in Vergessenheit gerĂ€t.




„Landesjugendplenum ist nur zweimal im Jaaahr …“ ??

…aber anders als im bekannten Smash-Hit von Peter Wackel wurde bei uns natĂŒrlich weder gefeiert noch irgendwie anderweitig Spaß gehabt, sondern nur straff durchgearbeitet – wir hatten ja schließlich auch Einiges zu tun! Vom 29. September bis zum 1. Oktober trafen sich gut 70 Linksjugendliche aus ganz Sachsen in der GedenkstĂ€tte Bautzner Straße in Dresden,




Sonntags-Genuss: Konzert im Freien

von Ralf Becker Kulturell ist Chemnitz ziemlich gut auf den Beinen, auch wenn es hier und da im GebÀlk der Finanzierung knirscht. Auch Sport gehört zur Freizeit- und Alltags-Kultur, das sollte nicht vergessen werden. Da gab es gerade in den letzten Monaten eine Debatte. Ich will hier nur anmerken, dass meines Erachtens die Schwerpunkte gesetzt




Von der Festung zur Republik: Europatour im Wahlkampf

Von Tilman Loos Einer der zahlreichen Bestandteile des Jugendwahlkampfs der linksjugend [’solid] Sachsen war die Europatour. In Chemnitz, Leipzig, Dresden und Bautzen gab es neben Material, Eiskaffee und sĂŒĂŸen Leckereien Infomaterial zu linker Europapolitik. Am Anfang konnten alle vorbeilatschenden Leutchen ihre Gedanken zum Thema anhand einiger offener Fragen auf Flipcharts festhalten. Nach zwei Stunden gab’s




Das sÀchsische Manchester

Zur Bewerbung der Stadt Chemnitz als europĂ€ische Kulturhauptstadt 2025 von Tim Detzner und Mike Melzer „Was ist das schon wieder fĂŒr eine Idee aus dem Rathaus?“, oder „Totaler Nonsens“, oder „Wieder ein flacher und teurer Versuch des Stadtmarketings, sich bundesweit zu blamieren“. So haben sicherlich viele gedacht, als bekannt wurde, dass Chemnitz sich um den