Tag: Bildung

#aufstehen und DIE LINKE

Von Ralf Becker Nun ist sie in der Welt, die Sammlungsbewegung „#aufstehen“, die schon vor ihrer Gründung für parteipolitischen Zwist sorgte. Denn wie kann eine „Linke“ in führender Verantwortung der Bundestagsfraktion neben ihrer Partei, ohne mit den Chefs der Partei und dem Parteivorstand zu reden, eine Bewegung ins Leben rufen wollen? Es ist klar, menschlich




Historischer Schritt in der Bildungspolitik

Der Volksantrag zum längeren gemeinsamen Lernen in Sachsen ist gestartet. Von Cornelia Falken Am letzten September-Wochenende fiel der Startschuss für den Volksantrag zum „Längeren gemeinsamen Lernen in Sachsen“. Seitdem können die Bürgerinnen und Bürger in rund 100 Büros (u.a. in allen Büros der LINKEN), verteilt über das ganze Land, die Bögen mit dem Volksantrag unterschreiben




Kampfbegriffe als Diskriminierungsform

Gastbeitrag von Dr. Klemens Ketelhut, Universität Heidelberg/Heidelberg School of Education Es ist nun schon einige Jahre her, dass die Debatte um den so genannten Bildungsplan in Baden-Württemberg Themenbereiche wie Homosexualität und Trans*geschlechtlichkeit in den öffentlichen Diskurs gebracht hat. Scheinbar Erstaunliches war damals zu beobachten: Im Gefolge der Ankündigung, dass nun auch andere Lebensweisen als die




Arbeitsmarktpolitik absurd

Von Katja Kipping Am 10. April traf ich mich mit Marion Schuldt von den Euro Schulen Dresden und Frau Dr. Buder von Jugend Arbeit Bildung e. V. Beide Träger bieten Maßnahmen für Langzeiterwerbslose an, bei denen – aus verschiedenen Gründen – eine Vermittlung in den 1. Arbeitsmarkt eher unwahrscheinlich ist. Viele dieser Maßnahmen sind nun




Ende September: Landesjugendplenum in Dresden

Am allerletzten September-Wochenende 2017 trifft sich in der Gedenkstätte Bautzner Straße (Bautzner Straße 112a, 01099 Dresden) eine illustre Truppe aus dem gesamten Bundesland, um sich den wichtigen Fragen des Lebens zu widmen: beispielsweise der, aus welchen Personen der neue Beauftragtenrat der Linksjugend Sachsen bestehen wird. Außerdem werden andere Posten neu besetzt, der Wahlkampf begossen, getanzt




Gemeinsam für Kinder!

von Jörn Wunderlich Kinderrechte sind ein stets aktuelles und leider nicht immer mit der notwendigen Sensibilität beachtetes Thema. Die UNO geht von der folgenden Situation aus: „51 Prozent der knapp 60 Millionen Menschen, die sich auf der Flucht oder in flüchtlingsähnlichen Situationen befinden, sind jünger als 18 Jahre.“ UNICEF befindet, dass weltweit 150 Millionen Kinder




Ringen um eine moderne Schule – Schulpolitischer Dialog in Kamenz!

Wie soll in Sachsen die Schule der Zukunft aussehen? Wie können wir die Probleme lösen? Marion Junge, LINKE Landtagsabgeordnete aus Kamenz, hatte am 19. Januar die bildungspolitischen Sprecher*innen der demokratischen Fraktionen eingeladen, um diese Fragen zu diskutieren. So waren von der Koalition Lothar Bienst (CDU) und Sabine Friedel (SPD) und von der größten Oppositionsfraktion Cornelia




Verpflichtende Geschichte

von Jochen Mattern Geschichte ist in Sachsen seit dem Beginn des Schuljahres 2016/2017 wieder ein „verpflichtendes“ Unterrichtsfach für alle Schülerinnen und Schüler. Bislang hatten die Zehntklässler in der Oberschule, der vormaligen Mittelschule, zwischen Geografie und Geschichte wählen können. Die Regelung stammte aus dem Jahr 2006. Von der Möglichkeit zur Abwahl eines Unterrichtsfaches versprach sich die




„Jeder Mensch braucht eigenen Gelderwerb, soziale Anerkennung, Autonomie und gesellschaftliche Teilhabe“

Simone Hock sprach für „Links!“ mit Simone Wagner, Leiterin Stabstelle für Zuwanderung, Asyl und Flucht in der Agentur für Arbeit. Sie leiten die Stabsstelle für Zuwanderung, Asyl und Flucht in der Arbeitsagentur. Was sind Ihre Aufgaben? Ich koordiniere intern die Kommunikation, Entscheidungsprozesse und Handlungsfelder, auch alle internen und externen Netzwerkpartner. Ich pflege die Kontakte zu




Wie kommt es zur Bildung einer Seniorenvertretung? Beispiel Freital

von Peter Müller Im Hinblick auf die kommunale Seniorenpolitik ist der demografische Wandel der Ausgangspunkt aller Überlegungen. Die älteren Menschen leben heutzutage selbstbestimmter und nach anderen „Altersbildern“ als die vergangenen Generationen und sehen die Zeit nach dem Ausscheiden aus dem Berufsleben als eine Möglichkeit, mit ihren Lebenserfahrungen und ihrem Wissen an einer gesellschaftlichen Tätigkeit teilzunehmen.