Tag: Ausstellung

Schwach

Ralf Richter über die Rassismus-Ausstellung im Dresdner Hygienemuseum Rassismus – die Erfindung von Menschenrassen. Unter diesem Titel ist bis Anfang Januar 2019 eine Ausstellung im Dresdner Hygienemuseum zu sehen. In vier Abteilungen werden im Wesentlichen folgende Fragen behandelt: Wie unterschiedlich sind wir? Wo sehen wir „Rassen“? Wer sind wir bzw. die anderen? Und letztlich: Wie




Umsturz

René Lindenau hat eine Ausstellung über die Revolution besucht Wie es sich für ein gutes Haus dieser Museumssparte gehört, hat das Deutsche Historische Museum in Berlin wieder ein herausragendes geschichtliches Jubiläum, nunmehr den 100. Jahrestages der russischen Oktoberrevolution mit einer Ausstellung gewürdigt. Noch bis zum 15. April 2018 kann sie besichtigt werden. Auf 1.000 Quadratmetern




Den AMIGA-Mythos in Bernburg (Saale) erleben

„70 Jahre AMIGA – Mythos und Kult des ersten deutschen Schallplattenlabels“, so ist eine Sonderschau zum Jubiläum überschrieben. Weder zum 50. noch zum 60. Jubiläum hat es eine derartige Präsentation gegeben. „Es hat einfach keiner dran gedacht“, sagt Torsten Sielmon, der die Idee zur Ausstellung hatte und Wege fand, sie umzusetzen. Er war ist ein




Hinter verschlossenen Türen – Ausstellungseröffnung Häusliche Gewalt in Sachsen

von Anja Eichhorn, Europabüro Dr. Cornelia Ernst Am 11. März war es soweit. Im Zuge des Frauentages und im Rahmen der Veranstaltung von Sarah Buddeberg zur Häuslichen Gewalt und Sexismus im Sächsischen Landtag haben wir unsere gemeinsame Ausstellung zum Thema feierlich eröffnet. Zur Eröffnung waren über 50 Vertreter_innen und Gäste erschienen, darunter Beratungsstellen, kommunale Handlungsträger_innen




„Sag mir, wo du stehst …“

von Dr. Dieter Rostowski, Kamenz Das waren meine Gedanken, als ich im Kamenzer Malzhaus (Stadtmuseum im Museum der Westlausitz Kamenz) die Ausstellung zum Wirken der beiden Frauen Eva Büttner (nach dem Krieg Kulturreferentin beim Landratsamt Kamenz) und Dr. Gertrud Bobeck (nach dem Krieg Schulrätin beim Landratsamt Bautzen) in der Nachkriegszeit gesehen hatte. Die Ausstellung „Junkerland




Antisemitismus? – Antizionismus? – Israelkritik?

Am Montag, dem 30.06.2008, 15:00 Uhr wird im Hörsaalzentrum der TU Dresden, Bergstraße 64, Hörsaal 2 die Ausstellung „Antisemitismus? – Antizionismus? – Israelkritik?“ eröffnet. Zu sehen ist sie bereits ab morgen (Freitag, 27. Juni) bis zum 3. August. Bild: „Tear down that wall“ von cactusbones, bestimmte Rechte vorbehalten Themen / Referenten: Begrüßung: Prof. Hermann Kokenge,




…ist das der Sonderzug nach Kassel?

Nach der documenta 12: Ein Fazit von Ivar Bahn Links! 10/2007 Alle Messen sind gelesen. Vorerst! Am vierten Septemberwochenende also der Abpfiff des Spieles, welches nur Sieger hatte. Schluss also mit Lustig, was so ausnahmslos lustig nun auch wieder nicht war. Die Documenta zwölf ist Vergangenheit, Kassel wird aufgeräumt und hat doch in einigen Besuchern




Punk in der DDR: Too much future – too little Möglichkeiten

Leider nur noch ein paar Tage im Dresdener Stadtmuseum zu sehen: Die Ausstellung „Punk in der DDR – Anarchy in DDR“ – Uwe Schaarschmidt war jetzt für uns vor Ort und erinnert sich an seine ersten Begegnungen mit dem Punk Soundtechnisch guten Punk zu hören, war in der DDR nicht allzu schwer. Man besorgte sich




5 Richtigweisungen, um die aktuelle »Antisemitismus in der DDR«-Debatte zu beenden

In Links! 9/2007 berichtete Juliane Nagel von der Ausstellung „Das hat es bei uns nicht gegeben“ [FN]. Ingo Groepler-Roeser nennt 5 Gründe, weshalb eine solche „Debatte“ weniger Wagnis als Torheit ist* 1. Verordneter Antifaschismus. Ein Hauptvorwurf der Ausstellungsmacher lautet, der verordnete Antifaschismus in der DDR hätte eine „echte Aufarbeitung“ der Nazivergangenheit verhindert und somit einem




DDR: Der Mut der einen und die Scham der anderen

Die Wanderaustellung „Der Mut der Wenigen“ ist bis zum 13. Dezember in Schwerin zu besichtigen. Peter Deutrich besuchte die Ausstellung auf ihrer Station in Torgau 9/2007 Eigentlich wollte ich mir die Eröffnung der Ausstellung „Der Mut der Wenigen“ im ehemaligen Jugendwerkhof Torgau und das Zusammentreffen mit „Staatsfeinden“ ersparen. Ich fühle zutiefst Scham über eines der