Tag: Asylsuchende

Steter Tropfen höhlt den Stein

von Marco Mätze Unterbringungs- und Kommunikationskonzept im Landkreis Sächsische Schweiz – Osterzgebirge Beim Thema Asyl wird der Bundesregierung zu Recht Konzeptlosigkeit vorgeworfen. Auch viele Landkreise reagieren momentan mehr spontan als konzeptvoll auf die Herausforderungen. Im Landkreis Sächsische Schweiz – Osterzgebirge wurde 2011 ein erstes Integrationskonzept beschlossen. Bereits vorher war der Landkreis einer der ersten in




Reihe Willkommensbündnisse: „Arbeitskreis Ausländer und Asyl Freiberg e.V.“

von Hans Weiske Das Engagement für asylsuchende Menschen und ausländische Studierende hat in der Berg- und Universitätsstadt Freiberg eine lange Tradition. Die menschliche Zuwendung zu den ausländischen Mitbürgern feierte bereits im Jahr 1994 einen großen Erfolg. Damals gelang es einer kleinen Gruppe engagierter Freiberger Bürger in einem spektakulären Fall, einer Mutter mit ihrer kleinen Tochter




Über Asylbewerber und andere ganz normale Dinge

von Mike Hirsch Ich lebe und arbeite in Glauchau und das auch gerne, denn Glauchau ist eine schöne Stadt, und, was noch mehr zählt: Glauchau ist eine gute Stadt. Wie ich darauf komme? Auch hier gibt es seit Mai 2014 ein Asylbewerberheim. Auch hier gab es Gesprächsrunden in Kirchen zwischen Vertretern der lokalen Politik, allen




Buntes Meißen – Bündnis für Demokratie und Zivilcourage

von Tilo Hellmann Auch das ist Sachsen: An zahlreichen Orten engagieren sich zivilgesellschaftliche Initiativen in Bündnissen gegen flüchtlingsfeindliche Umtriebe und für ein gutes Miteinander von Einheimischen und Geflüchteten. In den nächsten Ausgaben wollen wir einige von ihnen näher vorstellen. Am 25.07.2013 sollte auf den Elbwiesen in Meißen eine nicht angemeldete Veranstaltung der Reichsbürgerbewegung stattfinden. Daraufhin




Eine neue „Lex Roma“?

Ein Tag wider die Diskriminierung von Asylsuchenden Von Juliane Nagel Ein dichtes Programm stand am 7. Juni in Leipzig bevor. Anstatt das derzeit dringliche Thema der verschärften Abschottung der EU und Deutschlands gegen Flüchtlinge aus den Teilstaaten des ehemaligen Jugoslawiens hinter den Türen des Europaparlaments in Brüssel zu erörtern, wollten wir vor Ort mit Betroffenen




Asyl in Europa – im Westen nichts Neues

Von Cornelia Ernst (MdEP) Um ein Haar hätte ich den Flieger in Athen verpasst, verstrickt in unzählige Debatten, aufgewühlt nach dem Besuch in einem Athener Asylknast. Wenige Monate nachdem im Straßburger Parlament huldvoll die neue Dublin III-Regelung angenommen wurde, nur von den Linken abgelehnt, war ich in der Wirklichkeit angekommen. Erbaut mit Mitteln der EU