Tag: Asylpolitik

Refugees Welcome! Zum Auftakttreffen der LAG Migration und Asyl

von Anja Eichhorn, Europabüro Dr. Cornelia Ernst 18. Februar, Haus der Begegnung in Dresden: Auf Initiative von Juliane Nagel und Cornelia Ernst war zum 1. Auftakttreffen der Landesarbeitsgemeinschaft Migration und Asyl eingeladen worden. Ziel war es, sich angesichts der aktuellen Herausforderungen zu asyl- und migrationspolitischen Fragen zu verständigen und die Landesarbeitsgemeinschaft neu zu beleben. In




Engherzig, kleingeistig, mitleidlos, auf Abschreckung setzend

von Jörn Wunderlich So wurde kürzlich die Asylpolitik der Koalition im Deutschlandfunk bezeichnet. Und sie wurde völlig korrekt so bezeichnet. Nun wurde das Asylpaket II im Bundestag verabschiedet. Unter anderem wird der Familiennachzug für zwei Jahre ausgesetzt. Für zwei Jahre wird verhindert, dass Familien legal zusammenkommen können. Damit sorgt die Koalition dafür, dass sich zurückgebliebene




Emanzipation oder Kolosseum

von Enrico Pfau Es ist leicht zu sagen, man sei der Flüchtlings-Herausforderung nicht gewachsen, wenn man nichts oder das Gegenteil dafür getan hat, um ihr gewachsen zu sein – ja, wenn man sogar viel dafür getan hat, dass man ihr gar nicht erst begegnet. Dementsprechend reaktionär sind die meisten Lösungsvorschläge. Sie sollen nur Menschen davon




Ein Geschwätz von gestern?

von Peter Porsch Niemand wird abstreiten, dass die Zahl der in Europa Zuflucht und Sicherheit suchenden Menschen sehr groß ist. Das kann nicht ohne Probleme abgehen. Auf diese wird sehr unterschiedlich reagiert. Zwischen dem „wir schaffen das“ und dem „Grenzen dicht“ oder dem „refugees welcome“ und dem „das Boot ist voll“ ist vieles möglich –




Flüchtlinge beim Weg in Arbeit unterstützen, Sozialstaat sichern

von Sabine Zimmermann Viele der Flüchtlinge, die es nach Deutschland schaffen, werden hier dauerhaft oder für eine längere Zeit bleiben. Derzeit stehen die Fragen der Unterbringung und sicheren Fluchtwege im Vordergrund. Vergessen werden darf aber nicht, Flüchtlinge zeitnah und gleichberechtigt auf dem Weg in Arbeit zu unterstützen. Nur so können die Betroffenen eigenständig für ihren




Selbstermächtigung der Flüchtlinge

Bewegung gegen inhumane Asyl- und Flüchtlingspolitik von Juliane Nagel Im September startete in Würzburg auf zwei Routen ein Protestmarsch von Flüchtlingen. Zu Fuß und per Bus wollten ca. hundert von ihnen nach Berlin gelangen, um dort ihren Protest gegen die inhumane deutsche Asyl- und Flüchtlingspolitik Ausdruck zu verleihen. Dabei passierten sie auch Sachsen. In Leipzig




Interview mit der Stadträtin Juliane Nagel (DIE LINKE)

»Flüchtlinge werden als Bedrohung der Idylle empfunden« In Leipzig kann man derzeit ungewohnt viel politisches Engagement von ansonsten eher passiven Bürgerinnen und Bürgern beobachten. Ein Grund zur Freude ist das allerdings nicht. Denn der Stein des Anstoßes sind Pläne der Stadt, die Wohnsituation von Asylsuchenden und Geduldeten zu verbessern und sie verstärkt dezentral unterzubringen. Dagegen