Tag: Antifa

Dresden – der 13. Februar gehört nicht mehr den Nazis

von Jens Thöricht Es ist gelungen. Am 69. Jahrestag der Bombardierung Dresdens konnten Geschichtsrevisionisten und Vertreter der Ideologie der Ungleichwertigkeit in Dresden keine koordinierte Aktion durchführen. Dank vieler Menschen, die aktiv in der Stadt unterwegs waren, gab es keine Demonstrationen und auch keine Kundgebung der Nazis. Somit ist der 13. Februar 2014 ein guter Tag




Russländischer Emigrantenfaschismus in Nazideutschland

von Karl-Heinz Gräfe Im Sog anwachsender faschistischen Bewegungen in Italien, Deutschland, Spanien formierten sich auch innerhalb der 1,6 Mio. Emigranten aus Russland in den 20er und 30er Jahren weltweit faschistische Parteien mit insgesamt 40 000 Mitgliedern – u. a. in Bulgarien und Jugoslawien (1930 Nationaler Bund der Russischen Jugend), in China einschließlich der japanisch besetzten




Hamburg bleibt unruhig

von Jule Nagel Die letzten Wochen, ja Monate waren in dem nördlichen Stadtstaat von heftigen politischen Auseinandersetzungen geprägt. Seit März kämpfen rund 300 Flüchtlinge aus Libyen für ein Bleiberecht. Von Italien waren sie nach Hamburg gelangt, für viele dürfte ein reguläres Asylverfahren aussichtslos sein. Der SPD-geführte Senat bleibt hart und verwehrt die geforderte Aufenthaltserlaubnis nach




Über 2014 hinaus denken – der 13. Februar in Dresden

„Alle Jahre wieder“ ist man versucht zu sagen, wenn der 13. Februar in Dresden ansteht. Und lange schien dieser Satz auch eine gewisse Gültigkeit zu haben. Nun aber hat sich die Lage geändert und 2014 könnte zu einem entscheidenden Jahr werden. Eines ist bereits erreicht: Die Nazis versuchen gar nicht erst, zu marschieren, der Trauermarsch




Antifaschistische Bildung kostet Geld – Unterstützung benötigt!

In Sachsen haben sich Anfang des Jahres 2010 junge und ältere Antifaschist_innen zusammengefunden und die Idee einer gemeinsamen Bildungsreise entwickelt. Zum einen soll das Ziel verfolgt werden, Wissen zu erhalten, zum anderen soll auch die Vernetzung der antifaschistischen Akteure, nicht nur in Sachsen, befördert werden. Im Jahr 2011 führte die Reise nach Paris. Die Teilnehmenden




… damit wir leben können

Erinnerung für die Zukunft: Deutschland ganz unten – Haltepunkt Rostock-L., August 1992 von Markus Teervoren, VVN-BdA Berlin Alarmketten, früh aufstehen, vollbesetzte PKW, Busfahrten, Bahnhöfe, linke Jugendzentren, Autobahnausfahrten und Provinz-Parkplätze, bis tief in die 90er Jahre waren wir dauernd unterwegs. Hielten Wache vor Flüchtlingsheimen, unterstützten Flüchtlinge im Kirchenasyl, begleiteten sie auf die Ausländerbehörde und demonstrierten vor




Generalabrechnung

Hilflos im Moralismus verharrend: Freerk Huisken über das Elend der Kritik am Neofaschismus und Demokratiegeplänkel antifaschistischer Gruppen Von Markus Bernhardt Mit seiner Veröffentlichung »Der demokratische Schoß ist fruchtbar – Das Elend der Kritik am (Neo-)Faschismus« greift der Publizist Freerk Huisken zum richtigen Zeitpunkt in die Debatte um den Zustand antifaschistischer Organisationen und bürgerlicher Neonazigegner ein.




Die Kandidatur von Beate Klarsfeld – ein deutsches Sittengemälde

Von Michael Leutert Laut Enzyklopädie handelt es sich bei einem Sittengemälde um eine „Beschreibung von Sitten und Gebräuchen einer Epoche, einer Gesellschaftsschicht oder eines Volkes“. Auch wenn man es nicht an die Wand hängen kann, so ergibt sich aus den Wochen der Kandidatur von Beate Klarsfeld für das Amt des Bundespräsidenten doch ein Bild: ein




Worte und Taten – Zur Aufhebung meiner Immunität

Entschlossenes Handeln politischer Entscheidungsträger gegen Rechts unverzichtbar! Von Michael Leutert, Sprecher der Landesgruppe Sachsen „Wir sind alle gefordert zu handeln – überall dort, wo Rechtsextremisten versuchen, gesellschaftlichen Boden zu gewinnen.“ So steht es in dem gemeinsamen Antrag, den alle Fraktionen des Deutschen Bundestages unter dem Eindruck der Naziterror-Mordserie am 22. November 2011 formuliert und beschlossen




Tödliche Realitäten

Prozess gegen die Mörder des wohnungslosen André K. Von Juliane Nagel Im Dezember 2011 begann am Leipziger Landgericht der Prozess gegen die mutmaßlichen Mörder von André K. Der Wohnungslose war am 27.5.2011 am Südbahnhof in Oschatz von fünf jungen Männern angegriffen worden. Er verstarb wenig später im Alter von nur 50 Jahren infolge seiner schweren


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