Tag: 1968

Als der „Heiligenschein des Guten“ zerbrach

Jayne-Ann Igel bespricht im Rahmen unserer Reihe zu 1968 das Buch „Der Traum von der Revolte. Die DDR 1968“ von Stefan Wolle in Links! 9/2008 Sehr detailliert und differenziert stellt der Historiker Stefan Wolle Geschichte wie Vorgeschichte und damit gleichsam den Bedingungsrahmen, den politisch-geistigen Kontext sowohl des Prager Frühlings wie auch der Unruhen in Westeuropa




Polen wartet auf seinen Dubcek

Das Jahr 1968 war nach Eric Hobsbawm der einzige Moment, der „einen Anklang an jene simultane Weltrevolution hatte, von der die Revolutionäre von 1917 träumten“. Doch war es zugleich die Zeit, in der im östlichen Europa Hoffnungen auf einen tiefgreifenden Wandel zerschlagen wurden. Eine besondere Tragik kennzeichnet die Ereignisse des polnischen Jahres 1968. Von Sascha




Hinter Revolte und Reform – Die Tiefe eines Bruchs

Eine Analyse von Stefan Bollinger für ### 7/8 2008 Wogegen 1968 in West wie Ost angetreten wurde, war für die damaligen Akteure klar und teilweise blockübergreifend. Sie wollten mehr Demokratie, die unmittelbare Beteiligung des Bürgers, Studenten, Arbeiters an der Selbstverwaltung der ihn betreffenden Prozesse, solidarische Verteilung, letztlich oft sozialistische Ziele. Sie fanden sich nicht mehr