Neues vom Herrn b

Jour fixe 37 widmet sich Stephen Parkers neuer Brecht-Biographie. Von Wulf Skaun Haben wir mit Mittenzwei, Hecht, Schumacher und Co. nicht schon zu DDR-Zeiten alles über Bert Brecht gewusst? Die 37. Runde des Leipziger „unkonventionellen Gesprächskreises“ Jour fixe an der RLS Sachsen belehrt uns eines anderen. Im beinahe privatimen Café-Ambiente der „Kleinen Träumerei“, für den




„Die Wölfe sind zurück“

Von René Lindenau Kunst ist im besten Sinne nicht nur Genussmittel, sondern auch Mittel zum Zweck; sie soll Denkprozesse in Gang setzen, auf gesellschaftliche Missstände und Gefahren hinzuweisen sowie für deren Beseitigung zu mobilisieren. Davon lässt sich offenbar der Künstler Rainer Opolka in seinem Engagement gegen Rechtsextremismus leiten. Schon 2014 wurden er und sein Bruder




Volle Bäuche … leere Herzen

Der Nachwuchs-Grand Prix der 28. Leipziger Lachmesse ging nach Bremen. Von Michael Zock Auch in diesem Jahr kam im Leipziger academixer-Keller für das Publikum erst das Vergnügen, dann die Arbeit. Deshalb wurden Kupferpfennige verteilt, die an der Garderobe, je nach Sympathie für das am Abend Gesehene, in eines der drei bereitgestellten Glasgefäße geworfen wurden. Schummeln




Sozialskandal: 185 Jahre sollen vergehen, bis es genug Sozialwohnungen gibt?!

Von Susanne Schaper Laut einer Studie der Hans-Böckler-Stiftung fehlen in Deutschland fast zwei Millionen Sozialwohnungen. Diese Lücke durch den Neubau von sozialem Wohnraum mit dem derzeitigen Fördervolumen zu schließen würde 185 Jahre dauern. Das zeigt, dass der Ausbau von sozialem Wohnraum deutlich stärker gefördert werden muss – auch in Sachsen, wo die Staatsregierung immerhin 41,5




„Von jedem Tag will ich was haben …“

Ralf Richter empfiehlt das Buch zum Gundermann-Film Das vollständige Zitat auf dem Titel des Paperbacks vom Ch. Links Verlag, das von Andreas Leusink herausgegeben wurde, lautet: „Von jedem Tag will ich was haben, was ich nicht vergesse …“ Was immer Sie machen, den Gundermann-Film von Andreas Dresen sehen, den Soundtrack bei Buschfunk bestellen oder das




Herz ist Trumpf

Lars Kleba ruft dazu auf, bei den Kommunalwahlen zu kandidieren – ein Plädoyer für das Große im Kleinen Über 1.000 Kommunalpolitiker*innen sind derzeit allein in Sachsen für DIE LINKE tätig – in Kreistagen, Ortschaftsräten, Stadt- und Gemeinderäten, als (Ober-) Bürgermeister*innen sowie als sachkundige Einwohner*innen. Sie sind das ehrenamtlich und meist ohne hauptamtliche Unterstützung. Somit liegt




Der nächste Versorgungsposten

Von Michael Leutert Kann oder will die SPD-Spitze nicht aus ihren Fehlern lernen? Kaum legt sich der Staub auf die Causa Maaßen, steht die nächste fragwürdige Personalentscheidung ins Haus. Worum geht es? Die Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ) ist einer der Hauptdienstleister des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und damit für das operative




Noch viel zu tun für die Gleichstellung

Seinem freundlichen Angebot entsprechend veröffentlichen wir eine Zuschrift unseres neuen Genossen Karl-Heinz Gottschalk Chronologische Aufzählung von Erlebnissen, die mit meinem Schwulsein zusammenhängen 1. Im Mai 1959 geboren, merkte ich mit Anfang 15 Jahren, also 1974, dass ich auf Kerle mit knallengen Jeans stand, wenn diese mir auf der Straße entgegen kamen. Ich dachte jedoch nicht




Vor 120 Jahren geboren: Anna Tieke

Von Prof. Dr. Kurt Schneider Am 11. November 1898 als Anna Wittenburg in Rixdorf geboren, trat sie 13-jährig der Arbeiterjugend bei. Von Beruf Koloristin, gehörte sie von 1917 bis 1920 der USPD an, danach der KPD. Anfangs im KPD Unterbezirk Berlin Süd in der Frauenabteilung und im Roten Frauen- und Mädchenbund tätig, war sie danach




Neues vom Herrn b

Jour fixe 37 widmet sich Stephen Parkers neuer Brecht-Biographie. Von Wulf Skaun Haben wir mit Mittenzwei, Hecht, Schumacher und Co. nicht schon zu DDR-Zeiten alles über Bert Brecht gewusst? Die 37. Runde des Leipziger „unkonventionellen Gesprächskreises“ Jour fixe an der RLS Sachsen belehrt uns eines anderen. Im beinahe privatimen Café-Ambiente der „Kleinen Träumerei“, für den