Category: Reflektor

Notwendige Debatte

Wir beenden heute das Jahr 2007, das u.a. auch Jubiläumsjahr der Russischen Oktoberrevolution war. In Erwiderung auf den Links! Artikel von Karl-Heinz Gräfe [Links! →] meldet sich Eckehard Franz zu Wort Links! 12/2007 Geschichte bewältigen bedeutet immer, von der jeweils konkreten Situation auszugehen und nichts von heute aus hineinzumanipulieren. Am Anfang war der Krieg, der




Konflikt in Nordwestsachsen

Mit „Die Braut die sich nicht traut…“ veröffentlichte Heike Haase in Links! ihre Kritik im Zusammenhang mit der Kreisgebietsreform [Links! →]. Peter Porsch antwortet auf diese Kritik Links! 12/2007 Eigentlich wollte ich der Genossin Heike Haase, deren kommunalpolitische Arbeit ich seit nunmehr fast zwei Jahrzehnten schätze, nur ein Fax mit meinen kritischen Anmerkungen zum Konflikt




Ohrenbetäubendes Schweigen. Eine notwendige Erkenntnis

Nachdem Links! Bodo Ramelow bereits vor Aufnahme seiner Vermittlungstätigkeit im Dresdener Streit interviewte [Links! →], befragten wir ihn nunmehr zum Verlauf seiner Verhandlungstätigkeit Links!11/2007 (ungekürzt) Wie bist du an diese Aufgabe herangegangen? BODO RAMELOW: Ich habe mich von dem Beschluss der Gesamtmitglieder- versammlung leiten lassen, eine politische Konstituierung unter der neuen Bezeichnung DIE LINKE. im




5 Richtigweisungen, um die aktuelle »Antisemitismus in der DDR«-Debatte zu beenden

In Links! 9/2007 berichtete Juliane Nagel von der Ausstellung „Das hat es bei uns nicht gegeben“ [FN]. Ingo Groepler-Roeser nennt 5 Gründe, weshalb eine solche „Debatte“ weniger Wagnis als Torheit ist* 1. Verordneter Antifaschismus. Ein Hauptvorwurf der Ausstellungsmacher lautet, der verordnete Antifaschismus in der DDR hätte eine „echte Aufarbeitung“ der Nazivergangenheit verhindert und somit einem




Privatisierung ist kein sächsisches Spezialthema

Eine Replik auf Ronald Weckesser’s Artikel „Fortress mit bestem Angebot“, LINKS! 5/2007 . Von Ingo Groepler-Roeser LINKS! 6/2007 Man muss schon genau lesen, was Ronald Weckesser in der LINKS! 5/2007 schreibt, um zu verstehen, welche Doppeldeutigkeiten und Verdrehungen dahinter stecken. Mit keiner Silbe habe ich, wie Genosse Weckesser mir dort vorwirft, von der Linksparteichefin Sachsens




Bruch. Aber womit? Eine Replik.

Michael Brie und Lutz Brangsch wandten sich mit einem Artikel [→] zur Debatte um die Gewalt bei G8 an die linke Öffentlichkeit. Ingo Groepler-Roeser zur Diskussion In Reaktion auf die Geschehnisse in Heiligendamm im Frühjahr/Sommer 2007 haben Lutz Brangsch und Michael Brie[1] auf die Ursache einer Sackgasse des Widerstandes, ich nehme an, auf die dort




WOBA: Fortress mit bestem Angebot

Weisheit, statt Binsenweisheit: „Wo der Streit gewollt wird, ist ein Anlass leicht gefunden“ – Ronald Weckesser zur WOBA-Debatte Links! 5/2007 Mit einer „Binsenweisheit“ leitete Ingo Groepler-Roeser in Links! 4/2007 [→] seinen als „Replik“ getarnten Doppelschlag ein: von der „Linksparteichefin“ Cornelia Ernst erwartet er die Disziplinierung der Partei, selbst um den Preis einer Spaltung der Dresdner




Wenn der Staat verkaufen muss

Die Bilanz der Privatisierungswelle ist gemischt. Aber eines ist sicher: Schwache Politiker verscherbeln die Interessen der Bürger gleich mit, meint Erhard Eppler in seiner lesenswerten ZEIT-Rezension der deutschen Ausgabe des vom Club of Rome herausgegebenen Studie „Limits to privatization„. Verschiedene Autoren untersuchten einzelne Privatisierungen.




Fairconomy und Marx – wesentliche Gemeinsamkeiten

Karl Marx und Silvio Gesell hatten das gleiche Ziel: Sie wollten die Ausbeutung der Mehrheit der Bevölkerung durch eine Minderheit überwinden, die selbst durch eigene Arbeit nichts oder wenig zur Entstehung gesellschaftlichen Reichtums beiträgt. Von Georg Otto* Links! 12/2006 Beide erkannten, dass der Profit nicht nur den Unternehmern zufließt, sondern zunächst dem Geldkapital, das die




„Man muss sich voll einbringen“

Interview mit Martina Sacher Links! 12/2006 Erst einmal herzlichen Glückwunsch zu Deiner Wahl in den erweiterten Bundesvorstand der WASG. Du bist neben Thomas Waldheim aus Sachsen-Anhalt eine Vertreterin aus den Ostverbänden der WASG. Siehst Du darin eine besondere Aufgabenstellung für Deine Arbeit im Bundesvorstand? MARTINA SACHER: Danke für die Glückwünsche. Natürlich werde ich mich für