Category: Kultur

Sonntags-Genuss: Konzert im Freien

von Ralf Becker Kulturell ist Chemnitz ziemlich gut auf den Beinen, auch wenn es hier und da im Gebälk der Finanzierung knirscht. Auch Sport gehört zur Freizeit- und Alltags-Kultur, das sollte nicht vergessen werden. Da gab es gerade in den letzten Monaten eine Debatte. Ich will hier nur anmerken, dass meines Erachtens die Schwerpunkte gesetzt




Rechte Netzwerke in Europa

von Cornelia Ernst Staß ist 21 Jahre alt, Student in Kiew. Er protestierte gegen die katastrophale Bildungspolitik, die rabiate Kürzung von Stipendien und gegen den Krieg in der Ostukraine. Als Netzaktivist gewann er dabei viel Unterstützung. Sein Leben änderte sich, als er in aller Öffentlichkeit mehrfach von rechtsextremen Schlägern überfallen und brutal zusammengeschlagen wurde. Juri




Das Romaparlament in Ungarn ist unter Druck

von Richard Gauch 1990 wurde das Ungarische Roma-Parlament (Magyarországi Roma Parlament) in Budapest von zivilen Romagruppen gegründet. Es war deren erste nichtstaatliche und selbstverwaltete Dachorganisation. Ziel war es, die Situation der Roma in Ungarn zu verbessern. Dazu wurden öffentliche, künstlerisch-professionelle Programme organisiert und über Rechtsschutz informiert. Wer sich heute mit der Situation der Roma in




Skurriles Gesamtkunstwerk in bitterer Zeit

Jens-Paul Wollenberg folgt den Spuren des sowjetischen Kinderbuch-Autors Daniil Charms „Einst ging ein Mensch aus seinem Haus / In Mantel, Stock und Hut / Lang ist der Weg / Der vor ihm sich auftut. / Und eines Tags im Morgengrauen / Stand er im dunklen Wald / Und seit der Zeit / er für verschwunden




Reisende kommt Ihr …

… zum Beispiel nach Malbork, dann befindet Ihr Euch heute in Polen und in der Nähe von Gdansk. Deutsche sagen meistens Danzig und nicht alle Polinnen und Polen hören es gerne. Eigentlich sollte nichts dabei sein. In Österreich spricht man von der Hauptstadt Wien, englischsprachige Menschen nennen die Stadt aber Vienna, wer tschechisch als Muttersprache




Das Beste vom Herrn Wollenberg

von Reinhard Ständer Es gibt bedeutende Künstler, die kaum jemand kennt – „dank“ unserer Medien, die dem Mainstream zuliebe immer mehr große Kunst ignorieren und nur senden bzw. drucken, was angeblich massentauglich ist. Zu diesen Künstlern gehört seit Jahrzehnten der Folk- und Chanson-Poet Jens-Paul Wollenberg, ein Wahl-Leipziger, von dem kürzlich das Doppelalbum „Die Loewenzahnjahre 1990




Das Romaparlament in Ungarn ist unter Druck

Von Richard Gauch 1990 wurde das Ungarische Roma-Parlament (Magyarországi Roma Parlament) in Budapest von zivilen Romagruppen gegründet. Es war deren erste nichtstaatliche und selbstverwaltete Dachorganisation. Ziel war es, die Situation der Roma in Ungarn zu verbessern. Dazu wurden öffentliche, künstlerisch-professionelle Programme organisiert und über Rechtsschutz informiert. Wer sich heute mit der Situation der Roma in




Rosa Luxemburg ? die Philosophin

von Annelies Laschitza Unter diesem Titel ist soeben Heft 13 der Rosa-Luxemburg-Forschungsberichte erschie­nen. Es enthält drei Essays von Volker Casa: Die Parrhesiastin, die Lebens­künstlerin und die Analytikerin des Empire. In ihnen unterbreitet der Autor sehr interessante Anregungen für neue Sichten auf Rosa Luxemburg, vor allem mit Freiheit, Demokratie, Frieden und Sozialismus verbundenes Hauptanliegen und die verschiedenen




Auf Bildungsreise in Polen

von Werner Kujat Vom 22. Juli bis zum 1. August 2017 war eine Delegation von 19 Mitgliedern der linksjugend [’solid] Sachsen nach Polen gereist. Elf Tage, drei Städte, 8-stündige Stadtführungen, schier ewige Zugfahrten – es hat sich gelohnt! In Wroclaw, Kraków und Warszawa lernten wir viel über die Geschichte und die Kultur Polens. Besondere Schwerpunkte




Intensiv und doch gelassen: Manana Menabde

Die georgische Diva und ihr grenzenloses Universum von Jens-Paul Wollenberg Manana Menabde ist ein nachdenklicher Mensch, eine musische Multikünstlerin, der es scheinbar spielerisch gelingt, Musik, Poesie, Malerei und Schauspiel unter einen Hut zu kriegen. Wenn sie die Bühne betritt, behutsam ihre Konzertgitarre stimmt und mit einem kleinen Schmunzeln das Publikum begrüßt, fühlt man sich schon