Category: Kultur

Eribon regt an und auf

Jour fixe diskutiert Bestseller des französischen Soziologen „Rückkehr nach Reims“ in engagiertem Pro und Contra. von Wulf Skaun Spannend-diverse Dispute sind auch bei Jour fixe, dem unkonventionellen Gesprächskreis am Leipziger Sitz der Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen, keine Dutzendware. Der 25. Konvent im Juni erlebt sie. An Didier Eribons Bestseller „Rückkehr nach Reims“ reiben sich die Geister. Vor




Die Gretchen-Frage im Landtag

von Jochen Mattern Mit der Gretchen-Frage: „Wie hast du’s mit der Religion?“ aus Goethes Faust befasste sich der Sächsische Landtag in einer Aktuellen Debatte Anfang Mai. Beantragt hatten die Debatte die Regierungsfraktionen von CDU und SPD. Der Evangelische Kirchentag in Berlin und Wittenberg schien den Koalitionären der geeignete Anlass zu sein für eine Befassung des




Interkulturelles Friedensfest am 1. September 2017 in Kamenz

Am 1. September vor 78 Jahren entfesselte Deutschland mit dem Überfall auf Polen den Zweiten Weltkrieg und brachte damit unermessliches Leid über die Menschheit. Dieser Tag soll uns immerwährende Mahnung sein, dass Kriege immer nur Leid, Tod und Zerstörung über die Menschen bringen – das gilt heute und auch zukünftig. Weltweit sind mehr als 60




12. Kinderfest der LINKEN in Werdau

von Simone Hock Am 9. Juni fand mit großem Zuspruch der Kinder, Eltern und Großeltern das traditionelle Kinderfest im Richard-Wagner-Park Werdau statt. Noch von der Stadtorganisation der PDS in einem Wahljahr erstmalig veranstaltet, erwies sich das Kinderfest schon damals als erfolgreiches Unternehmen und machte die PDS noch bekannter. So wurde beschlossen, das Kinderfest unabhängig von




Venceremos! Inti-Illimani und Victor Jara

von Jens-Paul Wollenberg Der 11. September, ein ganz gewöhnlicher Spätsommertag, wird heute oft als schwarzer Tag bezeichnet. Er erinnert an die Terroranschläge in New York im Jahr 2001 – dabei wird allerdings in der Regel außer Acht gelassen, dass sich schon einmal ein einem 11. September ein blutiges Ereignis ereignete, das hiesige Medien allerdings kaum




Klimawandel und Wirtschaftsform

von Ralf Becker Wir sind die erste Generation, die die Folgen des Klimawandels zu spüren bekommt – und vielleicht die letzte, die gerade noch rechtzeitig etwas dagegen tun kann, um größere Menschenopfer zu verhindern. Allmählich schließt sich das Zeitfenster, in dem wir noch ohne gravierende soziale Verwerfungen handeln können. Große Umbrüche in der Entwicklung der




Alle Kinder sollen das Schwimmen lernen können!

von Dr. André Hahn Deutschland war einmal eine Schwimmnation. Das Land bietet mit seinen Seen und Flüssen, mit der Ost- und der Nordsee, mit seinen Freibädern und Schwimmhallen hervorragende Möglichkeiten, sich im Wasser zu erholen und sportlich zu betätigen. Dazu muss man aber schwimmen können. Vor 25 Jahren konnten noch über 90 Prozent der Bevölkerung




Unbestechlich kreativ

von Jens-Paul Wollenberg Am 15. März wurde Ry Cooder 70 Jahre alt. Doch wenn man ihn live erlebt, will man das einfach nicht glauben. Er strahlt noch immer eine unbändige Kraft aus. Schon am Anfang der 1970er Jahre überzeugte er mit ersten Langspielplatten die Musikwelt. Er entdeckte Liedgut von Woodie Guthrie, Lead Belly, Sleepy John




Das „LOVE ME GENDER“ in Leipzig – drei Tage feministisch, immer feministisch

von Josephine Witt Die Räume des Interim sind voll, die Pinnwände gefüllt mit Begriffen wie „Empowerment & Solidarität“, „hegemoniale Männlichkeit“, „geschlechterneutraler Konsum“ und „Rollenbilder aufbrechen“, Urinellas mit der Aufschrift „Wir pissen aufs Patriarchat“ liegen an der Anmeldung aus und überall sind junge Menschen, die interessiert miteinander diskutieren oder aufmerksam den Vortragenden lauschen. Das Plakat an




Chuck Berry – Rock’n’Roll will never die

von Jens-Paul Wollenberg Er befreite die E-Gitarre vom Ruf eines Begleitinstruments und revolutionierte ihre Bedeutung in der Rockmusik, indem er die bis dahin übliche Trennung zwischen Melodie- und Rhythmusfunktion überwand und so eine völlig neue Spielweise ermöglichte. Gesang und Gitarrenriffs ergänzten einander und boten freieren Raum auf dem rhythmischen Fundament von Bass und Schlagzeug. Ein