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	<title>Links! &#187; Junge Linke</title>
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		<title>Sächsische Schüler- und Studentendemo am 10. Mai in Dresden</title>
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		<pubDate>Wed, 09 May 2012 06:52:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Bedingung an den von Sachsens Landesregierung hoch gelobten  Schulen, Hochschulen und Universitäten sind immer öfter desaströs, dagegen unternehmen sowohl der Sächsische Landesschülerrat als auch die Studentenräte am 10. Mai etwas: Eine Massendemo gegen Strellenstreichungen und für Neueinstellungen ist an diesem Tag in Dresden geplant. In der Demostadt Dresden selbst sind kaum Plakate zu sehen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Bedingung an den von Sachsens Landesregierung hoch gelobten  Schulen, Hochschulen und Universitäten sind immer öfter desaströs, dagegen unternehmen sowohl der Sächsische Landesschülerrat als auch <a href="http://www.stura.htw-dresden.de/stura/ref/hopo/land/demonstration-gegen-stellenkuerzungen-2012/demonstration-gegen-stellenkuerzungen-am-10.-mai-2012">die Studentenräte</a> am 10. Mai etwas: Eine Massendemo gegen Strellenstreichungen und für Neueinstellungen ist an diesem Tag in Dresden geplant. In der Demostadt Dresden selbst sind kaum Plakate zu sehen und wenn, dann wirken sie bedauerlicherweise kaum ansprechend: In düsterem grün-weiß-grau und textlich schwer überladen. Tritt man näher und liest die Forderungen, so sind sie in einem Sprachstil abgefasst, der fern der Lebenswirklichkeit der Schüler und Studenten ist: &#8221; Im Namen des Landesschülerrates fordern wir die Staatsregierung auf, Unterrichtsausfall so zu dokumentieren, wie er an den Schulen vorzufinden ist,  Sanierungsstau an Sachsens Schulen beheben &#8230;&#8221;</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://links-sachsen.de/wp-content/uploads/10.-Mai-20121.jpg"><img class="aligncenter  wp-image-4056" title="H" src="http://links-sachsen.de/wp-content/uploads/10.-Mai-20121.jpg" alt="" width="595" height="221" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das ist sicher nicht die Sprache der 6 bis 16 jährigen. Das ist sächsischer Politiker-Behörden-Sprech, so spricht das Volk, so reden Kinder und Jugendliche nicht. Die Forderungen sind vernünftig auch wenn der Stil nicht so klingt, als käme er aus dem tiefsten Herzen der Mädchen und Jungen von Sachsen. Fakt ist aber: Von 30.000 werden 26.000 Lehrerinnen und Lehrer bis 2030 in Rente gehen. Jeder der Lehramt studiert, wird eine Forderung vermissen: Es muss  mindestens genauso attraktiv sein Lehrerin oder Lehrer in Sachsen zu sein, wie in Brandenburg.  Der sächsische Kirchturmblick auf die hiesige Bildungslandschaft vernachlässt die Anstrengungen in den Nachbar- und Westländern.  Forderungen im Bildungsbereich auf lokaler &#8211; selbst sächsischer Ebene &#8211; verpuffen, wenn sie nicht bundesweit koordiniert vorgetragen und erhoben werden. Junge Lehrerinnen und Lehrer werden weiterhin nach Abschluss ihrs Studiums in Sachsen ihre Koffer packen und nach Brandenburg oder Hamburg gehen, so lange man in Sachsen nicht zur Kenntnis nimmt, was jenseits des Freistaates passiert. Es geht auch nicht um ein sich gegenseitiges Wegnehmen von Studenten oder Lehrern, wie es derzeit von den Kultusministerien frohlockend praktiziert wird &#8211; sondern um eine Kooperation frei nach dem Zukunftsmodell:  &#8220;Von den Besten lernen!&#8221; Es muss Schluss sein mit der Kleinstaaterei.  Eine Volksbildung, die ihren Namen verdient muss auch für das ganze Land gelten,  eine Bildungspolitik vom Bodensee bis zur Flensburger Förde, vom Erzgebirge bis Rügen. Auch die Kinder sächischer Eltern ziehen um, darum braucht es eine einheitliche Bildungspolitik im ganzen Land &#8211; vielleicht stimmen sich beim nächsten Aktionstag einmal die Schüler und Studenten mit Sachsen-Anhalt, Thüringen, Brandenburg. Berlin und Mecklenburg-Vorpommern ab. Dieser Protest wird dann garantiert nicht nur in den sächischen Medien Anklang finden.</p>
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		<title>Sachsens Schüler kopieren kostenlos &#8211; Entscheid vom Oberverwaltungsgericht Bautzen</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Apr 2012 19:50:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eine Mutter hatte geklagt: 34,90 Euro sollte sie für Kopierkosten für ihre zwei schulpflichtigen Kinder aufbringen, meinte man in einer Schule in Königswartha Landkreis Bautzen.  Die Klägerin berief sich auf die verfassungsmäßig garantierte Lernmittelfreiheit und wurde in dieser Auffssung vom Verwaltungsgericht Dresden bestärkt (Urteil des Verwaltungsgerichtes Dresden: Aktenzeichen 5 K 1790/08), doch die Kommune wollte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Mutter hatte geklagt: 34,90 Euro sollte sie für Kopierkosten für ihre zwei schulpflichtigen Kinder aufbringen, meinte man in einer Schule in Königswartha Landkreis Bautzen.  Die Klägerin berief sich auf die verfassungsmäßig garantierte Lernmittelfreiheit und wurde in dieser Auffssung vom Verwaltungsgericht Dresden bestärkt (Urteil des Verwaltungsgerichtes Dresden: Aktenzeichen 5 K 1790/08), doch die Kommune wollte das Urteil nicht hinnehmen.</p>
<p>Jetzt aber bestätigte das Oberverwaltungsgericht die Position des Dresdner Gerichtes in Bezug auf Kopien (Urteil des Oberverwaltungsgerichtes: Aktenzeichen 2 A 520/11). Umstritten ist, inwieweit die Lernmittelfreiheit sich auch auf weitere Utensilien erstreckt wie Wörterbücher, Taschenrechner usw. Nach der Auffassung des Dresdner Gerichtes fielen auch diese darunter. Darüber befand jedoch das Oberveraltungsgericht in Bautzen nicht.  Im Freistaat werden Kosten von 40 Millionen Euro befürchtet &#8211; dieses Geld müssen gegenwärtig die Eltern im Freistaat Sachsen aufbringen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Im Artikel 102 der sächsichen Verfassung ist definiert, dass Unterricht u n d Lernmittel an den öffentlichen Schulen im Freistaat kostenlos sind. Näheres regele ein Gesetz. Die Gemeinde hatte sich darauf berufen, dass sie nach dem sächsischen Schulgesetz nicht verpflichtet seien die Kosten für die Kopien zu übernehmen &#8211; die Bautzner Verwaltungsrichter stellten nun klar:  Es gibt kein Schulgesetz nachdem eine Gemeinde ableiten kann, dass die Eltern  Kopierkosten tragen müssten.</p>
<p>Gegen das Urteil hat der Senat keine Revision zugelassen &#8211; allerdings kann Königswartha Beschwerde einlegen.</p>
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		<title>Vortrag über Geschichte und Gegenwart von Empörung und Widerstand am 11. April</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Apr 2012 16:34:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit &#8220;Empörung und Widerstand in Geschichte und Gegenwart&#8221; ist ein Vortrag überschieben, der am 11. April 19 Uhr in Dresden zu hören sein wird. Ort des Geschehens ist die WIR AG in der Martin-Luther-Straße 21 &#8211; gegenüber der Lutherkirche in der Dresdner Neustadt. Schriftliche Empörungen von lebenserfahrenen Zeitgenossen erfahren und erfuhren in diesem Lande unlängst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit &#8220;Empörung und Widerstand in Geschichte und Gegenwart&#8221; ist ein Vortrag überschieben, der am 11. April 19 Uhr in Dresden zu hören sein wird. Ort des Geschehens ist die WIR AG in der Martin-Luther-Straße 21 &#8211; gegenüber der Lutherkirche in der Dresdner Neustadt.</p>
<p>Schriftliche Empörungen von lebenserfahrenen Zeitgenossen erfahren und erfuhren in diesem Lande unlängst ein ganz unterschiedliches Echo: Von Stephane Hessel, Autor der Bücher &#8220;Empört Euch&#8221; und &#8220;Engagiert Euch&#8221; über  Gert Schramm, der seine Erfahrungen als einziger schwarzer Deutscher im KZ Buchenwald im Buch &#8220;Wer hat Angst vorm schwarzen Mann&#8221; nieder schrieb bis hin zu Harry Belafonte, von dem es mit &#8220;My song&#8221; eine Biographie zu lesen und ab 19. April den Dokumentarfilm &#8220;Sing your song&#8221; zu sehen gibt.  Keine Frage, nicht nur die Piraten beweisen es: Empörung und Widerstand gegen die herrschenden Zu- und insbesondere Missstände sind wieder in! Längst haben Personen wie Harry Belafonte oder Pete Seeger die Brücke geschlagen vom Kampf um die Bürgerrecht in den 60ern zur Occupy-Bewegung 2011/2012. Der Journalist und Sozialwissenschaftler Ralf Richter wird versuchen einzelne Episoden der Geschichte von Empörung und Widerstand heraus zu greifen und auch die aktuelle Empörung von einem und über einen deutschen Literaturnobelpreisträger nicht ausblenden &#8230; Eine spannende Diskussion scheint garantiert!<br />
<iframe width="560" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/mh1z-E5RDhM" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
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		<title>Sarah Wagenknecht zur Leipziger Buchmesse im Interview</title>
		<link>http://links-sachsen.de/2012/03/sarah-wagenknecht-zur-leipziger-buchmesse-im-interview/</link>
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		<pubDate>Sat, 17 Mar 2012 07:32:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Sarah Wagenknecht Leipziger Buchmesse 2012 3sat]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer Sarah Wagenknecht wirklich im Interview mit Scrobel in der 3sat Buchzeit verpasst haben sollte, muss sich keine grauen Haare wachsen lassen: In der Mediathek kann man die wunderbare Stunde der beiden &#8220;nach-schauen&#8221; (streamen) &#8211; oder, wer&#8217;s mag, als MP3-Podcast herunter laden. Sarah Wagenknecht gehört zu den wenigen Politikern in diesem Lande, die nicht nur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer Sarah Wagenknecht wirklich im Interview mit Scrobel in der 3sat Buchzeit verpasst haben sollte, muss sich keine grauen Haare wachsen lassen: In der Mediathek kann man die wunderbare Stunde der beiden &#8220;nach-schauen&#8221; (streamen) &#8211; oder, wer&#8217;s mag, als MP3-Podcast herunter laden.</p>
<p>Sarah Wagenknecht gehört zu den wenigen Politikern in diesem Lande, die nicht nur reden, sondern die auch etwas zu sagen haben: Auf der Basis eines breiten Wissens. Die Literaturwissenschaftlerin und Philosophin berichtet in dem Interview, dass sie als schon als Schülerin beide Teile des Faust auswendig gelernt hat &#8211; aber auch immer wieder mal in den Doktor Faustus herein schaut, den man mit 20 ganz anders liest als mit Mitte 40. Im Interview empfiehlt sie das Buch &#8220;Gehwegschäden&#8221; von Helmut Kuhn. Kuhn beschreibt darin einen Journalisten am Rande des Existenzminimums in Berlin, der ein interessantes Hobby hat: Schachboxen. Denn es geht für immer mehr junge intelligente Menschen darum, sich in diesem Leben auf intelligente Weise durch zu schlagen. Kuhn verweist seinerseits im Interview auf die Bedeutung des Schildes &#8220;Gehwegschäden&#8221; (Schilder dieser Art haben sich nicht nur in Berlin sondern auch in Sachsen vermehrt). Einerseits heißt Gehwegschäden: Pass&#8217; auf! Wenn Du hier zu Schaden kommst, musst Du selbst die Kosten tragen, wir haben Dich ja gewarnt. Andererseits heißt es auch: Wir haben diese Straße aufgegeben. Repariert wird nicht mehr &#8211; und damit wird eine gesellschaftliche Aussage getroffen. Der Staat entzieht sich zunehmend seiner Verantwortung. Spannend: Nach-sehen- und Nach-hören hier auf <a href="http://www.3sat.de/buchzeit/">3sat-Buchzeit</a></p>
<p><a href="http://links-sachsen.de/wp-content/uploads/Logo-Leipziger-Buchmesse-2012.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-3892" title="Logopositionierung" src="http://links-sachsen.de/wp-content/uploads/Logo-Leipziger-Buchmesse-2012-300x93.jpg" alt="" width="300" height="93" /></a></p>
<p>Es sollte sie übrigens nicht davon abhalten die Leipziger Buchmesse bis Sonntag zu besuchen. Das Programm zur Messe mit Anfahrtswegen und Öffnungzeiten und Ticketpreisen findet man auf der Messehomepage:  <a href="http://www.leipziger-buchmesse.de/">www.leipziger-buchmesse.de</a></p>
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		<title>links! Interview mit einem aus Chemnnitz stammenden Auschwitz-Überlebenden</title>
		<link>http://links-sachsen.de/2012/03/links-interview-mit-einem-aus-chemnnitz-stammenden-auschwitz-uberlebenden/</link>
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		<pubDate>Tue, 06 Mar 2012 18:56:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf</dc:creator>
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		<description><![CDATA[»Wer denkt, es kann sich nicht wiederholen, der irrt« Kürzlich belehrte uns der sächsische Innenminister, „Antifaschismus“ sei „nicht die richtige Antwort“ auf Faschismus, sondern „Demokratie, Auseinandersetzung aus der Mitte unserer Gesellschaft heraus“. Damit hat er allen antifaschistisch eingestellten Menschen ihre demokratische Einstellung abgesprochen. Man möchte sich lieber nicht vorstellen, wie solche Aussagen auf Menschen wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="CENTER"><strong>»Wer denkt, es kann sich nicht wiederholen, der irrt«<br />
</strong></p>
<p align="JUSTIFY">Kürzlich belehrte uns der sächsische Innenminister, „Antifaschismus“ sei „nicht die richtige Antwort“ auf Faschismus, sondern „Demokratie, Auseinandersetzung aus der Mitte unserer Gesellschaft heraus“. Damit hat er allen antifaschistisch eingestellten Menschen ihre demokratische Einstellung abgesprochen. Man möchte sich lieber nicht vorstellen, wie solche Aussagen auf Menschen wie Justin Sonder wirken. 1925 in Chemnitz geboren, ist er einer der letzten Lebenden, die Auschwitz am eigenen Leibe erfahren mussten. Als Jugendlicher ins Konzentrationslager deportiert, überstand er mehr als ein Dutzend Selektionen, überlebte nur durch die Hilfe seiner Mithäftlinge und eine Reihe glücklicher Zufälle. Bis heute ist er nicht müde geworden, seine Geschichte zu erzählen. „Links!“ sprach mit dem engagierten Antifaschisten über die erlebten Gräuel, die Befreiung und seinen Kampf gegen das Vergessen. </p>
<p align="JUSTIFY"><strong>Herr Sonder, was waren die prägendsten Jahre ihres Lebens?</strong></p>
<p align="JUSTIFY">Zweifellos meine Haft. Du siehst das Leben dann absolut anders. Dinge, die andere aufregen, lassen mich völlig kalt. Wie sagte Ostrowski? Das Wertvollste, was der Mensch besitzt, ist das Leben. Es wird ihm nur ein einziges Mal gegeben. Und dann muss man es auch achten, als etwas Besonderes. Solidarität ist ganz wichtig. Wenn ich in unsere Parteigruppe gehe, da wird nur gemeckert. Und ich sage: Leute, hört doch mal endlich auf, wir müssen was machen! </p>
<p align="JUSTIFY"><span id="more-3829"></span></p>
<p align="JUSTIFY"><strong>Das ist das richtige Stichwort: Etwas tun! Dazu gehört auch, die Erinnerungsarbeit Schritt für Schritt an die nächste Generation zu übergeben. </strong></p>
<p align="JUSTIFY">Da gibt es eine tolle Geschichte mit der Feuerwehr, der Freiwilligen Feuerwehr von Grüna. Die verkauften in der Vorweihnachtszeit Bockwürste, und da kam ein Mann und sagte: Ich möchte eine Bockwurst haben ohne alles. Das verstanden die nicht, ohne Senf, ohne Brötchen. Da mischte sich ein völlig unbekannter Mann ein: Jungs, gebt dem das, jedem das Seine! Der eine Feuerwehrmann, Hans Voigt heißt er, kriegte das mit und wusste, da war irgendwas mit diesem Spruch. Und nach vielen Telefonaten kam er bei mir raus. Und ich bin rausgefahren und habe denen das erklärt. Totenstille. Seitdem organisiert dieser Feuerwehrmann Fahrten nach Buchenwald, auch nach Auschwitz. </p>
<p align="JUSTIFY"><strong>Ein Beispiel, das Mut macht. In der DDR war der Besuch einer KZ-Gedenkstätte Pflicht für alle Schüler, heute nicht mehr. </strong></p>
<p align="JUSTIFY">Ich werde immer gefragt, ob ich auch in der DDR an Schulen war und berichtet habe. Wenn ich da drei oder vier Mal im Jahr aufgetreten bin, war das viel. Und dann muss ich offen sagen, ich habe damals anders gesprochen als heute. Im Jahr 1933, da war ich sieben oder acht, wohnten wir im Haus mit Sindermann und Janka, da lebten nur KPD- und SPD-Mitglieder. Und überall dort wurden Durchsuchungen gemacht. Heute schildere ich das so: Die Nazis haben, in Begleitung eines Polizisten, bei uns Haussuchungen gemacht, ohne richterliche Anordnung. Da beginnt es, sage ich. In der DDR habe ich so gesprochen: 1933 machten die Nazis Durchsuchungen. Da fällt schon weg: Bei mir. Das war nicht gewünscht, sich in den Vordergrund zu stellen. Also habe ich gesagt, bei den Kommunisten und Sozialdemokraten wurden Hausdurchsuchungen gemacht. Das Persönliche ist damals immer weggefallen. </p>
<p align="JUSTIFY"><strong>Sie mussten die Judenverfolgung von Anfang an miterleben. </strong></p>
<p align="JUSTIFY">Bei uns gab es einen Fleischermeister, der hatte einen jüdischen Gesellen. Der hatte eine christliche Braut. Als die Nazis da waren, durfte er seine Braut nicht mehr heiraten, und außerehelicher Geschlechtsverkehr stand unter Strafe, in der ersten Zeit gab es Gefängnis, dann Zuchthaus und ab 1944 die Todesstrafe für „Rassenschande“. Ab 1944 wurden zwei sich liebende Deutsche unterschiedlicher Religion mit dem Tode bedroht und auch hingerichtet. Wenn ich vor Jugendlichen spreche, kommentiere ich das nicht und sage: Das ist deutscher Faschismus. </p>
<p align="JUSTIFY"><strong>1942 wurden Ihre Eltern deportiert, Sie blieben allein zurück. Monate später nahm man auch Sie fest. Wie hat sich das zugetragen?</strong></p>
<p align="JUSTIFY">Ich wurde am 27. Februar 1943 verhaftet. Einen Tag später wurden wir nach Dresden gebracht, wo bereits ein Güterzug mit rund 25 Waggons stand, die Sachsen kamen in den letzten Waggon. Das sollte sich später als kleiner Vorteil erweisen. Wir fuhren gen Osten, wussten nicht wohin, hielten dann in der Nacht zum 3. März an einer großen weißen Fläche, es war ja Winter. Das Kommando lautete: Alles aussteigen, einzeln vortreten, Alter und Beruf nennen. Und nun der Vorteil für uns Sachsen: Wir hörten, wenn jemand zum Beispiel sagte: „46 Jahre, Kaufmann“, kam die Handbewegung nach rechts. „38 Jahre, Maurer“, nach links. Wir hatten das Gefühl, die nach links Aussortierten würden vielleicht zur Arbeit benötigt. Ich trat vor. „17 Jahre, Monteur“. Der SS-Offizier schickte mich nach links. Zu diesem Zeitpunkt standen, aussortiert auf der linken Seite, 535 Männer, 145 Frauen und ich. Auf der rechten Seite standen rund 1.000 Menschen. Diese Männer, Frauen und Kinder hatten damals noch eine Lebenserwartung von rund 120 bis 180 Minuten. Sie wurden noch in gleicher Nacht durch Zyklon B, ein Giftgas der IG-Farben-Industrie, getötet. </p>
<p align="JUSTIFY"><strong>Haben Sie Ihre Eltern wiedergesehen?</strong></p>
<p align="JUSTIFY">Mitten im Jahre 1943, nach dem Abendappell, kam ein mir völlig unbekannter Häftling auf mich zu und sagte: Pass auf, das bleibt unter uns, wir haben deinen Vater ermittelt, im Hauptlager! Wir wollen, dass ihr zusammengefügt werdet, aber das kann dauern. Weg war er. Zwei Monate später kam er wieder und brachte mich zu meinem Vater. Das hat die Widerstandsorganisation fertiggebracht. Das erste, was mein Vater sagte, war: Die Mutter ist tot. Sofort, am ersten Tag, am 30. Januar 1943. </p>
<p align="JUSTIFY"><strong>In Auschwitz gehörten Sie zur</strong></span></span><span style="font-family: Times New Roman,serif;"><span style="font-size: small;"><strong> Widerstandsorganisation der Häftlinge. Wie kamen Sie mit ihr in Kontakt?</strong></p>
<p align="JUSTIFY">Im September 1944 hatte ich große Probleme mit meinem Knie und konnte nicht mehr arbeiten. Da hieß es: Sofort ins Krankenrevier! Der SS-Arzt beurteilte dann, ob man simulierte oder wirklich krank war. Natürlich sah mein linkes Bein aus wie ein Elefantenbein. Der Arzt sagte, ich sei arbeitsunfähig und sollte mich in Block sowieso melden. Dort angekommen, meinte der dortige Arzt, ein Häftling, dass ich sofort in dieser Nacht operiert werden müsste. Das sah so aus: Ich lag auf einem Tisch, vier Häftlinge hielten mich fest, ich bekam ein Stück Stoff in den Mund – das war die Narkose –, und dann wurde das Knie geöffnet. Da kann man mal sehen, was ein Mensch aushalten kann. Verbandsmaterial gab es nicht, ich wurde mit einer Art Klosettpapierrolle verbunden. Dann haben sie mich runtergehievt, zwei Häftlinge haben mich festgehalten, weil ich alleine nicht stehen konnte. Ich sagte, Doktor, ich weiß, wie oft im Krankenrevier Selektionen durchgeführt werden. Im Hauptlager alle fünf bis sechs Wochen, und im Krankenrevier alle acht bis zehn Tage. Ich wollte noch in dieser Nacht ins Hauptlager zurück. Da sagte der Arzt: Ist das ein Witz? Du kannst nicht mal alleine stehen! Und wieso sprichst du so Deutsch? Woher bist du? Ich antwortete, dass ich aus Chemnitz bin. Er stellte sich vor als Dr. Grossmann, Chefarzt aus Berlin. Es sagte, dass ich natürlich noch nicht ins Lager zurückgehen könnte. Ich antwortete, ich krabble auf allen Vieren, ich bin achtzehn, ich will nicht sterben. Er meinte, ich müsste keine Angst haben. In fünf bis sechs Tagen könnte ich wieder arbeiten. Da hab ich mich in das Bett gelegt, und um fünf Uhr früh: Selektion. Ich konnte nicht laufen, musste aber vor, vorbei an den SS-Ärzten, und die haben mich angehalten. Erstmalig. Die zwanzig Minuten, die dann folgten, möchte ich nicht noch einmal erleben. Das war fürchterlich, da lief das kurze Leben eines Achtzehnjährigen vorüber. Die Selektion war zu Ende, und jetzt wurden die Nummern aufgerufen von denen, die selektiert worden waren. Ich war nicht dabei. Die Nummern wurden nochmal aufgerufen, ich war wieder nicht dabei. Da sagte ein deutscher Häftling zu mir: Einmal im Leben möchte ich so viel Glück haben wie du. Wieso, fragte ich. Na, du standest auf der Liste, und Dr. Grossmann hat lange mit der SS gesprochen, weil du bald wieder arbeiten kannst. Da wurde ich gestrichen. Ein ganz seltener Fall. Ein paar Tage brachte mich Dr. Grossmann in eine Baracke, wo die SS nicht mehr hineinging, zu den Todeskandidaten. Da hätte ich eine Chance, zu überleben, sagte er. Dort traf ich auf einen Häftling, einen Pfleger. Er stellte sich vor als Heinz Lippmann, „Kommunist aus Berlin“, und fragte mich, wie ich mich am Tag X verhalten würde. Ich antwortete, dass ich bis zum letzten Blutstropfen gegen die SS kämpfen würde. So kam ich zum Widerstand. </p>
<p align="JUSTIFY"><strong>Wie sah der Widerstand der Häftlinge aus? </strong></p>
<p align="JUSTIFY">Im Dezember 1944 erfasste uns eine große Kältewelle. Die Buna-Werke standen still, weil die Leitungen vereist waren. Die Häftlinge sollten zur Enteisung eingesetzt werden. Da trat einer an mich heran, von der Widerstandsorganisation. Ich sollte mithelfen, zu verhindern, dass die Produktion wieder aufgenommen wird. Bald würde ein LKW mit Granulat zur Enteisung kommen, der von den Häftlingen abgeladen werden sollte. Ich holte mir einen weiteren Häftling heran und weihte ihn ein: Ich wollte die Säcke aufschlitzen, damit das Granulat beim Abladen in den Schnee fällt und unbrauchbar wird. Dann kam der LKW in Begleitung von zwei SS-Leuten mit Langwaffen, und es hieß „Zwei Mann auf die Ladefläche!“. Wir mussten uns entscheiden. Wir wussten, dass die SS mit Saboteuren kurzen Prozess machte. Aber ich dachte mir: Hic Rhodus, hic salta! Und schon waren wir auf dem LKW. Dann haben wir mit Nägeln die Säcke zerstört, alle platzten, und die SS schoss nicht. Da war ich neunzehn Jahre alt. </p>
<p align="JUSTIFY"><strong>Im Dezember 1944 war die Befreiung schon sehr nah. Waren Sie noch im Lager, als am 27. Januar 1945 die Rote Armee eintraf?</strong></p>
<p align="JUSTIFY">Am 18. Januar 1945 sind wir in Auschwitz losgelaufen, nach Gleiwitz. Das war der erste Todesmarsch. Dieser erste Marsch, 79 Kilometer lang, war gesäumt von Leichen, Erfrorenen, alle in den gestreiften Uniformen. In Gleiwitz sind wir verladen worden, 7.000 Häftlinge, nach Mauthausen. Und diesmal in offenen Kohlenwagen. Mauthausen war überfüllt, wir kamen nach acht Tagen in Sachsenhausen an, bekamen kein Essen, nichts. Wir überlebten durch Schnee. Und dann, beim ersten Zählappell in Sachsenhausen, lebten von den 7.000 noch rund 3.800. Alle anderen waren erfroren, verhungert, gestorben. </p>
<p align="JUSTIFY"><strong>Von Auschwitz nach Gleiwitz, dann nach Mauthausen in Österreich, und dann von dort nach Sachsenhausen in Brandenburg. Was hat das für einen Sinn?</strong></p>
<p align="JUSTIFY">Wir mussten ja wieder ins KZ! Wo sollten wir denn hin, als Mauthausen überfüllt war? Und während der Fahrt, in der Nähe von Usti, hielt der Zug an. Es wurde eine ganze Reihe Häftlinge auf dem Bahnsteig ausgeladen, die mussten sich hinlegen, und einer hat alle erschossen. Den Namen von dem SS-Mann habe ich, Rapportführer Bernhard Rakers. Ich habe mich nach dem Kriege bei Gericht gemeldet als Zeuge, durfte aber nicht zur Hauptverhandlung in die BRD fahren. Ich wurde in Chemnitz richterlich vernommen, und die Abschrift wurde hingeschickt. Der wurde später auch verurteilt. </p>
<p align="JUSTIFY"><strong>Wie lange blieben Sie in Sachsenhausen?</strong></p>
<p align="JUSTIFY">In Sachsenhausen war ich fünf Tage, dann landete ich in Flossenbürg, im Februar 1945. Tage später waren wir wieder auf Transport. Das war dramatisch, die Amis haben uns mit Tieffliegern angegriffen. Die Lokomotive wurde zusammengeschossen. Wir hatten 133 Tote. Der SS-Mann, der mit in unserem Waggon war, hatte sich währenddessen im Bahnhof verkrochen. Das war ein Verbrecher par excellence. Dessen Hobby war es, nachts sein Bajonett zu ziehen und auf die Häftlinge einzuschlagen. Man kann sich vorstellen, wie die Häftlinge aussahen – den einen fehlte die halbe Nase, anderen ein Ohr, Augen kaputt und so weiter. Und der sprach ganz Sächsisch. Es war zwar verboten, SS-Leute anzusprechen, aber ich wollte es doch machen. Ich habe lange überlegt, dann hab ich Mut gefasst und gesagt: Also, wo sie herkommen, das weiß ich! Natürlich betont sächsisch. Jetzt hätte er schlagen müssen. Hat er aber nicht, sondern sagte: Da bin ich aber mal gespannt! Nun, sie sind aus Weißenfels! Nee, mei Gutster, war die Antwort. Da war alles klar: Ich sagte, sie sind aus Leipzig! Und der sagte: Das stimmt, wieso sprichst du denn so deutsch? Weil ich auch aus Sachsen bin, sagte ich! So ich kam ins Gespräch. Und da hat er nicht mehr geschlagen, vielleicht dachte er, wir wären alle aus Sachsen. </p>
<p align="JUSTIFY"><strong>Wie ging es dann weiter?</strong></p>
<p align="JUSTIFY">Wir konnten nicht mehr fahren, der Todesmarsch ging zu Fuß weiter. Unser Elendszug kam dann zwischen Cham und Roding an, in einem kleinen Dorf namens Wetterfeld. Dort gelangten wir in eine Scheune, zusammen mit zwei SS-Leuten. Ich dachte, Flugzeuge nähern sich, es waren aber Panzer. Auf einmal hörten wir einen Schrei, da hat die SS Taschentücher an die Gewehre gemacht und einer hat die letzte Ansprache gehalten. „Kameraden! Wir haben die letzten Tage zusammen durchgehalten, da wollen wir doch die letzten Minuten und Stunden auch noch durchhalten!“ Das war unser Signal. Wir sind losgerannt, über die weg, hinein in die vorderste Frontlinie. Die Amis schossen mit Panzern von der einen Seite, die SS von der anderen. Das ganze Dorf brannte, aber wir waren befreit. Das war am 23. April. </p>
<p align="JUSTIFY"><strong>Wie gelang es Ihnen, nach Sachsen zurückzukehren?</strong></p>
<p align="JUSTIFY">Wir sind zu dritt in einer kleinen Kate untergekommen, wurden von den Amerikanern versorgt. Vierzehn Tage später liefen wir los, ein Breslauer und ich, Richtung Chemnitz. Vor Wunsiedel trafen wir einen Mann, der führte uns in ein Restaurant. Dort waren wir zwei Wochen lang untergebracht. Ich ging zum dortigen Kommandant, einem Amerikaner, und sagte, dass ich gerne nach Chemnitz wollte. Er fragte in gebrochenem Deutsch: Ihr seid wohl Kommunisten, ihr zwei? Nein, antwortete ich, wir wohnen dort. Abgelehnt! Aber wir bekamen raus, dass jeden Donnerstag ein LKW nach Leipzig fährt. Wir beide stiegen auf, und 15 Kilometer vor Hof hielten uns die Amis an. Your paper, please! Wir hatten natürlich keine Papiere. Am Abend waren dort ungefähr 250 Angehaltene, und da kamen die Amis und brachten uns – wieder ins KZ. In Hof. Früh kam das Kommando: Antreten, Oberkörper frei! Dann sind die Offiziere vorbeigelaufen und suchten SS-Leute. Als der Ami bei uns war, habe ich gesagt: Wir waren <em>prisoners</em>, Gefangene, <em>concentration camp</em> Auschwitz, und wir zeigten unsere Nummern. Das war ihm furchtbar peinlich, und schickte uns sofort nach Hof ins Hauptquartier. Dort bekamen wir einen Ausweis. Zu Essen hatten wir aber immer noch nicht, und gingen zu einer Gaststätte am Markt. Da kamen auch noch andere Häftlinge dazu, und wir bekamen eine Suppe, und dann noch eine. Und da sagt der Breslauer zu mir: „Guck mal da rüber! Der war mit uns in Auschwitz“. Ich sah rüber und schrie: Mein Vater! Der war gerettet, kam aus Dachau. </p>
<p align="JUSTIFY"><strong>War es in der DDR einfacher als heute, sich zu dem Erlebten zu äußern? </strong></p>
<p align="JUSTIFY">Dort hab ich zum Beispiel nie die Geschichte mit dem Widerstand gebracht. Das lag an der Geschichte mit Heinz Lippmann, der in Ungnade gefallen war <em>(Lippmann war offizieller Stellvertreter Honeckers in der FDJ. Er übersiedelte 1953 mit 300.000 Westmark in die BRD, Anm. d. Red.)</em>. Das war leider so. </p>
<p align="JUSTIFY"><strong>In der DDR war das Judentum, das Jüdisch-Sein auch weniger ein Thema.</strong></p>
<p align="JUSTIFY">Was ich erlebt hatte, konnte nicht von Gott gewollt sein, die fabrikmäßige Tötung von Millionen Menschen, darunter eine Million Kinder. Ich bin damals sofort offiziell ausgetreten und gehöre seitdem keiner Religion an. Obwohl ich oft von Kirchen, auch von der jüdischen Gemeinde eingeladen werde.</p>
<p align="JUSTIFY"><strong>Bis heute gehen Sie in die Schulen, halten Vorträge, oft auch mehrmals in der Woche. </strong></p>
<p align="JUSTIFY">Von ungefähr Anfang Oktober bis Weihnachten waren das allein achtzehn Veranstaltungen. Zu Weihnachten habe ich Briefe bekommen, Anrufe, von völlig Unbekannten. Eine Frau rief an und sagte, dass sie in großer Sorge ist, dass sie Angst hat und sich fragt, wie es in Deutschland weitergeht. </p>
<p align="JUSTIFY"><strong>Diese Frage beschäftigt uns alle, auch angesichts des aktuellen braunen Terrors. Es ist kaum erträglich, dass es bis heute Menschen gibt, die sich eine Rückkehr des Faschismus wünschen. </strong></p>
<p align="JUSTIFY">Neonazis sind kriminell, sie haben nichts gelernt aus millionenfacher Tötung. Wie sagte der Brecht einmal? „So was hätt einmal fast die Welt regiert / Die Völker wurden seiner Herr, jedoch, / Dass keiner uns zu früh da triumphiert, / Der Schoß ist fruchtbar noch, / Aus dem das kroch.“ Wer da denkt, es kann sich nicht wiederholen, der irrt. Und wenn die Dahingemordeten von Auschwitz noch einmal gemeinsam ihre Stimme erheben würden, es wäre der gewaltigste Schrei, der je die Menschheit erreicht hat, ein Schrei besonders auch an die Jugend: Lasst es nicht zu, dass Völkerhass, Fremdenfeindlichkeit, Rassenhass, Antisemitismus um sich greifen!</p>
<p align="JUSTIFY"><em><br />
Die Fragen stellten Rico Schubert, Peter Giersich und Kevin Reißig.</em></p>
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		<title>Aktionen und weiße Rosen am 13. und 18. Februar in Dresden</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Feb 2012 13:43:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am 13. Februar, dem Tag des Gedenkens an die Zerstörung Dresdens, finden in der Stadt wieder zahlreiche Aktionen statt.  Ab 15 Uhr wird es eine Gedenkveranstaltung auf dem Heidefriedhof geben. In der Stadt werden im Vorfeld  weiße Rosen verkauft für zwei Euro pro Stück &#8211; ein Teil des Erlöses (75 Cent) geht an die Stiftung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 13. Februar, dem Tag des Gedenkens an die Zerstörung Dresdens, finden in der Stadt wieder zahlreiche Aktionen statt.  Ab 15 Uhr wird es eine Gedenkveranstaltung auf dem Heidefriedhof geben. In der Stadt werden im Vorfeld  weiße Rosen verkauft für zwei Euro pro Stück &#8211; ein Teil des Erlöses (75 Cent) geht an die Stiftung Toleranz. Ab 17 Uhr wird unter dem Motto &#8220;Mit Mut, Respekt und Toleranz &#8211; Dresden bekennt Farbe&#8221; eine Menschenkette ums Rathaus gebildet.  20.30 Uhr gibt es mit Friedrich Schorlemmer einen Friedengottesdienst in der Dresdner Kreuzkirche.</p>
<p>Über die Aktionen von &#8220;Dresden nazifrei&#8221; kann man sich auf der Homepage <a href="http://www.dresden-nazifrei.com/">www.dresden-nazifrei.com</a> informieren.</p>
<p>Für den 18. Februar lädt die AG 13. Februar zu einer Demonstration mit muikalischer Unterstützung durch Sebastian Krumbiegel (Die Prinzen) und die Dresdner Band FunkoMando auf den Schlossplatz ein. Vor vielen Kirchen wird es Mahnwachen geben.</p>
<p>Am 13. Februar jährt sich zum 67. Mal der Tag, an dem Dresden durch anglo-amerikanischen Bombenangriffe zerstört wurde.  Es wurden ca. 20.000 Menschen getötet.</p>
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		<title>Ungehorsam-Kongress in Dresden am 28. und 29. Januar &#8211; Anmeldungen ab sofort!</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 11:53:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Brav und obrigkeitshörig war gestern. Seit dem arabischen Frühling erwacht auch Europa. Echte Demokratie Jetzt und die Occupy-Bewegung sind weltweit vernetzt. Den Ungehorsam lernen kann man auf einem Kongress der von der Rosa-Luxemburg-Stiftung gefördert wird an der TU Dresden am 28. und 29. Januar.  Es gibt Vorträge und Workshops.  Anmeldungen sind ab sofort möglich. Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Brav und obrigkeitshörig war gestern. Seit dem arabischen Frühling erwacht auch Europa. Echte Demokratie Jetzt und die Occupy-Bewegung sind weltweit vernetzt. Den Ungehorsam lernen kann man auf einem Kongress der von der Rosa-Luxemburg-Stiftung gefördert wird an der TU Dresden am 28. und 29. Januar.  Es gibt Vorträge und Workshops.  <a href="http://www.ungehorsam-kongress.de/ungehorsam-disobedience-einladung-zum-kongress">Anmeldungen</a> sind ab sofort möglich. Die Veranstaltung nimmt bezug auf die Besetzung des Tahir-Platzes in Kairo vor einem Jahr einerseits und beschäftigt sich mit dem kommenden Februar in Dresden und Blockaden rechter Aufmärsche andererseits. Aktueller und näher am Puls der Zeit kann ein Kongress nicht sein.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Veranstaltung beginnt am Sonnabend 10.30 Uhr mit einer Podiumsdiskussion unter dem Motto: &#8220;Breaking the Rules &#8211; Erfahrungen aus Ägypten, Chile und Europa.&#8221;</p>
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		<title>Landesjugendtag</title>
		<link>http://links-sachsen.de/2011/11/landesjugendtag/</link>
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		<pubDate>Tue, 22 Nov 2011 09:58:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rico</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am 1. und 2. Oktober fand mit knapp 100 Teilnehmer_innen der Landesjugendtag in Leipzig statt. Neben der Neuwahl des Beauftragtenrates und der Nominierung für die Jugendpolitische_n Sprecher_in (JuPo), standen auch etliche andere Wahlen auf der Tagesordnung. Aber zunächst zu den inhaltlichen Vereinbarungen. Die linksjugend [’solid] Sachsen will versuchen mit Jusos und grüner Jugend im Jahr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 1. und 2. Oktober fand mit knapp 100 Teilnehmer_innen der Landesjugendtag in Leipzig statt.</p>
<p>Neben der Neuwahl des Beauftragtenrates und der Nominierung für die Jugendpolitische_n Sprecher_in (JuPo), standen auch etliche andere Wahlen auf der Tagesordnung. Aber zunächst zu den inhaltlichen Vereinbarungen.</p>
<p>Die linksjugend [’solid] Sachsen will versuchen mit Jusos und grüner Jugend im Jahr 2012 eine gemeinsame Kampagne für mehr Mitbestimmung auf die Beine zu stellen. “Die Wahlrecht für alle Menschen”-Konferenz, die im letzten Jahr gemeinsam vom Landesvorstand und Jugendverband, durchgeführt wurde, war der Anstoß dieser Kampagnenidee, aus der nun der Plan erwachsen ist, gemeinsam mit den anderen Jugendverbänden in einer gemeinsamen Kampagne mehr Mitbestimmungsmöglichkeiten auch und gerade für junge Menschen zu erstreiten.</p>
<p>Neben dieser zentralen Landesverbandskampagne sind im kommenden Jahr unter anderem Aktionen und Veranstaltungen zu Urheberrecht, Homophobie &amp; Sexismus, Religionskritik und zum neuen Hochschulentwicklungskonzept geplant. Das Pfingstcamp wird 2012 ebenso eine Fortsetzung finden, wie eine Provinzparade oder die Herbstakademie.</p>
<p>Bevor es ins neue Jahr geht, werden die bundesweiten Kampagnen der linksjugend zu Castor und Bundeswehr raus aus den Schulen noch im November starten, weshalb sich auf dem Landesjugendtag auf eine Zivilklausel verständigt wurde, die eine Kooperation von Bundeswehr und Forschung ausschließt.</p>
<p>Nun aber zu den personellen Entescheidungen, der neue Beauftragtenrat wird nun von Lisa-Marie, Rico, Francie, Marie, Nele, Heiko, Tom, Marco, Sandra und Alex gebildet.</p>
<p>Als jugendpolitischer Sprecher kandidierte für das Votum des Landesjugendtages Tilman Loos aus Leipzig und erhielt 90 Prozent der Stimmen. Auch weitere junggebliebene Genoss_innen möchten im Lavo mitarbeiten und baten um das Vertrauen. Der Jugendverband würde sich freuen, Freya-Maria Klinger, Kristin Hofmann, René Jalaß und Fabian Blunck, den bisherigen JuPo, im Landesvorstand auch als ihre Vertretung zu haben. Des Weiteren wurde ein Votum für die Kandidatur von Marco Böhme für den Bundesausschuss ausgesprochen.</p>
<p><em>Fabian Blunck und Rico Knorr</em></p>
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		<title>Bundeswehr raus aus den Schulen!</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Nov 2011 10:24:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rico</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bürgerrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Junge Linke]]></category>
		<category><![CDATA[Parteineubildungsprozess]]></category>
		<category><![CDATA[Termine]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Image der Bundeswehr und ihrer Auslandseinsätze ist angeschlagen. Außerdem hat die Bundeswehr – zum Beispiel durch die Aussetzung der Wehrpflicht – Probleme, Nachwuchs zu rekrutieren. Deshalb wirbt sie nun verstärkt an Schulen, auf Ausbildungsmessen, in den Medien und anderswo. In den letzten Jahren hat diese Werbeoffensive stark zugenommen. Grund dafür sind vor allem die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Image der Bundeswehr und ihrer Auslandseinsätze ist angeschlagen. Außerdem hat die Bundeswehr – zum Beispiel durch die Aussetzung der Wehrpflicht – Probleme, Nachwuchs zu rekrutieren. Deshalb wirbt sie nun verstärkt an Schulen, auf Ausbildungsmessen, in den Medien und anderswo. In den letzten Jahren hat diese Werbeoffensive stark zugenommen. Grund dafür sind vor allem die Kooperationsvereinbarungen zwischen Landesregierungen und Bundeswehr: Sie systematisieren die Zusammenarbeit und erleichtern den Zugang nicht nur zu SchülerInnen, sondern lassen das Militär auch verstärkt auf die LehrerInnen- und Referendarsausbildung einwirken.</p>
<p>Wir lehnen die zunehmende Militärisierung der Gesellschaft und insbesondere die Werbung an Bildungseinrichtungen entschieden ab. Deswegen haben wir eine bundesweite Kampagne ausgearbeitet: Im ganzen Land wollen wir mit zahlreichen kreativen Aktionen unsere Ablehnung der Kooperationsvereinbarungen, der Kriege der Bundeswehr und ihrer Werbeoffensive zeigen.</p>
<p>Am 10.11. ist der dezentrale Aktionstag zu Bundeswehr Raus aus den Schulen. Dieser Tag ist der bundesweite Auftakt um deutlich zu machen, dass bezahlte Mörder auch in Schulen mit unserem Widerspruch zu rechnen haben, vor allem wenn sie uns glauben machen wollen, wir hätten in Ihren Reihen eine Zukunft</p>
<p>Mehr Infos findet ihr auf www.bundeswehr-raus.de</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Castor? Against!</strong></p>
<p>An den letzten beiden November-Wochenenden wird (wahrscheinlich) der vorerst letzte Castor aus Frankreich ins Wendland rollen, deshalb werden wir gemeinsam mit den Menschen im Wendland protestieren.</p>
<p>Wenn der Castor rollt, werden wir schon da sein. Wir lassen uns vom &#8220;Ausstieg&#8221; der schwarz-gelben Bundesregierung und der grünen &#8220;Opposition&#8221; nicht besänftigen. Wir fordern mehr denn je eine Energiewende hin zu erneuerbaren Energien und einer demokratischen Energieversorgung. Diese kann nicht im Schulterschluss mit den großen vier Energiekonzernen geschehen, sondern nur gegen sie, ihre Macht und ihre Profite. Jeder Tag bis 2022 birgt die Gefahr eines verheerenden GAUs, weswegen unsere Antwort nur heißen kann: die sofortige Abschaltung aller Atomanlagen weltweit! Auch der verlogene Weiterbetrieb von deutschen Urananreicherungsanlagen sowie der Export von Atomtechnologien müssen ein Ende haben.</p>
<p>Wir werden ein gemeinsamen Ort zum Übernachten organisieren, entweder in Scheunen oder Großzelten. Von dort aus werden wir koordiniert an den Aktionen teilnehmen, versuchen den Castor zu verzögern, blockieren und nicht nur symbolisch, sondern spürbar protestieren.</p>
<p><em>Fabian Blunck, Jugendpolitischer Sprecher</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title></title>
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		<pubDate>Tue, 01 Nov 2011 13:34:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rico</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Junge Linke]]></category>
		<category><![CDATA[Neue Linke]]></category>
		<category><![CDATA[Programm]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlen]]></category>
		<category><![CDATA[Antje Feiks]]></category>
		<category><![CDATA[LINKE]]></category>
		<category><![CDATA[Sachsen]]></category>

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		<description><![CDATA[Sachsens Linke! befragt die Landesgeschäftsfüherrin der sächsischen LINKEN, Antje Feiks &#160; „SL“: Eine provozierende Frage zu Beginn: Die PDS bzw. Linke ist seit knapp 20 Jahren die zweitstärkste Partei in Sachsen. Doch sie stellt keinen Landrat, keinen der OB in den drei Großstädten, eine vergleichsweise kleine Zahl von Haupt- und Ehrenamtlichen Bürgermeisterinnen. Woran liegt es? [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sachsens Linke! befragt die Landesgeschäftsfüherrin der sächsischen LINKEN, Antje Feiks</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>„SL“: Eine provozierende Frage zu Beginn: Die PDS bzw. Linke ist seit knapp 20 Jahren die zweitstärkste Partei in Sachsen. Doch sie stellt keinen Landrat, keinen der OB in den drei Großstädten, eine vergleichsweise kleine Zahl von Haupt- und Ehrenamtlichen Bürgermeisterinnen. Woran liegt es?</em></p>
<p>Wenn wir das abschließend wüssten, wären wir drei Schritte weiter. Zum einen könnte es daran liegen, dass Leuten mit dem Parteibuch der LINKEN zugetraut wird, „Stachel im Fleisch“ zu sein, aber eben nicht die Geschicke einer Stadt bzw. einen Landkreises zu leiten.</p>
<p>Weiterhin haben wir manchmal einfach nicht die richtigen Leute parat, die fachlich kompetent sind und die vielen „Nebenanforderungen“, wie z.B. Verwurzeltheit vor Ort, Wählbarkeit usw. erfüllen. Daran müssen wir arbeiten, um hier strategischer, aber auch reaktionsschneller agieren zu können.<span id="more-3478"></span></p>
<p><em> Der „kleine“ Parteitag hat einstimmig sowohl das PEK I als auch das PEK II beschlossen. „PEK“ klingt militärisch, nach Panzerabwehrgeschütz! Was verbirgt sich dahinter?</em></p>
<p>Ja, die lieben Abkürzungen. PEK bedeutet Personalentwicklungskonzept. Das erste der beiden befasst sich mit der ehrenamtlichen Ebene der Parteiarbeit, die ja 99 % ausmacht, und den kommunalen MandatsträgerInnen. Das zweite Konzept beschäftigt sich mit Perspektiven für LINKE in Verwaltungen auf den verschiedenen Ebenen.</p>
<p><em>Papier ist geduldig, sagt man. Was genau soll stattfinden? Und wie?</em></p>
<p>VertreterInnen des Landesvorstands fahren in die Kreisverbände, um konkret zu schauen, wie wir das gemeinsam hinbekommen können. In Bezug auf die Partei wurden durch den Landesvorstand sehr detaillierte Analysen der einzelnen Kreise erstellt, was die Zusammensetzung der Mitgliedschaft anbelangt, aber auch die der kommunalen Vertretungskörperschaften. Wir haben einen Weiterbildungskatalog erarbeitet, in dem alle im Parteiumfeld existenten Angebote zusammengefasst sind. Wir haben versucht Austausch der Kreisverbände untereinander zu befördern.</p>
<p>In Bezug auf Verwaltungen sind wir ebenfalls auf wechselseitige Informationen und Beziehungen angewiesen. Weiterhin brauchen wir Offenheit und Transparenz untereinander bei der Analyse, welche Potentiale wir in den eigenen Reihen haben.</p>
<p><em>Im November gibt es wieder einen Parteitag, die Gremien der Landespartei werden neu gewählt. Wie soll diese Aufgabe denn fortgeführt werden, wenn – wie es nur normal und legitim ist – neue Personen diese Parteigremien besetzen? </em></p>
<p>Die Umsetzung der Konzepte ist nicht Aufgabe des Landesvorstandes allein, sondern Kreisverbände und Ortsverbände beispielsweise sind mit im Boot. Es wird auch einen Fahrplan 2013/2014 geben, welchen der Landesparteitag beschließen soll. Und in diesem Fahrplan werden die Themen Parteientwicklung, Personalentwicklung, Mitgliederleben und politische Bildung Bestandteil sein – es sei denn der Landesparteitag beschließt etwas anderes.</p>
<p>Im Ergebnis muss man aber weiterhin auch sagen, dass vor Ort keine Überzeugungsarbeit nötig war, sondern eher die konkrete Frage „Wie packen wir das an?“ im Mittelpunkt stand. Insofern habe ich nicht wirklich Angst, dass wir hier nicht weiter vorankommen.</p>
<p><em>Wenn du einen Wunsch frei hättest&#8230;</em></p>
<p>&#8230; würde ich mir wünschen, dass wir mehr Zeit hätten und die Legislaturperiode von zwei Jahren nicht so wahnsinnig schnell vorbei wäre. Ideen und Notwendigkeiten gibt es genügend, die eigentlich alle in Angriff genommen werden müssen.</p>
<p><em>Ich bedanke mich für das Gespräch. Die Fragen stellte Stathis Soudias.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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