Category: Geschichte

Kostenlos-Buch-Aktion zum 75. Jahrestag der Blockade Leningrads

von Ralf Richter Anlässlich des 75. Jahrestages der Blockade Leningrads erinnert das Deutsch-Russische Kulturinstitut Dresden mit einer Kostenlos-Buchaktion an das Ereignis. Ziel ist es, eines der größten Kriegsverbrechen nicht in Vergessenheit geraten zu lassen: „871 Tage“ heißt das Gedenkbuch von Ninel Koribskaja. Vom 8. September 1941 bis zum 27. Januar 1944 – also 871 Tage




Vor 135 Jahren geboren: Arthur Lieberasch

von Prof. Dr. Kurt Schneider Geboren am 20. Oktober 1881 in Döbeln als drittes der zehn Kinder eines Zigarrenmachers, und von Beruf Werkzeugschlosser, trat Arthur Lieberasch 1900 dem Deutschen Metallarbeiter-Verband (DMV) und 1905 der SPD bei. Als DMV-Vertrauensmann und Mitglied von Arbeiterausschüssen wurde er wiederholt gemaßregelt. Aus Protest gegen die von der SPD betriebenen „Burgfriedenspolitik“




„Höchste Akribie und Ernsthaftigkeit“: Das MfS im Kampf gegen Nazi- und Kriegsverbrecher

von Prof. Dr. Kurt Schneider Alle Nazi- und Kriegsverbrecher, die den vom faschistischen Deutschland geführten Raub-, Eroberungs- und Vernichtungskrieg zu verantworten hatten, sollten gemäß der Schwere ihrer Verbrechen verurteilt werden. Auf der 3. Interalliierten-Konferenz am 13. Januar 1941 in London hatten die bis dahin von Deutschland besetzten Länder bekundet: „Zu den Hauptzielen der Alliierten gehört




Brennendes Geheimnis

von Volker Külow Zahlreiche Historiker, insbesondere solche westdeutscher Herkunft, hielten das Thema für abgehakt. Doch jetzt bekommt einer der wichtigsten politischen Kriminalfälle des 20. Jahrhunderts wieder erhöhten Aufmerksamkeitswert. Es geht um die Brandstiftung im Berliner Reichstag am 27. Februar 1933, die von den Nazis zum Vorwand genommen wurde, die verfassungsmäßigen Grundrechte per Notverordnung außer Kraft




Ein äthiopischer Prinz erklärt die Ursachen der Massenmigration

von Pieter Potgieter Der Prinz heißt Asfa-Wossen Asserate. Als er nach „Deutschland“ (der Mann meint natürlich Westdeutschland) kam, gab es nach seiner Auskunft acht politische Flüchtlinge aus Äthiopien – wobei er dankenswerterweise klar stellt, was ein politischer Flüchtling ist: Dies ist jemand, der von seinem Land wegen seiner politischen Haltung ausgebürgert wurde und damit staatenlos



„Volkes Lied und Vater Staat“

Das erste allumfassende Buch über die DDR-Folkszene von Jens-Paul Wollenberg Wie groß war die Freude, als ich von einer guten Bekannten des Musikjournalisten Wolfgang Leyn erfuhr, dass seine Publikation über die DDR-Folkbewegung von 1976-1990 erscheinen sollte! Mir war schon damals klar, dass gerade dieser Autor kompetent genug schien, sich mit jener beinah in Vergessenheit geratenen




Irakische und syrische Christen wollen keine „Politik der offenen Türen“ nach Westeuropa

von Pieter Potgieter In Erbil sind die Kirchen voll. Hierhin sind zahlreiche der irakischen Christen geflüchtet. Bis 2003 lebten 1,5 Millionen Christen im Irak – sie waren respektiert und anerkannt im säkularen irakischen Staat. Saddam Husseins Außenminister von 1983 bis 1991 Tariq Aziz war Christ. Von 1979 bis 2003 war er zudem irakischer Vizepremierminister und



Leipziger politische Opfer (1933-1945)

von Kurt Schneider Als der Leipziger Historiker Dr. Dieter Kürschner 2013 verstarb, befand sich in seinem Nachlass ein Arbeitsmanuskript mit dem Thema „Leipziger politische Opfer des Nationalsozialismus 1933 – 1945“. Es war ein Fundus, der nicht nur für die regionale Geschichtsschreibung von Bedeutung ist. Indem Dr. Manfred Hötzel und Frank Kümmerle, unterstützt von fünf Leipziger




Berlin-Wahl: 3 Sieger, 4 Verlierer und große Fragezeichen

von Ralf Richter Die Berliner haben gewählt. Wer sich die Ergebnisse anschaut nach 26 Jahren Einheit wird überrascht sein, wie stark sich die Karte von der aus den 90er Jahren unterscheidet – damals gab es im wesentlichen drei Parteien, die das Geschehen unter sich ausmachten: CDU, SPD und PDS. Die SPD und die PDS dominierten



Hoyerswerda: war da nicht was?

von Caren Lay „Mensch und Natur vor der Kamera“, „Soziale Netzwerke – Sinn oder Unsinn?“, „Geldanlagen auf dem Grauen Kapitalmarkt – Welche Risiken gibt es?“. Das ist der Veranstaltungskalender der Stadt Hoyerswerda für den Zeitraum 17. bis 21. September 2016. Fehlt da nicht was? Vor 25 Jahren, im September 1991, gab es in Hoyerswerda tagelange