Category: Buchbesprechung

„Ich will nicht, dass wir jammern, ich will Gerechtigkeit“

Petra Köpping diskutiert bei Jour fixe 39 ihre Streitschrift „Integriert doch erst mal uns!“ Von Wulf Skaun Als Petra Köpping im August erstmals bei Jour fixe, dem unkonventionellen Leipziger Gesprächskreis der Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen auftrat, war sie nicht jedem ein Begriff. Inzwischen ist die sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration bundesweit bekannt. In Presse, Funk und




Ich will meine Akte!

„Wie westdeutsche Geheimdienste Ostdeutsche bespitzeln“: Ralf Richter hat einen Buchtipp Der Buchtitel des Autors Robert Allertz führt auf den Holzweg. Denn wer nun etwa gespannt ist zu lesen, „Wie westdeutsche Geheimdienste Ostdeutsche bespitzeln“, erfährt das gerade nicht. Für Sächsinnen und Sachsen – insbesondere solche aus dem Bezirk Dresden – ist das Buch dennoch äußerst interessant,




Die Oktoberrevolution und die Folgen

Winfried Steffen rezensiert eine Publikation des Politologen Klaus Dallmer Die von Klaus Dallmer, Jahrgang 1951, unter dem Titel „Wladimir Lenins Großer Sozialistischer Oktoberumsturz und die Folgen“ verfasste Publikation arbeitet heraus, dass der Sturz der zaristischen Selbstherrschaft nicht als ein von Lenin ausgedachter Putsch in Leningrad stattfand, sondern eine tiefgreifende Revolution breiter Massen von Arbeiter und




Der Bezwinger des Leipziger Westens

Ein Buch nähert sich auf originelle Art einem Pionier. Von Michael Zock Der Pionier war der Sohn eines Rittergutsbesitzers von Gundorf-Neuscherbitz, besuchte die Thomasschule und studierte an der Leipziger Universität. Sein Name: Karl Erdmann Heine. Seine Lebensdaten 1819 bis 1888. Vielen Leipzigern, anno 2018, ist sein Name geläufig, denn die Karl-Heine-Straße ist eine der quirligsten




Marx – Der Unvollendete

Von René Lindenau „Wenn Prosa ihre Poesie verliert und nach Anwendung ruft, dann schlägt die Stunde des Strategen“ (Seite 588) Wer hatte geahnt, dass der je nach Standpunkt berühmte oder berüchtigte Kapitalismuskritiker Karl Marx mit seinem Leben und Werk noch einmal so eine Konjunktur erleben würde. Schon vor dem Marx-Jahr 2018 (1818-1888) legte Jürgen Neffe




Neues vom Herrn b

Jour fixe 37 widmet sich Stephen Parkers neuer Brecht-Biographie. Von Wulf Skaun Haben wir mit Mittenzwei, Hecht, Schumacher und Co. nicht schon zu DDR-Zeiten alles über Bert Brecht gewusst? Die 37. Runde des Leipziger „unkonventionellen Gesprächskreises“ Jour fixe an der RLS Sachsen belehrt uns eines anderen. Im beinahe privatimen Café-Ambiente der „Kleinen Träumerei“, für den




„Von jedem Tag will ich was haben …“

Ralf Richter empfiehlt das Buch zum Gundermann-Film Das vollständige Zitat auf dem Titel des Paperbacks vom Ch. Links Verlag, das von Andreas Leusink herausgegeben wurde, lautet: „Von jedem Tag will ich was haben, was ich nicht vergesse …“ Was immer Sie machen, den Gundermann-Film von Andreas Dresen sehen, den Soundtrack bei Buschfunk bestellen oder das




Neues vom Herrn b

Jour fixe 37 widmet sich Stephen Parkers neuer Brecht-Biographie. Von Wulf Skaun Haben wir mit Mittenzwei, Hecht, Schumacher und Co. nicht schon zu DDR-Zeiten alles über Bert Brecht gewusst? Die 37. Runde des Leipziger „unkonventionellen Gesprächskreises“ Jour fixe an der RLS Sachsen belehrt uns eines anderen. Im beinahe privatimen Café-Ambiente der „Kleinen Träumerei“, für den




Lebendige Chronik eines Jahrhundertwerks

Jens Grandt brilliert mit einem Marx-Engels-Buch von besonderer Art. Von Wulf Skaun In der Fülle der einschlägigen Publikationen zu Marx’ 200. Geburtsjubiläum nimmt Jens Grandts Essaysammlung „Karl Marx. Friedrich Engels ? neu ediert und neu erschlossen“ einen besonderen Platz ein. Zugegeben, der wenig werbeträchtige Titel lässt kaum Aufregendes vermuten. Doch weckt die Beifügung „Rezensionen und




Friedrich Engels – Eigenes gemeinsam mit Karl Marx erbracht

Von Prof. Dr. Kurt Schneider Am 15. Oktober 1884 schrieb Friedrich Engels an Johann Philipp Becker: „Ich habe mein Leben lang das getan, wozu ich gemacht war, nämlich zweite Violine spielen, und glaube auch, meine Sache ganz passabel gemacht zu haben. Und ich war froh, so eine famose erste Violine zu haben wie Marx.“ Mit