Category Archives: Bildung

Chemnitz zeigt die populärsten Gemälde Russlands

Noch bis 28. Mai wird die Ausstellung „Peredwischniki“ in den Staatlichen Kunstsammlungen präsentiert
von Ralf Richter

Ein ganz großes Kompliment vorab: Nach der Ausstellung „Die schönsten Franzosen kommen aus New York“, die vom Juni bis Oktober 2007 in der Neuen Nationalgalerie in Berlin präsentiert wurde, ist das die wichtigste Ausstellung ausländischer Kunst auf deutschem Boden in der Neuzeit. Damals, 2007, führte der Umbau des legendären Museum of Modern Art (MoMa) dazu, dass für die legendären französischen Impressionisten kein Platz mehr für die Ausstellung war und man sie in einer einmaligen Aktion in Übersee präsentierte. Diese Einmaligkeit kennzeichnet auch die Exposition in Chemnitz und wir Sachsen können uns hier mehr als glücklich schätzen, die beste Kunst Russlands – so wie sie viele von uns noch aus dem DDR-Schulunterricht kennen – direkt vor der Haustür präsentiert zu bekommen. Es ist eine einmalige Pracht und wer durch die Ausstellung geht – man sollte viel Zeit einplanen und eine Führung unbedingt mitmachen, doch anschließend muss man die Ausstellung noch einmal in Ruhe mit einem „Audio-Guide“ sich anschauen – wird von dieser Schau wohl ein Leben lang zehren können. Endlich, endlich sieht man das, was man weder in Moskau noch St. Petersburg (bzw. Leningrad seinerzeit) zu sehen geschafft hat: Die wunderbaren Gemälde Ilja Repins, man denke nur an die „Wolgatreidler“ oder „Die Saporoschjer Kossaken schreiben dem Sultan einen Brief“.

Ja es ist angerichtet: Über 40 Maler mit ihren besten Werken aus der Zeit zwischen 1870 bis 1920. Die „Gesellschaft der künstlerischen Wanderausstellungen“ wurde 1870 in St. Petersburg gegründet von den Malern Kramskoi, Mjassojedow, Ge und Perow. Von 1871 bis 1923 wurden insgesamt 48 Wanderausstellungen in Russland gezeigt. Man wollte die Kultur aus den Metropolen heraus bringen aufs Land – so gab es Ausstellungen in Kasan, Odessa, Riga, Orjol, Charkow und Kiew. Einmal kam man sogar ins Ausland, nach Prag. Neben russischen Künstlern engagierten sich bei den Peredwischniki Malergenossen aus der Ukraine, Armenien und aus Lettland. Peredwischniki heißt Wanderer – man malte im Freien und man malte sozialrevolutionär. Das allerdings verschweigt die Ausstellung. Es wird deutlich, dass in den Jahrzehnten vor 1917 längst eine revolutionäre Situation herangereift war, nicht nur in den Großstädten sondern auch auf dem Land. Selbstverwaltungen (Sjemstwos) wurden eingerichtet. Hier werden – und auch das wird verschwiegen – die Gründerväter- und Gründermüttter der Sozialistischen Realismus gezeigt. Wie stark das auch auf die deutsche Malerei abfärbte, kann man in der Sächsischen Schweiz in Wehlen im Robert-Sterl-Museum sehen. Sterl bereiste Russland und seine Bilder von der Wolga würden sich nahtlos in die „Peredwischniki“-Ausstellung einfügen. Kein Wunder, sie entstanden ja zur gleichen Zeit.

 

Es ist aber sehr bemerkenswert, dass die besten Bilder der Tretjakow-Galerie aus Moskau und St. Petersburgs ausgerechnet – aus gesamtdeutscher Perspektive betrachtet – in der tiefsten deutschen Provinz präsentiert werden. Nicht in Berlin, München oder Hamburg. Dieses Verdienst gebührt nicht zuletzt der rührigen Generaldirektorin der Staatlichen Kunstsammlungen Chemnitz, der Schwäbin Ingrid Mössinger. Ein kleiner Wermutstropfen bei allem Lob: Es ist nicht so, dass wie in den Medien oft dargestellt die Ausstellung etwa für Chemnitz konzipiert wurde. Nein, sie wurde vorher in der Nationalgalerie Stockholm gezeigt – Ingrid Mössinger hat die Bilder also aus Stockholm geholt. Dabei ist einiges auf der Strecke geblieben: Der Ausstellungskatalog zeigt somit einige Bilder, die man nicht in Chemnitz sieht – diese wurden von Stockholm nach Russland zurück gebracht. Man hätte darauf ruhig hinweisen können, es tut dem Verdienst der Chemnitzer keinen Abbruch.

Schlecker-Läden Massensterben von Altenberg bis Zwickau

Der Schlecker-Laden am Dresdner Hauptbahnhof ist einer von insgesamt sechs, die in den Dresden schließen

Jetzt ist sie da, die Liste mit allen Läden von Schlecker, die in der Bundesrepublik geschlossen werden. Ein rascher Überblick zeigt: Von Altenberg bis Zwickau erwischt es Sachsen mit einer vollen Breitseite. Besonders betroffen: Frauen.  Alle Kreisverbände sollte sich anschauen, welche Läden im Kreis geschlossen werden. Allein in Chemnitz sind fünf Geschäfte betroffen, in Leipzig zehn und in Dresden zwölf – aber auch Eilenburg, Niesky, Bautzen, Görlitz, Meißen, Riesa, Löbau finden sich auf der Liste, um nur einige Standorte zu nennen. Während der Bund am liebsten Baden-Württemberg für die Einrichtung der Transfergesellschaft verantwortlich machen möchte – dort befindet sich der Firmensitz – wehren sich die Schwaben und möchten, dass der Bund die Regie übernimmt. Sie haben in Baden-Württemberg offenbar weder die Kapazitäten noch die Mittel um schnell zu handeln. Von der Linksfraktion im Sächsischen Landtag ist zu erwarten, dass sie vom Wirtschaftsministerium die Aufstellung der  Zahlen der Betroffenen sofort verlangt und darauf drängt, dass der sächsische Wirtschaftsminister bei seinem Parteifreund in Berlin bei der Bundesregierung vorstellig wird, um im Interesse der sächsischen Mitarbeiterinnen eine schnelle Klärung für die Finanzierung und Organisation der Transfergesellschaften zu erreichen. Einen Rechtsstreit auf dem Rücken der ohnehin gebeutelten Frauen kann man sich nicht leisten. Im Einzelhandel sieht es in Sachsen aktuell so aus, dass auf zwölf Stellengesuche eine offene Stelle angeboten wird. Schlechte Karten für die Schlecker-Leute also im Einzelhandel.

Gysi im Video zur Linken Medienakademie (LiMA) 2012 – Wir können nur lernen!

In der Öffentlichkeitsarbeit – auch bei den Linken – tut ja jede und jeder was sie bzw. er kann.  Doch manchmal wäre es noch besser, wenn man auch wirklich könnte was man tut. Gut gemeint ist noch lange nicht gut gekonnt.  Es kann nicht nur – es muss auf jeden Fall besser werden! In Sachsen fehlt eine klare koordinierte Struktur der Öffentlichkeitsarbeit und das fängt auf den Homepages der Kreisverbände an. Oft unübersichtlich und gnadenlos überladen kommen sie daher, an Aktualität mangelt es und an Absprache zwischen Basis und Landtagsvertretern ohnehin. Der Kreisverband wird offenbar oft nicht oder zu spät von dem informiert, was Landtagsabgeordnete in Pressemitteilungen sagen.  Zudem kommt hinzu, dass die Landtagsabgeordneten und die Kreisverbände die aktuellen Probleme im Kreis auf ihrer Homepage oft nicht ansprechen – oder irgendwo die Themen in Pressemitteilungen verstecken. Gibt es ein Thema der Woche wenigstens, an dem sich Bürger mit ihren Fragen mit beteiligen können? Öffentlichkeitsarbeit als fünftes Rad am Wagen kann nicht funktionieren. Es braucht Arbeitszeit – nicht alles kann nebenbei gemacht werden – aber vor allen Dingen auch fachliche Kompetenz. Wir leben im Video-Zeitalter und da sollte man nicht seitenlange Veranstaltungsprogramme ins Internet stellen. Jeder Kreisverband aus Sachsen sollte ein besser zwei Vertreter zur linken Medienakadmie nach Berlin schicken.  Sie findet vom 21. bis 25. März in Berlin statt, die Kursbuchung funktioniert online über die Homepage www.lima-akademie.de – wenn sie denn funktioniert. Gegenwärtig ist das leider nicht der Fall, möglicherweise klappt es ab Mittag, dem 14. März.

Der 8. März – Ein Kommentar zum „Tag der Steineklopferinnen“

von Ralf Richter

 

Ich habe im letzten Jahr eine Skulptur gesehen, die einen unglaublichen Eindruck auf mich gemacht hat: Die Steineklopferin im Park von Brandenburg – das Original steht in Berlin. Eine Frau sitzt mit einem Hammer in felsiger Landschaft. Sie zertrümmert Steine, aber sie wendet das Gesicht dabei ab. Ich musste erst um die Skulptur herum laufen um zu sehen, wem die Aufmerksamkeit der Arbeiterin gilt: Neben ihr auf den den nackten Steinen liegt ihr Baby. Hat sich mal jemand gefragt, unter welchen Bedingungen der Schotter zwischen den Eisenbahnschienen entstanden ist, bevor es Maschinen gab zur Zerkleinerung von Steinen? Die Schottersteine haben die Steineklopferinnen hergestellt – Kinderbetreuung Fehlanzeige. Zwischen herum fliegend Steinsplittern betrachtet die junge Arbeiterin liebevoll ihr Baby. Arbeitsbedingungen, wie sie vor hundert Jahren üblich waren. Auch in Sachsen.

 

Was hat sich seit 1989 bei den Arbeitsbedingungen für Arbeiterinnen getan – die man zu Angestellten verbal „erhoben“ hat? Nehmen wir meine ehemalige Branche, die Post. Erinnern Sie sich noch an die Post in Ihrer Nähe? Sie bekamen dort vielleicht damals kein Glas Gurken und konnten keine Versicherung kaufen, aber Tageslicht füllte den Raum und die Frauen saßen (es waren viele) an ihren Tischen, vor denen wiederum Schlangen standen. Nach 1989 verschwanden die Stühle – seither stehen sich die Frauen die Beine in den Bauch und inzwischen hat man ihnen auch noch das Tageslicht geraubt. Wo früher Fenster waren stehen heute Regale mit „tollen Produkten“. Als wäre das alles nicht genug werden die Frauen – sofern sie überhaupt noch bei „der Post“ sind – hin und her getrieben und wissen manchmal Freitagmittag nicht, in welcher Filiale sie nächsten Montag „Dienst stehen“ werden. Keine Gewerkschaft hat sie geschützt. Auf der Strecke bleiben Gesundheit und Familie.

André Brie im künstlichen Koma

Nach Mitteilung des Parlamentarischen Geschäftsführers der Linksfraktion Schweriner Landtag Peter Ritter wurde André Brie nach einem schweren Sturz am Wochenende in seinem Haus ins künstliche Koma versetzt.  André Brie, der auch häufig in Sachsen zu Gast war (zum Beispiel beim Dresdner Rathausgespräch) leitete gerade den Wahlkampf der LINKEN in Schleswig-Holstein. Der frühere DDR-Abrüstungsexperte und Philosoph war im Vorjahr mit einem Papier zur Stärkung der UNO hervor getreten. Die Wahlen in Schleswig-Holstein sind am 6. Mai.

links! Interview mit einem aus Chemnnitz stammenden Auschwitz-Überlebenden

»Wer denkt, es kann sich nicht wiederholen, der irrt«

Kürzlich belehrte uns der sächsische Innenminister, „Antifaschismus“ sei „nicht die richtige Antwort“ auf Faschismus, sondern „Demokratie, Auseinandersetzung aus der Mitte unserer Gesellschaft heraus“. Damit hat er allen antifaschistisch eingestellten Menschen ihre demokratische Einstellung abgesprochen. Man möchte sich lieber nicht vorstellen, wie solche Aussagen auf Menschen wie Justin Sonder wirken. 1925 in Chemnitz geboren, ist er einer der letzten Lebenden, die Auschwitz am eigenen Leibe erfahren mussten. Als Jugendlicher ins Konzentrationslager deportiert, überstand er mehr als ein Dutzend Selektionen, überlebte nur durch die Hilfe seiner Mithäftlinge und eine Reihe glücklicher Zufälle. Bis heute ist er nicht müde geworden, seine Geschichte zu erzählen. „Links!“ sprach mit dem engagierten Antifaschisten über die erlebten Gräuel, die Befreiung und seinen Kampf gegen das Vergessen.

Herr Sonder, was waren die prägendsten Jahre ihres Lebens?

Zweifellos meine Haft. Du siehst das Leben dann absolut anders. Dinge, die andere aufregen, lassen mich völlig kalt. Wie sagte Ostrowski? Das Wertvollste, was der Mensch besitzt, ist das Leben. Es wird ihm nur ein einziges Mal gegeben. Und dann muss man es auch achten, als etwas Besonderes. Solidarität ist ganz wichtig. Wenn ich in unsere Parteigruppe gehe, da wird nur gemeckert. Und ich sage: Leute, hört doch mal endlich auf, wir müssen was machen!

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Ingo Schulzes Dresdner Rede für alle Sachsen jetzt zum herunter laden

Karin Großmann, eine der besten Federn der Sächische Zeitung meinte vergangenen Sonntag bei ihrer Ankündigung des renommierten Autors Ingo Schulze, dass auch aus einem Dresdner durchaus etwas werden könne – wenn er denn Dresden verlasse.  Diesen Verdacht hatte übrigens schon Friedrich Schiller Jahhunderte vor ihr als er seinem Leipziger Freund Körner – der einer Stelle als Konsistorialrat wegen in die Elbresidenz gekommen war – dringend riet, nach Berlin zu gehen. In Dresden, so klagte der Dichter einer Freundin, sei sein Freund Körner nur in einer “Wüste der Geister” – er müsse da unbedingt weg. Körner folgte spät dem Rat des Freundes und ging dann auch wirklich nach Berlin, wo er die erste Gesamtausgabe von Friedrich Schillers Werken heraus gab. Doch Dresden scheint es dem Dichter nicht vergessen zu haben, dass der so anzüglich über die Elbflorentiner sprach: In Dresden-Loschwitz verfällt von der sächsischen kulturellen Öffentlichkeit unbeachtet das Schiller-Häuschen. Hat man Schiller und seinen Freund Körner und dessen bekannten Sohn Theodor Körner als berühmten Dichter der Befreiungskriege längst vergessen zu ehren, ebenso wie Ludwig Renn und Martin Andersen Nexö (das Gedenkzimmer wurde unmittelbar nach der Wende aufgelöst, der nach ihm benannte Kulturpreis der Stadt Dresden abgeschafft) und bald auch Krazewksy als Schreiber der Sachsen-Romane (Man denke an “Gräfin Cosel” und die Reihe des DDR-Fersnehens “Sachsens Glanz und Preußens Gloria” – das Museum wurde im Dezember ausgeräumt), so erinnert man sich in der Wüste am Elbestrand immerhin noch Ingo Schulzes – sonst hätte er seine freizgügige antikapitalistische Rede nicht im ausverkauften Großen Haus halten können. Was die Dresdner hören konnten dürfen jetzt alle Sachsen (und Nicht-Sachsen) zumindest nachlesen – auf insgesamt 36 Seiten die komplette Rede unter der Überschrift:  “Unsere schönen neuen Kleider”

Eine anspruchsvolle Lektüre, für ein hoffentlich schönes Wochende!

Ingo Schulze fordert bei Dresdner Rede “demokratiekonforme Märkte”

Gestern (26. Februar) gab es eine kapitalismuskritische Rede im Dresdner Schauspielhaus.  In der Reihe “Dresdner Reden” sprach der prominente aus Dresden stammende Autor, der seit langem in Berlin lebt zum Thema: “Sich selbst wieder ernst nehmen – über marktkonforme Demokratie und andere Ungeheuerlichkeiten”.

Die Schriftsteller prangerte an, dass die Mainstream-Medien schwiegen wenn die Kanzlerin von der “marktkonformen Demokratie” in aller Öffentlichkeit schwadroniere und damit ihr Demokratie-Verständnis offenbare – und hielt dagegen das Ahlener-Programm der CDU von 1947, in dem es heißt: “Das kapitalistische Wirtschaftssystem ist den staatlichen und sozialen Lebensinteressen des deutschen Volkes nicht gerecht geworden. Nach dem furchtbaren politischen, wirtschaftlichen und sozialen Zusammenbruch kann nur eine Neuordnung von Grund auf erfolgen. Inhalt und Ziel dieser sozialen und wirtschaftlichen Neuordnung kann nicht mehr das kapitalistische Gewinn- und Machtstreben, sondern nur das Wohlergehen unseres Volkes sein.”

Schulze bettete die gegenwärtige Markt-Gläubigkeit in das Andersen-Märchen von des Kaisers neuen Kleidern ein. Als Gegenmittel empfahl er den Ruf  “Wir sind das Volk” aus dem Museum zu befreien und forderte  “demokratiekonformen Märkte” ein. Denn das Kapitalismus sehr gut ohne Demokratie auskommt, sollte man in Deutschland eigentlich aus der Zeit von 33 bis 45 wissen.

Für alle Interessierten gibt es die Rede hier zum herunter laden.

Theaterzwangspause in Zwickau-Plauen beendet

Sparmaßnahmen erzwangen für das Theater Zwickau-Plauen eine Zwangspause. Diese wird heute, am 23. Februar beendet. Am 29. Januar waren die 340 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Hauses in eine mehrwöchige Zwangspause geschickt worden. Grund dafür war der im Herbst ausgehandelte Haustarifvertrag der vorsah, statt eines 11prozentigen Gehaltsverzichts einen vierwöchigen “Freizeitausgleich” zu nehmen. Das Theater Zwickau-Plauen ist ein Mehrspartentheater mit den Sparten Musiktheater, Ballett, Schauspiel, Konzert und Puppentheater. Die Pause endet heute mit dem zum Auftakt im Vogtlandtheater Plauen gespielten 5. Sinfoniekonzert mit Werken von Franz Schreker, Richard und Johannes Brahms unter Leitung des Dirigenten Lutz de Veer.

World Press Photo ab heute im Roten Turm (Chemnitz) – Sachsen-Fotos gesucht

Von heute (20. Februar) bis zum 3. März zeigt die Galerie am Roten Turm in Chemnitz die 200 weltbesten Presse-Fotos des Jahres 2010.  Die Aufnahmen stammen von 55 Fotografen aus 23 Ländern.  Es gibt eine thematische Gliederung in die Bereiche:  Politik, Krieg, soziale Beziehungen, Natur und Sport.  Fotos für Besucher ab 18 mit “zu harten” Bilddarstellungen für Kinderaugen werden in einem abgetrennten Bereich gezeigt.

Über die Dauer der Ausstellung hinaus bis zum 10. März rufen die Galerie Roter Turm und die Tageszeitung Freie Presse dazu auf Motive aus Chemnitz und ganz Sachsen in digitaler Form per Email an info@roterturmchemnitz.de zu schicken. Genauere Information zum Wettbewerb finden sich auf der Homepage der Galerie Roter Turm.