Category: Arbeit & Soziales

Langzeitarbeitslosigkeit – hilft da noch was? Was bringt der soziale Arbeitsmarkt?

Langzeitarbeitslosigkeit – hilft da noch was? Was bringt der soziale Arbeitsmarkt? So lautet der Titel einer Veranstaltung des DGB Südwestsachsen in Zwickau am 21. September (14 bis 17 Uhr, Gewerkschaftshaus). Vorab hatten wir hierzu ein paar Fragen an den Regionsgeschäftsführer Südwestsachsen, Ralf Hron. Wer einmal in Hartz IV gelandet ist, kommt nur schwer wieder raus.




Gemeinsam TTIP und CETA stoppen

von Rico Gebhardt Was soll man davon halten? Siegmar Gabriel geht öffentlich auf Distanz zu den lange rücksichtslos und gegen die Interessen einer überwältigenden Mehrheit der Bevölkerung durchgeprügelten TTIP-Verhandlungen. Frankreich will das Ende der Verhandlungen beantragen. Selbst in den USA steht der Prozess auf tönernen Füßen. Ist TTIP am Ende? Wohl kaum. Gabriels Distanz zu




Kann die SPD-Basis CETA noch kippen?

von Axel Troost Zu den Verhandlungen zu Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA (TTIP) und Kanada (CETA) wurde bereits vieles gesagt. Allerdings könnte uns eine baldige Vorentscheidung bevorstehen, die vor allem von der SPD-Basis abhängen wird. Offiziell soll der transatlantische Handel erleichtert werden: durch das Senken von Zöllen und den Abbau weiterer Handelshemmnisse, etwa




Verkaufen! Doch wo bleiben Ethik und Moral?

von Hector Der Internetriese Amazon will mit verschiedenen Mitteln ein positives Bild von sich in der Öffentlichkeit zeichnen. Dafür fährt er riesige Imagekampagnen. Das dient aber einzig und allein dem Selbstzweck, keine Kunden zu verlieren. Denn das einzige, was für Amazon wirklich zählt, sind Einnahmen. Moral und Ethik bleiben auf der Strecke, nicht nur den




Erfolgreich unter dem Radar

Fast unbemerkt sind soziale Medien ein wichtiges Standbein unserer Kommunikation geworden von Thomas Dudzak Ich bin ehrlich: Ich weiß nicht, wie ich beginnen soll. Vielleicht von vorne an. Mein Name ist Thomas Dudzak. Ich bin der Mitarbeiter für Strategieentwicklung, -beratung und Öffentliches Wirken in der Landesgeschäftsstelle. Für manche einfach der Pressesprecher. Und irgendwie ist das




Gesundheitsmanagement

von Christian Rother Am 24.5.2016 sendete der Mitteldeutsche Rundfunk einen Beitrag mit dem Titel „Amazon: Wie Mitarbeiter im Rekordtempo tausende Kundenwünsche erfüllen“. In diesem Beitrag wird Amazon heftig kritisiert. Dies wiederum gefällt der Geschäftsleitung des Standortes aus Leipzig überhaupt nicht. Dabei wird gleich zu Beginn des Berichtes der Standortleiter Dietmar Jüngling gezeigt, der sagt: „Bei




Digitale Revolution und soziale Verhältnisse im 21. Jahrhundert

von Jürgen Leibiger Kolloquium der Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen am 4. Juni 2016 in Leipzig Dritte oder vierte Industrieelle Revolution, digitale Revolution oder Industrie 4.0: All diese Kennzeichnungen der Umbrüche im System der produktiven Kräfte reflektieren, dass sich fundamentale Veränderungen in den Produktions- und Lebenswelten vollziehen. Was ist das Bestimmende an diesen Veränderungen? Was bedeuten sie für




Der sächsische Volksentscheid über die Enteignung der Naziaktivisten am 30. Juni 1946

von Reinhard Kluge, Rechenberg-Bienenmühle Nur die Ältesten unter unseren Mitbürgern werden sich an diesen Sonntag vor 70 Jahren erinnern, als die Wähler an die Urnen gerufen wurden, um durch Volksentscheid über das „Gesetz über die Übergabe von Betrieben von Kriegs- und Naziverbrechern in das Eigentum des Volkes“ zu entscheiden. Je nach Bedeutung sollten die Betriebe




Mindestlohnerhöhung – Von Arbeit muss man leben können

von Sabine Zimmermann Seit 2015 gilt in Deutschland erstmals ein allgemeiner gesetzlicher Mindestlohn in Höhe von 8,50 Euro. LINKE und Gewerkschaften hatten sich jahrelang dafür eingesetzt. Denn seit die rot-grüne Bundesregierung unter Gerhard Schröder das Arbeits- und Sozialrecht umgepflügt hatte, war ein großer Niedriglohnsektor entstanden. Immer mehr Menschen arbeiten zu Löhnen, die nicht zum Leben




„Millionen werden kommen – aber die Armut wird nicht gelindert“

von Pieter Potgieter Er ist d e r „deutsche“ Nahost-Experte: Der Syrer Bassam Tibi – er stammt eigenem Bekunden nach aus einer der 17 führenden sunnitischen Familien aus Damaskus – und landete bereits 1962 in Frankfurt, bevor er seine Karriere startete. Am vierten Juli gab er der Tageszeitung „Die Welt“ ein Interview. Marxist sei er