Category: Antifa

Kaffeekränzchen mit Faschisten, oder: Warum Bautzen ein Problem hat

Bautzen, 2016. Nachdem im Frühjahr die geplante Flüchtlingsunterkunft im Hotel „Husarenhof“ angezündet wurde und Gaffer freudig johlend die Löscharbeiten behinderten, spitzte sich die angespannte Situation im September weiter zu. Die „Sachsen Demonstrationen“ (DSD) hatten zu einer Demonstration auf dem später in die Schlagzeilen gekommenen Kornmarkt („Platte“) aufgerufen, linke Kräfte zu einer Gegenkundgebung. Schon im Vorfeld




Dem Trübsinn ein Ende

von Sebastian Scheel Rosa Luxemburg wird das Zitat zugeschrieben: „Wenn Wahlen etwas änderten, wären sie längst verboten“. Die Orientierung der meisten Parteien auf eine imaginierte Mitte hatte zur Folge, dass die Unterscheidbarkeit der Positionen in vielen Bereichen unscharf wurde. Da die großen sogenannten Volksparteien an Bindungskraft verloren haben, wird auch die Mehrheitsfindung schwieriger. Das Ergebnis




Hoyerswerda: war da nicht was?

von Caren Lay „Mensch und Natur vor der Kamera“, „Soziale Netzwerke – Sinn oder Unsinn?“, „Geldanlagen auf dem Grauen Kapitalmarkt – Welche Risiken gibt es?“. Das ist der Veranstaltungskalender der Stadt Hoyerswerda für den Zeitraum 17. bis 21. September 2016. Fehlt da nicht was? Vor 25 Jahren, im September 1991, gab es in Hoyerswerda tagelange




„Es ist, als wäre man in einer Zeitschleife gefangen“

Grit Maroske wurde 1969 in Rasewalk/Mecklenburg geboren. Sie ist Mutter von fünf Kindern und seit ihrer frühesten Jugend politisch aktiv. Sie setzt sich u.a. für sozialverträglichen Stadtumbau, Integration von Asylsuchenden und den Kampf gegen Rassismus ein. Sie ist Mitbegründerin des Bürgerbündnisses „Hoyerswerda hilft mit Herz“ und lebt heute als freie Autorin in Hoyerswerda. Simone Hock




„Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist“ (Thalmud)

von LAK Shalom Habt ihr sie schon mal gesehen, diese kleinen, fast schwarzen, in den Gehweg eingelassenen Messingplatten? Oftmals sind sie von Laubresten oder Dreck bedeckt. Die Rede ist von Stolpersteinen, die mittlerweile in 1099 Orten Deutschlands und in zwanzig Ländern Europas verlegt wurden. Sie wurden an den letzten frei gewählten Wohnorten der Menschen verlegt,




Mit Ball und Köpfchen gegen Rassismus

von Franziska Fehst Vom 22. bis 24. Juli fand in Kittlitz bei Löbau das alljährliche „Fußball grenzenlos“-Turnier statt. Seit über zehn Jahren organisiert der „Augen auf e.V.“ nicht nur ein Fußballturnier am Samstag und Sonntag, sondern auch Workshops und Vorträge sowie ein 3-Eck-Soccer-Turnier statt. Die Workshops führten Praxis und Theorie zusammen. So war zum Beispiel




BUKO Grenzenlos! Linksjugend grenzenlos

von Franziska Fehst Vom 8.-10. April fand in Nürnberg der Bundeskongress der Linksjugend unter einem ganz klaren Motto statt: Bundeskongress grenzenlos! Banner, Kleidung mit Solidaritätsbekundungen, viele Anträge zum Thema Asyl und eine entschlossene Positionierung gegen Rassismus waren definitiv der Schwerpunkt. Das Motto sollte sich vor allem am Samstag bestätigen, als wir mit einer Spontan-Demonstration vor




Danke, Bodo! Thüringischer Ministerpräsident zeigt Courage

von Pieter Potgieter Man kann zur AfD und ihren Exponenten stehen, wie man will. Aber es gibt Grundregeln menschlichen Zusammenlebens. Die AfD ist wie die LINKE eine demokratische Partei, die von vielen hunderttausend Menschen gewählt wird. Wer in einem Wahlbüro gearbeitet hat in Ostdeutschland wird wissen, dass es nicht wenige Wähler gibt, die mit einer



Vom 27. bis zum 28. Februar fand unser Landesjugendplenum im DGB-Haus in Dresden statt

von Florian Paulig Am Samstag begann es um 17.00 Uhr mit über 80 Teilnehmer*innen. Damit war dieses Landesjugendplenum eines der größten seit mehreren Jahren. Der maßgebliche Teil der Veranstaltung bestand aus der Wahl unserer Delegation für den Bundeskongress der linksjugend [’solid]. Dieser findet vom 08. bis zum 10. April unter dem Motto „grenzenlos“ in Nürnberg




Der Beauftragtenrat und das Kreispat_innenkonzept

von Daniel Peisker Politisches Engagement ist nicht immer einfach – insbesondere dann, wenn es darauf abzielt, die bestehenden Verhältnisse grundlegend zu verändern. Je nach Wohnort ist es für junge Menschen unterschiedlich schwierig, sich in politischen Gruppen zu organisieren und tätig zu werden. In den drei kreisfreien Städten beispielsweise ist es an sich kein besonders kompliziertes