Category: Antifa

Bitte um Spenden für Sowjetisches Fliegerehrenmal in Syhra

Von Bernd Gnant Am 19. Oktober 2017 jährte sich zum 51. Mal der Tag, an dem zwei sowjetische Militärflieger des Flugplatzes Altenburg/Nobitz mit einer MiG 21U bei einem Übungsflug nahe dem heutigen Geithainer Ortsteil Syhra tödlich verunglückten. Flugzeugführer Oberst Viktor Nikolajewitsch Schandakow und Major Juri Alexejewitsch Wladimirow verzichteten darauf, sich rechtzeitig per Fallschirm aus der




Gedenktafel erinnert an Zwangsarbeiter und KZ-Häftlinge bei der Astra-Werke AG Chemnitz

Von Michael Leutert Mit einer Spende in Höhe von 500 Euro unterstützt der Fraktionsverein der LINKEN Bundestagsfraktion die Anbringung einer Tafel zum Gedenken an Zwangsarbeiter und KZ-Häftlinge der Astra-Werke AG Chemnitz. Sie findet ihren Platz am ehemaligen Werksgebäude auf der Altchemnitzer Straße 41, dem heutigen Sitz der Sächsischen Landesdirektion. Mit der Gedenktafel wird an das




Stalingrad – Erinnerung an heute

Von Thomas Kachel Der Mamajew-Hügel bei Wolgograd ist, neben der Flamme des unbekannten Soldaten auf dem Roten Platz in Moskau, das wichtigste Mahnmal in Russland zur Erinnerung an die Opfer, die der zweite Weltkrieg in der ehemaligen Sowjetunion gefordert hat: 24 Millionen Menschen. In der Gedenkstätte sind die Namen der Verteidiger des Mamajew-Hügels eingraviert –




Die Wurzeln des Rassismus

von Max Wegener Die Geschichte des Rassismus in Ostdeutschland beginnt vermeintlich erst in der Wendezeit. Damals erlangten die Pogrome von Hoyerswerda und Rostock-Lichtenhagen eine überregionale, traurige Berühmtheit. Auch die rassistisch motivierten Morde an Einzelpersonen wie Amadeu Antonio Kiowa, Jorge Gomondai, Nuno Lourenço und nicht zuletzt Oury Jalloh sind in diesem Zusammenhang zu betrachten. Jedoch ist




„Man muss selber brennen, wenn man auf andere zündend wirken will“

Prof. Dr. Horst Schneider erinnert an Max Seydewitz, der am 19. Dezember 1882 geboren wurde Sachsen, die sich um ihre Heimat sorgen, können stolz sein auf jene „Aktivisten der ersten Stunde“, die im Mai 1945 inmitten der Trümmer und verzweifelter Menschen das Heft des Handelns in die Hand nahmen. Sie waren nicht von Machtstreben und




Vor 60 Jahren verstorben: Gerhart Ziller

Von Prof. Dr. Kurt Schneider Geboren am 19. April 1912 Dresden, absolvierte Gerhart Ziller von 1926 bis 1930 die Lehre als Elektromonteur und technischer Zeichner sowie danach in der Abendschule die Ausbildung zum Maschienenbauingenieur. Bereits während seiner Lehrzeit wurde er Mitglied des Kommunistischen Jugendverbandes (KJVD) und des Deutschen Metallarbeiter-Verbandes (DMV). 1930 trat er in die




Vor 75 Jahren ermordet: GEORG LECHLEITER

von Prof. Dr. Kurt Schneider Eine der stärksten Gruppen des deutschen Widerstandes gegen die faschistische Gewaltherrschaft war die in Mannheim von Georg Lechleiter gemeinsam mit Rudolf Langendorf und Jacob Faulhaber geleitete illegale Organisation. Am 14. April 1885 in Appenweiler/Baden geboren, trat Georg Lechleiter, als Schriftsetzer in der Schweiz lebend, der Schweizer Sozialdemokratischen Partei bei. Ende




Ende September: Landesjugendplenum in Dresden

Am allerletzten September-Wochenende 2017 trifft sich in der Gedenkstätte Bautzner Straße (Bautzner Straße 112a, 01099 Dresden) eine illustre Truppe aus dem gesamten Bundesland, um sich den wichtigen Fragen des Lebens zu widmen: beispielsweise der, aus welchen Personen der neue Beauftragtenrat der Linksjugend Sachsen bestehen wird. Außerdem werden andere Posten neu besetzt, der Wahlkampf begossen, getanzt




Mehr Raum für offene politische Auseinandersetzungen

Zu einer umstrittenen Studie über Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit in Ostdeutschland von Jochen Mattern Mit dem Eingeständnis eines Fehlers überraschte die Ost-Beauftragte der Bundesregierung, Iris Gleicke, Ende Juli die interessierte Öffentlichkeit. Die SPD-Politikerin distanzierte sich von einer Studie, die sie selbst in Auftrag gegeben und erst Anfang Mai vorgestellt hatte. Bei der Präsentation hatte sie die




Vor 110 Jahren geboren: Maria Fensky

von Prof. Dr. Kurt Schneider Geboren am 15. Juni 1907 in Wühlrath, trat Maria Fensky gegen den Willen ihrer Familie 1926 in den Kommunistischen Jugendverband ein. Mit 21 Jahren zog sie nach Düsseldorf und verdiente ihren Lebensunterhalt in einer Metallfabrik. Sie wurde Mitglied der »Roten Hetzer«, einer Agitprop-Gruppe der KPD, der sie 1929 beitrat. Im