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	<title>Links! &#187; Tipp</title>
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	<description>Politik und Kultur für Sachsen, Europa und die Welt.</description>
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		<title>Sächsische Schüler- und Studentendemo am 10. Mai in Dresden</title>
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		<pubDate>Wed, 09 May 2012 06:52:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Bedingung an den von Sachsens Landesregierung hoch gelobten  Schulen, Hochschulen und Universitäten sind immer öfter desaströs, dagegen unternehmen sowohl der Sächsische Landesschülerrat als auch die Studentenräte am 10. Mai etwas: Eine Massendemo gegen Strellenstreichungen und für Neueinstellungen ist an diesem Tag in Dresden geplant. In der Demostadt Dresden selbst sind kaum Plakate zu sehen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Bedingung an den von Sachsens Landesregierung hoch gelobten  Schulen, Hochschulen und Universitäten sind immer öfter desaströs, dagegen unternehmen sowohl der Sächsische Landesschülerrat als auch <a href="http://www.stura.htw-dresden.de/stura/ref/hopo/land/demonstration-gegen-stellenkuerzungen-2012/demonstration-gegen-stellenkuerzungen-am-10.-mai-2012">die Studentenräte</a> am 10. Mai etwas: Eine Massendemo gegen Strellenstreichungen und für Neueinstellungen ist an diesem Tag in Dresden geplant. In der Demostadt Dresden selbst sind kaum Plakate zu sehen und wenn, dann wirken sie bedauerlicherweise kaum ansprechend: In düsterem grün-weiß-grau und textlich schwer überladen. Tritt man näher und liest die Forderungen, so sind sie in einem Sprachstil abgefasst, der fern der Lebenswirklichkeit der Schüler und Studenten ist: &#8221; Im Namen des Landesschülerrates fordern wir die Staatsregierung auf, Unterrichtsausfall so zu dokumentieren, wie er an den Schulen vorzufinden ist,  Sanierungsstau an Sachsens Schulen beheben &#8230;&#8221;</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://links-sachsen.de/wp-content/uploads/10.-Mai-20121.jpg"><img class="aligncenter  wp-image-4056" title="H" src="http://links-sachsen.de/wp-content/uploads/10.-Mai-20121.jpg" alt="" width="595" height="221" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das ist sicher nicht die Sprache der 6 bis 16 jährigen. Das ist sächsischer Politiker-Behörden-Sprech, so spricht das Volk, so reden Kinder und Jugendliche nicht. Die Forderungen sind vernünftig auch wenn der Stil nicht so klingt, als käme er aus dem tiefsten Herzen der Mädchen und Jungen von Sachsen. Fakt ist aber: Von 30.000 werden 26.000 Lehrerinnen und Lehrer bis 2030 in Rente gehen. Jeder der Lehramt studiert, wird eine Forderung vermissen: Es muss  mindestens genauso attraktiv sein Lehrerin oder Lehrer in Sachsen zu sein, wie in Brandenburg.  Der sächsische Kirchturmblick auf die hiesige Bildungslandschaft vernachlässt die Anstrengungen in den Nachbar- und Westländern.  Forderungen im Bildungsbereich auf lokaler &#8211; selbst sächsischer Ebene &#8211; verpuffen, wenn sie nicht bundesweit koordiniert vorgetragen und erhoben werden. Junge Lehrerinnen und Lehrer werden weiterhin nach Abschluss ihrs Studiums in Sachsen ihre Koffer packen und nach Brandenburg oder Hamburg gehen, so lange man in Sachsen nicht zur Kenntnis nimmt, was jenseits des Freistaates passiert. Es geht auch nicht um ein sich gegenseitiges Wegnehmen von Studenten oder Lehrern, wie es derzeit von den Kultusministerien frohlockend praktiziert wird &#8211; sondern um eine Kooperation frei nach dem Zukunftsmodell:  &#8220;Von den Besten lernen!&#8221; Es muss Schluss sein mit der Kleinstaaterei.  Eine Volksbildung, die ihren Namen verdient muss auch für das ganze Land gelten,  eine Bildungspolitik vom Bodensee bis zur Flensburger Förde, vom Erzgebirge bis Rügen. Auch die Kinder sächischer Eltern ziehen um, darum braucht es eine einheitliche Bildungspolitik im ganzen Land &#8211; vielleicht stimmen sich beim nächsten Aktionstag einmal die Schüler und Studenten mit Sachsen-Anhalt, Thüringen, Brandenburg. Berlin und Mecklenburg-Vorpommern ab. Dieser Protest wird dann garantiert nicht nur in den sächischen Medien Anklang finden.</p>
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		<title>Kalenderblatt 8. Mai 2012 Tag der Befreiung &#8211; von Zwickau kann Sachsen lernen</title>
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		<pubDate>Tue, 08 May 2012 07:44:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Antifa]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
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		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[International]]></category>
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		<category><![CDATA[Tipp]]></category>

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		<description><![CDATA[Gibt es ein linkes Geschichtsbewusstsein in Sachsen? Antworten auf solche Fragen sucht man heute mit Hilfe des Internets: Man gebe ein: &#8220;8. Mai 2012 Tag der Befreiung LINKE  Sachsen&#8221; &#8211; man kann Sachsen dann auch durch die Wörter Chemnitz, Dresden, Leipzig oder Zwickau ersetzen. &#160; Die positive Nachricht: Das linke Geschichtsbewusstsein ist stärker verbreitet als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gibt es ein linkes Geschichtsbewusstsein in Sachsen? Antworten auf solche Fragen sucht man heute mit Hilfe des Internets: Man gebe ein: &#8220;8. Mai 2012 Tag der Befreiung LINKE  Sachsen&#8221; &#8211; man kann Sachsen dann auch durch die Wörter Chemnitz, Dresden, Leipzig oder Zwickau ersetzen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://links-sachsen.de/wp-content/uploads/8.-Mai-Tafel-am-ehemaligen-Denkmalstandort.jpg"><img class="wp-image-4062 aligncenter" title="8. Mai Tafel am ehemaligen Denkmalstandort" src="http://links-sachsen.de/wp-content/uploads/8.-Mai-Tafel-am-ehemaligen-Denkmalstandort-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p>Die positive Nachricht: Das linke Geschichtsbewusstsein ist stärker verbreitet als man glaubt. Eine Übersicht über die Aktivitäten an diesem Tag aber sucht man &#8220;online&#8221; vergebens &#8211; doch der Normalbürger kann sich darüber nun einmal nicht durch eine Parteipostille informieren sondern es wäre von Vorteil, wenn sie oder er auf einen Blick erkennen könnte, wo an diesem Tag in seiner Nähe  eine Kundgebung oder eine Gedenkveranstaltung stattfinden. Bedauerlicherweise gelingt das bei den drei Großstädten nicht.  Ganz anders ist die Lage in Zwickau: Die <a href="http://www.vvnbda-sachsen.de/04wowirsind/vvnzwickau/zwickau-termine.html">Homepage des Verbandes der Verfolgten des Naziregimes</a> &#8211; Bund der Antifaschisten Sachsen e.V.  kündigt für 10 Uhr auf dem Sowjetischen Ehrenhain des Zwickauer Hauptfriedhofes eine Kranzniederlegung und Beiträge zum Gedenken an. Anwesend sind: Frau Dr. Pia Findeis (Oberbürgermeisterin der Stadt Zwickau), Sven Wöhl (Stadtvorsitzender der LINKEN in Zwickau),  Andreas Salzwedel (Vorsitzender des Kreisverbandes der LINKEN) und Michail Wetrow vom Russischen Konsulat in Leipzig. Mit anderen Worten, in Zwickau demonstrieren Stadtoberhaupt, LINKE und ein Vertreter Russlands gemeinsam, was es heißt den Opfern der Befreiung zu gedenken.  Das ist beispiellos und beschämend zugleich. In einer Stadt Sachsens immerhin wissen prominente LINKE und die Stadtführung wo am 8. Mai ihr Platz ist. Das Deutsch-Russische Kulturinstitut (DRKI) in Dresden meldet für heute: 10 Uhr Blumenniederlegung am Ehrenmal der Roten Armee (Olbrichtplatz), 11 Uhr Blumenniederlegung auf dem Garnisionsfriedhof Marienallee und 12 Uhr Feierstunde für sowjetische Kriegsverteranen im DRKI. Ob daran VertreterInnen der LINKEN oder der Stadt Dresden teilnehmen? Dresden ist immerhin die Landeshaupstadt Sachsens. Die LINKE Dresden weist auf die Veranstaltungen 10 Uhr und 11 Uhr zumindest (gut versteckt auf ihrer Homepage) hin.</p>
<p>Es reicht nicht, wenn lediglich einige Linke wissen was am 8. Mai 1945 geschehen ist. Dieser Tag muss wieder  im Bewusstsein der gesamten Bevölkerung Ostdeutschlands, ja Gesamtdeutschlands verankert werden. Lesenswert ist in diesem Zusammenhang der &#8220;<a href="http://gbmev.de/archv/Aufruf_zum_8_Mai_2012.htm">Aufruf zum Tag der Befreiung vom Faschismus am 8. Mai 2012</a>&#8221; von der Gesellschaft zum Schutz für Bürgerrecht und Menschenwürde e.V. mit der Forderung an die Bundesregierung den 8. Mai als offiziellen Tag der Befreiung vom Faschismus zu würdigen. Die Gesellschaft wird  heute 17 Uhr am Ehrenmal (&#8220;Mutter Heimat)  in Berlin-Treptow eine Gedenkveranstaltung abhalten. 20.000 Sowjetsoldaten fielen allein bei der Befreiung Berlins, deshalb steht dort das größte sowjetische Ehrenmal. Mehr über die Geschichte erfährt man auf der <a href="http://www.goruma.de/Wissen/KunstundKultur/Architekturdes20und21Jahrhunderts/Europa/Sowjetisches_Ehrenmal_Berlin.html">Homepage &#8220;Architektur des 20. und 21. Jahrhunderts</a>&#8220;.</p>
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		<title>Vortrag über Geschichte und Gegenwart von Empörung und Widerstand am 11. April</title>
		<link>http://links-sachsen.de/2012/04/vortrag-uber-geschichte-und-gegenwart-von-emporung-und-widerstand-am-11-april/</link>
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		<pubDate>Tue, 10 Apr 2012 16:34:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit &#8220;Empörung und Widerstand in Geschichte und Gegenwart&#8221; ist ein Vortrag überschieben, der am 11. April 19 Uhr in Dresden zu hören sein wird. Ort des Geschehens ist die WIR AG in der Martin-Luther-Straße 21 &#8211; gegenüber der Lutherkirche in der Dresdner Neustadt. Schriftliche Empörungen von lebenserfahrenen Zeitgenossen erfahren und erfuhren in diesem Lande unlängst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit &#8220;Empörung und Widerstand in Geschichte und Gegenwart&#8221; ist ein Vortrag überschieben, der am 11. April 19 Uhr in Dresden zu hören sein wird. Ort des Geschehens ist die WIR AG in der Martin-Luther-Straße 21 &#8211; gegenüber der Lutherkirche in der Dresdner Neustadt.</p>
<p>Schriftliche Empörungen von lebenserfahrenen Zeitgenossen erfahren und erfuhren in diesem Lande unlängst ein ganz unterschiedliches Echo: Von Stephane Hessel, Autor der Bücher &#8220;Empört Euch&#8221; und &#8220;Engagiert Euch&#8221; über  Gert Schramm, der seine Erfahrungen als einziger schwarzer Deutscher im KZ Buchenwald im Buch &#8220;Wer hat Angst vorm schwarzen Mann&#8221; nieder schrieb bis hin zu Harry Belafonte, von dem es mit &#8220;My song&#8221; eine Biographie zu lesen und ab 19. April den Dokumentarfilm &#8220;Sing your song&#8221; zu sehen gibt.  Keine Frage, nicht nur die Piraten beweisen es: Empörung und Widerstand gegen die herrschenden Zu- und insbesondere Missstände sind wieder in! Längst haben Personen wie Harry Belafonte oder Pete Seeger die Brücke geschlagen vom Kampf um die Bürgerrecht in den 60ern zur Occupy-Bewegung 2011/2012. Der Journalist und Sozialwissenschaftler Ralf Richter wird versuchen einzelne Episoden der Geschichte von Empörung und Widerstand heraus zu greifen und auch die aktuelle Empörung von einem und über einen deutschen Literaturnobelpreisträger nicht ausblenden &#8230; Eine spannende Diskussion scheint garantiert!<br />
<iframe width="560" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/mh1z-E5RDhM" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
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		<title>Chemnitz zeigt die populärsten Gemälde Russlands</title>
		<link>http://links-sachsen.de/2012/03/chemnitz-zeigt-die-popularsten-gemalde-russlands/</link>
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		<pubDate>Fri, 23 Mar 2012 07:48:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Russland Sozialistischer Realismus Russischer Realismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Noch bis 28. Mai wird die Ausstellung „Peredwischniki“ in den Staatlichen Kunstsammlungen präsentiert von Ralf Richter Ein ganz großes Kompliment vorab: Nach der Ausstellung „Die schönsten Franzosen kommen aus New York“, die vom Juni bis Oktober 2007 in der Neuen Nationalgalerie in Berlin präsentiert wurde, ist das die wichtigste Ausstellung ausländischer Kunst auf deutschem Boden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Noch bis 28. Mai wird die Ausstellung „Peredwischniki“ in den Staatlichen Kunstsammlungen präsentiert<br />
von Ralf Richter</p>
<p>Ein ganz großes Kompliment vorab: Nach der Ausstellung „Die schönsten Franzosen kommen aus New York“, die vom Juni bis Oktober 2007 in der Neuen Nationalgalerie in Berlin präsentiert wurde, ist das die wichtigste Ausstellung ausländischer Kunst auf deutschem Boden in der Neuzeit. Damals, 2007, führte der Umbau des legendären Museum of Modern Art (MoMa) dazu, dass für die legendären französischen Impressionisten kein Platz mehr für die Ausstellung war und man sie in einer einmaligen Aktion in Übersee präsentierte. Diese Einmaligkeit kennzeichnet auch die Exposition in Chemnitz und wir Sachsen können uns hier mehr als glücklich schätzen, die beste Kunst Russlands – so wie sie viele von uns noch aus dem DDR-Schulunterricht kennen – direkt vor der Haustür präsentiert zu bekommen. Es ist eine einmalige Pracht und wer durch die Ausstellung geht – man sollte viel Zeit einplanen und eine Führung unbedingt mitmachen, doch anschließend muss man die Ausstellung noch einmal in Ruhe mit einem „Audio-Guide“ sich anschauen &#8211; wird von dieser Schau wohl ein Leben lang zehren können. Endlich, endlich sieht man das, was man weder in Moskau noch St. Petersburg (bzw. Leningrad seinerzeit) zu sehen geschafft hat: Die wunderbaren Gemälde Ilja Repins, man denke nur an die „Wolgatreidler“ oder „Die Saporoschjer Kossaken schreiben dem Sultan einen Brief“.</p>
<p><iframe width="560" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/COd3UA5vNrI" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Ja es ist angerichtet: Über 40 Maler mit ihren besten Werken aus der Zeit zwischen 1870 bis 1920. Die „Gesellschaft der künstlerischen Wanderausstellungen“ wurde 1870 in St. Petersburg gegründet von den Malern Kramskoi, Mjassojedow, Ge und Perow. Von 1871 bis 1923 wurden insgesamt 48 Wanderausstellungen in Russland gezeigt. Man wollte die Kultur aus den Metropolen heraus bringen aufs Land – so gab es Ausstellungen in Kasan, Odessa, Riga, Orjol, Charkow und Kiew. Einmal kam man sogar ins Ausland, nach Prag. Neben russischen Künstlern engagierten sich bei den Peredwischniki Malergenossen aus der Ukraine, Armenien und aus Lettland. Peredwischniki heißt Wanderer – man malte im Freien und man malte sozialrevolutionär. Das allerdings verschweigt die Ausstellung. Es wird deutlich, dass in den Jahrzehnten vor 1917 längst eine revolutionäre Situation herangereift war, nicht nur in den Großstädten sondern auch auf dem Land. Selbstverwaltungen (Sjemstwos) wurden eingerichtet. Hier werden – und auch das wird verschwiegen – die Gründerväter- und Gründermüttter der Sozialistischen Realismus gezeigt. Wie stark das auch auf die deutsche Malerei abfärbte, kann man in der Sächsischen Schweiz in Wehlen im Robert-Sterl-Museum sehen. Sterl bereiste Russland und seine Bilder von der Wolga würden sich nahtlos in die „Peredwischniki“-Ausstellung einfügen. Kein Wunder, sie entstanden ja zur gleichen Zeit.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Es ist aber sehr bemerkenswert, dass die besten Bilder der Tretjakow-Galerie aus Moskau und St. Petersburgs ausgerechnet – aus gesamtdeutscher Perspektive betrachtet – in der tiefsten deutschen Provinz präsentiert werden. Nicht in Berlin, München oder Hamburg. Dieses Verdienst gebührt nicht zuletzt der rührigen Generaldirektorin der Staatlichen Kunstsammlungen Chemnitz, der Schwäbin Ingrid Mössinger. Ein kleiner Wermutstropfen bei allem Lob: Es ist nicht so, dass wie in den Medien oft dargestellt die Ausstellung etwa für Chemnitz konzipiert wurde. Nein, sie wurde vorher in der Nationalgalerie Stockholm gezeigt – Ingrid Mössinger hat die Bilder also aus Stockholm geholt. Dabei ist einiges auf der Strecke geblieben: Der Ausstellungskatalog zeigt somit einige Bilder, die man nicht in Chemnitz sieht – diese wurden von Stockholm nach Russland zurück gebracht. Man hätte darauf ruhig hinweisen können, es tut dem Verdienst der Chemnitzer keinen Abbruch.</p>
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		<title>Sarah Wagenknecht zur Leipziger Buchmesse im Interview</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Mar 2012 07:32:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wer Sarah Wagenknecht wirklich im Interview mit Scrobel in der 3sat Buchzeit verpasst haben sollte, muss sich keine grauen Haare wachsen lassen: In der Mediathek kann man die wunderbare Stunde der beiden &#8220;nach-schauen&#8221; (streamen) &#8211; oder, wer&#8217;s mag, als MP3-Podcast herunter laden. Sarah Wagenknecht gehört zu den wenigen Politikern in diesem Lande, die nicht nur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer Sarah Wagenknecht wirklich im Interview mit Scrobel in der 3sat Buchzeit verpasst haben sollte, muss sich keine grauen Haare wachsen lassen: In der Mediathek kann man die wunderbare Stunde der beiden &#8220;nach-schauen&#8221; (streamen) &#8211; oder, wer&#8217;s mag, als MP3-Podcast herunter laden.</p>
<p>Sarah Wagenknecht gehört zu den wenigen Politikern in diesem Lande, die nicht nur reden, sondern die auch etwas zu sagen haben: Auf der Basis eines breiten Wissens. Die Literaturwissenschaftlerin und Philosophin berichtet in dem Interview, dass sie als schon als Schülerin beide Teile des Faust auswendig gelernt hat &#8211; aber auch immer wieder mal in den Doktor Faustus herein schaut, den man mit 20 ganz anders liest als mit Mitte 40. Im Interview empfiehlt sie das Buch &#8220;Gehwegschäden&#8221; von Helmut Kuhn. Kuhn beschreibt darin einen Journalisten am Rande des Existenzminimums in Berlin, der ein interessantes Hobby hat: Schachboxen. Denn es geht für immer mehr junge intelligente Menschen darum, sich in diesem Leben auf intelligente Weise durch zu schlagen. Kuhn verweist seinerseits im Interview auf die Bedeutung des Schildes &#8220;Gehwegschäden&#8221; (Schilder dieser Art haben sich nicht nur in Berlin sondern auch in Sachsen vermehrt). Einerseits heißt Gehwegschäden: Pass&#8217; auf! Wenn Du hier zu Schaden kommst, musst Du selbst die Kosten tragen, wir haben Dich ja gewarnt. Andererseits heißt es auch: Wir haben diese Straße aufgegeben. Repariert wird nicht mehr &#8211; und damit wird eine gesellschaftliche Aussage getroffen. Der Staat entzieht sich zunehmend seiner Verantwortung. Spannend: Nach-sehen- und Nach-hören hier auf <a href="http://www.3sat.de/buchzeit/">3sat-Buchzeit</a></p>
<p><a href="http://links-sachsen.de/wp-content/uploads/Logo-Leipziger-Buchmesse-2012.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-3892" title="Logopositionierung" src="http://links-sachsen.de/wp-content/uploads/Logo-Leipziger-Buchmesse-2012-300x93.jpg" alt="" width="300" height="93" /></a></p>
<p>Es sollte sie übrigens nicht davon abhalten die Leipziger Buchmesse bis Sonntag zu besuchen. Das Programm zur Messe mit Anfahrtswegen und Öffnungzeiten und Ticketpreisen findet man auf der Messehomepage:  <a href="http://www.leipziger-buchmesse.de/">www.leipziger-buchmesse.de</a></p>
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		<title>Ingo Schulzes Dresdner Rede für alle Sachsen jetzt zum herunter laden</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Mar 2012 11:48:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Karin Großmann, eine der besten Federn der Sächische Zeitung meinte vergangenen Sonntag bei ihrer Ankündigung des renommierten Autors Ingo Schulze, dass auch aus einem Dresdner durchaus etwas werden könne &#8211; wenn er denn Dresden verlasse.  Diesen Verdacht hatte übrigens schon Friedrich Schiller Jahhunderte vor ihr als er seinem Leipziger Freund Körner &#8211; der einer Stelle als Konsistorialrat wegen in die Elbresidenz gekommen war &#8211; dringend riet, nach Berlin zu gehen. In Dresden, so klagte der Dichter einer Freundin, sei sein Freund Körner nur in einer &#8220;Wüste der Geister&#8221; &#8211; er müsse da unbedingt weg. Körner folgte spät dem Rat des Freundes und ging dann auch wirklich nach Berlin, wo er die erste Gesamtausgabe von Friedrich Schillers Werken heraus gab. Doch Dresden scheint es dem Dichter nicht vergessen zu haben, dass der so anzüglich über die Elbflorentiner sprach: In Dresden-Loschwitz verfällt von der sächsischen kulturellen Öffentlichkeit unbeachtet das Schiller-Häuschen. Hat man Schiller und seinen Freund Körner und dessen bekannten Sohn Theodor Körner als berühmten Dichter der Befreiungskriege längst vergessen zu ehren, ebenso wie Ludwig Renn und Martin Andersen Nexö (das Gedenkzimmer wurde unmittelbar nach der Wende aufgelöst, der nach ihm benannte Kulturpreis der Stadt Dresden abgeschafft) und bald auch Krazewksy als Schreiber der Sachsen-Romane (Man denke an &#8220;Gräfin Cosel&#8221; und die Reihe des DDR-Fersnehens &#8220;Sachsens Glanz und Preußens Gloria&#8221; &#8211; das Museum wurde im Dezember ausgeräumt), so erinnert man sich in der Wüste am Elbestrand immerhin noch Ingo Schulzes &#8211; sonst hätte er seine freizgügige antikapitalistische Rede nicht im ausverkauften Großen Haus halten können. Was die Dresdner hören konnten dürfen jetzt alle Sachsen (und Nicht-Sachsen) zumindest nachlesen &#8211; auf insgesamt 36 Seiten die komplette Rede unter der Überschrift:  <a href="http://www.sz-online.de/nachrichten/dokumente/adesso.pdf">&#8220;Unsere schönen neuen Kleider&#8221;</a></p>
<p>Eine anspruchsvolle Lektüre, für ein hoffentlich schönes Wochende!</p>
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		<title>Theaterzwangspause in Zwickau-Plauen beendet</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Feb 2012 07:57:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sparmaßnahmen erzwangen für das Theater Zwickau-Plauen eine Zwangspause. Diese wird heute, am 23. Februar beendet. Am 29. Januar waren die 340 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Hauses in eine mehrwöchige Zwangspause geschickt worden. Grund dafür war der im Herbst ausgehandelte Haustarifvertrag der vorsah, statt eines 11prozentigen Gehaltsverzichts einen vierwöchigen &#8220;Freizeitausgleich&#8221; zu nehmen. Das Theater Zwickau-Plauen ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sparmaßnahmen erzwangen für das <a href="http://www.theater-plauen-zwickau.de/">Theater Zwickau-Plauen</a> eine Zwangspause. Diese wird heute, am 23. Februar beendet. Am 29. Januar waren die 340 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Hauses in eine mehrwöchige Zwangspause geschickt worden. Grund dafür war der im Herbst ausgehandelte Haustarifvertrag der vorsah, statt eines 11prozentigen Gehaltsverzichts einen vierwöchigen &#8220;Freizeitausgleich&#8221; zu nehmen. Das Theater Zwickau-Plauen ist ein Mehrspartentheater mit den Sparten Musiktheater, Ballett, Schauspiel, Konzert und Puppentheater. Die Pause endet heute mit dem zum Auftakt im Vogtlandtheater Plauen gespielten 5. Sinfoniekonzert mit Werken von Franz Schreker, Richard und Johannes Brahms unter Leitung des Dirigenten Lutz de Veer.</p>
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		<title>Kulturtipps: Leipziger Thomaner im Kino und Hans-Georg Aschenbach im Buchladen</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Feb 2012 10:03:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Heute (Donnerstag, 16. Februar) geht es los: In den Programmkinos in Deutschland wird der Film über die Leipziger Thomaner gezeigt. Der Dokumentarfilm &#8220;Die Thomaner&#8221; wurde anlässlich des 800jährigen Chor-Jubläums  gedreht.  In den Anfangsjahren sangen die Knaben noch für Schulbildung, Nahrung und Unterkunft &#8211; diese Rolle haben in unseren Tagen zum Teil die &#8220;Bürgerbühnen&#8221; übernommen, wo [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute (Donnerstag, 16. Februar) geht es los: In den Programmkinos in Deutschland wird der Film über die Leipziger Thomaner gezeigt. Der Dokumentarfilm &#8220;Die Thomaner&#8221; wurde anlässlich des 800jährigen Chor-Jubläums  gedreht.  In den Anfangsjahren sangen die Knaben noch für Schulbildung, Nahrung und Unterkunft &#8211; diese Rolle haben in unseren Tagen zum Teil die &#8220;Bürgerbühnen&#8221; übernommen, wo auch viele Menschen mitwirken, die am Existenzminimum leben müssen nicht zuletzt dank Hartz IV.  Im Thomanerfilm geht es um Leistungsdruck und Erfolg, aber auch um Heimweh und Freundschaft, um nur einige der behandelten Themen zu nennen. Außerdem wird er als Film &#8220;über Glaube und Tradition&#8221; vom Verleih beworben.  In Dresden sind &#8220;Die Thomaner&#8221; zu sehen im Programmkino Ost und im Neuen Rundkino, in Leipzig startet der Film im CineStar und den Passage Kinos.  Wir hier bei Links-Sachsen präsentieren <a href="http://www.youtube.com/watch?v=-MUAh9QAS0k">den Trailer &#8220;Die Thomaner&#8221;</a>.</p>
<p>Eine lesenswerte kritische Betrachtung zum Film findet sich in die Leipziger Internetzeitung unter der Überschrift: <a href="http://www.l-iz.de/Kultur/Film,%20TV/2012/02/Neu-im-Kino-Die-Thomaner-40236.html">&#8220;Neu im Kino:  &#8216;Die Thomaner&#8217; feiert den Chor mit zu oberflächlichem Blick&#8221;</a>.</p>
<p>Kritisch wird in Mitteldeutschland von vielen auch der einstige Ski-Springerstar Hans-Georg Aschenbach gesehen. Jetzt liegt sein Buch in den Buchhandlungen aus: &#8220;Euer Held. Euer Verräter&#8221;. Es erschien im Mitteldeutschen Verlag. Wie der Titel verrät, wendet sich der Autor explizit an die ostdeutschen Leserinnen und Leser, für die er einmal ein Idol war.  Mit Aschenbach, der 1951 in Brotterode/Thüringen geboren wurde und der für die DDR olypmisches Gold und vier Mal den Weltmeistertitel im Skispringen holte bevor er sich noch 1988 in den Westen absetzte, führte die Frankfurter Rundschau ein <a href="http://www.fr-online.de/sport/skispringer--hans-georg-aschenbach--ich-will-wissen--wer-freund-ist-und-wer-feind-,1472784,11627740.html">Interview</a>. Aschenbach liest morgen, am 17. März im Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig 19.30 Uhr und in Dresden in der Thalia-Buchhandlung am 21. Februar.</p>
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		<title>Aktionen und weiße Rosen am 13. und 18. Februar in Dresden</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Feb 2012 13:43:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am 13. Februar, dem Tag des Gedenkens an die Zerstörung Dresdens, finden in der Stadt wieder zahlreiche Aktionen statt.  Ab 15 Uhr wird es eine Gedenkveranstaltung auf dem Heidefriedhof geben. In der Stadt werden im Vorfeld  weiße Rosen verkauft für zwei Euro pro Stück &#8211; ein Teil des Erlöses (75 Cent) geht an die Stiftung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 13. Februar, dem Tag des Gedenkens an die Zerstörung Dresdens, finden in der Stadt wieder zahlreiche Aktionen statt.  Ab 15 Uhr wird es eine Gedenkveranstaltung auf dem Heidefriedhof geben. In der Stadt werden im Vorfeld  weiße Rosen verkauft für zwei Euro pro Stück &#8211; ein Teil des Erlöses (75 Cent) geht an die Stiftung Toleranz. Ab 17 Uhr wird unter dem Motto &#8220;Mit Mut, Respekt und Toleranz &#8211; Dresden bekennt Farbe&#8221; eine Menschenkette ums Rathaus gebildet.  20.30 Uhr gibt es mit Friedrich Schorlemmer einen Friedengottesdienst in der Dresdner Kreuzkirche.</p>
<p>Über die Aktionen von &#8220;Dresden nazifrei&#8221; kann man sich auf der Homepage <a href="http://www.dresden-nazifrei.com/">www.dresden-nazifrei.com</a> informieren.</p>
<p>Für den 18. Februar lädt die AG 13. Februar zu einer Demonstration mit muikalischer Unterstützung durch Sebastian Krumbiegel (Die Prinzen) und die Dresdner Band FunkoMando auf den Schlossplatz ein. Vor vielen Kirchen wird es Mahnwachen geben.</p>
<p>Am 13. Februar jährt sich zum 67. Mal der Tag, an dem Dresden durch anglo-amerikanischen Bombenangriffe zerstört wurde.  Es wurden ca. 20.000 Menschen getötet.</p>
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		<title>Zu Charles Dickens 200. Geburtstag &#8211; &#8220;Große Ewartungen&#8221; im DeutschlandradioKultur</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Feb 2012 12:37:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute (7. Februar) ist sein 200. Geburstag.  Sein Name wurde als Autor von &#8220;Oliver Twist&#8221; weltberühmt: Charles Dickens lebte von 1812 bis 1870. Er agierte in einer Zeit tiefgreifendster sozialer Umbrüche und Veränderungen &#8211; scheinbar weit entfernt von unserer Zeit und dabei doch gar nicht so weit weg. Es war die Zeit, als die englische Bevölkerung in Massen das Land verließ und in die Städte zog, wo sich bald die Armut ausbreitete. Charles Dickens musste selbst als 12jähriger in einer Londoner Schuhwichsfabrik schuften &#8211; ein einschneidendes Erlebnis, was ihn für soziale Themen Zeit seines Lebens sensibilisierte. Heute haben wir die Situation, wo deutsche Spardiktate europaweit Massenarbeitslosigkeit, Obdachlosigkeit und Kinderarmut erzeugen. 15.000 Staatsbedienstete werden nicht zuletzt auf deutschen Druck hin in Griechenland in diesem Jahr entlassen.  Wer aber seinen Job im griechischen Staatsdienst behält, dem wird das Gehalt um 20 Prozent gekürzt &#8211; dagegen gibt es heute Massenproteste in Griechenland. Doch ausbaden müssen die Misere nicht zuletzt die Kinder.</p>
<p>Sein anspruchsvoller Roman &#8220;Great Expactations&#8221; &#8211; &#8220;Große Erwartungen&#8221; erscheint soeben in neuer Übersetzung. Wer mal reinhören will kann das am Sonnabend bei <a href="www.dradio.de">DeutschlandradioKulur</a> von 17.30 Uhr bis 18 Uhr. Wer stattdessen lieber oder zusätzlich Oliver Twist hören möchte, der sollte wissen, dass das gessamte Buch derzeit als Hörbuch im Nordwestradio zu hören ist. Heute wird zwar bereits Teil 7 gesendet aber es gibt insgesamt 30 &#8230; Sendezeit beim Nordwestradio ist immer 18.30 Uhr.  In Sachsen am besten im Internet zu hören über den Link <a href="http://www.radiobremen.de/nordwestradio">Nordwestradio</a></p>
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