Category: Termine

Tag der (Neu-)Mitglieder in Leipzig

Der erste Arbeitsblock ist vorbei, aus den Töpfen dampft die Kartoffelsuppe, an den Tischen haben sich die TeilnehmerInnen bunt gemixt. Viele führen die offene Debatte fort, die den Tag der (Neu-)Mitglieder eröffnet hatte. Eben noch hatten Julia Schramm, Antje Feiks und Kevin Scheibel auf dem Podium Platz genommen, moderiert von Tilo Hellmann, der die TeilnehmerInnen




„… so hette ich das maul gehalten“

von Wulf Skaun Jour fixe diskutierte Lebens- und Wirkungsgeschichte Martin Luthers Man müsse einen Arsch in der Hose haben, hieß einer von Martin Luthers derb-deftigen Sinnsprüchen. Er selbst hielt sich daran, bot sogar Papst und Kaiser die Stirn. Seine gesellschaftlichen und theologischen Leistungen, im Reformationswerk manifestiert, machten ihn zu einem Geistesriesen, dem höchste Bewunderung zufloss.




Vor 110 Jahren geboren: Maria Fensky

von Prof. Dr. Kurt Schneider Geboren am 15. Juni 1907 in Wühlrath, trat Maria Fensky gegen den Willen ihrer Familie 1926 in den Kommunistischen Jugendverband ein. Mit 21 Jahren zog sie nach Düsseldorf und verdiente ihren Lebensunterhalt in einer Metallfabrik. Sie wurde Mitglied der »Roten Hetzer«, einer Agitprop-Gruppe der KPD, der sie 1929 beitrat. Im




Durchblicken mit Marx

von Katja Kipping Die aktuellen Krisen zeigen: Es muss sich Grundlegendes ändern. Nur was? Darauf gibt „Das Kapital“ Antworten, heute wieder mehr denn je. Auch geniale Analytiker können mal zu Fehlschlüssen kommen. Im Nachhinein ist es ein Leichtes, es besser zu wissen. Um es mit den Worten von Wolfgang Fritz Haug zu sagen: Auf den




Ein Weltbestseller wird gedruckt

Vor 150 Jahren wurde erschien erstmals der erste Band von Karl Marx‘ „Das Kapital“ in gedruckter Fassung. Es ist zweifelsohne das Hauptwerk im Schaffen von Marx und fasst nach Jahrzehnten ökonomischer Studien, akribischer Studien und diversen Vorarbeiten dessen Analyse und Kritik der kapitalistischen Gesellschaft zusammen. Kaum ein Werk dürfte so weitreichende Wirkungen in der Arbeiterbewegung




Links, zwo, drei im Schulterschluss

Heft 7 des Liebknecht-Kreises Sachsen publiziert linkssozialistische Positionen im Bundestagswahlkampf von Wulf Skaun „Auf zu neuen Ufern“ coverte der Liebknecht-Kreis Sachsen (LKS) im Landesverband der Linkspartei 2015 absichtsvoll sein erstes eigenständiges Periodikum. In loser Folge sind seit Gründung der LKS vor zwei Jahren sechs Broschüren erschienen. Nach einer größeren „Sende“-Pause meldet sich die in Regie




Für ein sozial gerechtes Europa – Conny Ernst unterwegs

von Anja Eichhorn Am 26. April fand in der Leipziger Galerie KUB die zweite Regionalkonferenz zum Entwurf des Bundestagswahlprogramms statt. Im Zentrum standen dabei unsere Idee europäischer Politik und die Auseinandersetzung mit der EU in ihrer heutigen Verfassung sowie Herausforderungen und Schwerpunkte zur Bundestagswahl. Dabei wurden wesentliche Leitfragen zusammen mit Conny Ernst und zahlreichen Genoss*innen




Linker Journalismus am Rand des Daseins

Kamenzer politischer Frühschoppen mit nd-Geschäftsführer Olaf Koppe Zahlen zuerst, so geht Olaf Koppe, Gast des Kamenzer politischen Frühschoppens am 26. Februar, an seine Aufgabe heran. Das mit den Organisatoren vom Ortsverband DIE LINKE. Kamenz/Radeberg vereinbarte Thema lautet: „Keine Zeitung ist auch keine Lösung“. Er möge in möglichst 45 Minuten den fast 40 Interessierten alles über




May Day? Not for the nazi scum!

von Paul Gruber Auch am diesjährigen 1. Mai wollen Faschist*innen diverser Parteien und Gruppierungen den internationalen Kampftag der Arbeiter*innenklasse für sich okkupieren. Während in den letzten Jahren die neofaschistische Kaderpartei „Der Dritte Weg“ in Saalfeld und Plauen versuchte, ihren Aufmarsch durchzusetzen, hat sie nun eine Demonstration für den 1. Mai 2017 in Gera angemeldet. Die




Lesung: „Fabian – Die Geschichte eines Moralisten“

„Ich möchte helfen, die Menschen anständig und vernünftig zu machen“ Mit seinem Roman für Erwachsene zeichnet Erich Kästner ein imposantes Sittenbild im Berlin der späten 20er Jahre. Jakob Fabian studiert seine Stadt und das Leben: möblierte Zimmer, Bars, gewisse Damen und dazugehörige Etablissements, die Liebe … Bald jedoch gerät er zwischen die Extreme seiner Zeit: