Category: Interview

Langzeitarbeitslosigkeit – hilft da noch was? Was bringt der soziale Arbeitsmarkt?

Langzeitarbeitslosigkeit – hilft da noch was? Was bringt der soziale Arbeitsmarkt? So lautet der Titel einer Veranstaltung des DGB Südwestsachsen in Zwickau am 21. September (14 bis 17 Uhr, Gewerkschaftshaus). Vorab hatten wir hierzu ein paar Fragen an den Regionsgeschäftsführer Südwestsachsen, Ralf Hron. Wer einmal in Hartz IV gelandet ist, kommt nur schwer wieder raus.




„Es ist, als wäre man in einer Zeitschleife gefangen“

Grit Maroske wurde 1969 in Rasewalk/Mecklenburg geboren. Sie ist Mutter von fünf Kindern und seit ihrer frühesten Jugend politisch aktiv. Sie setzt sich u.a. für sozialverträglichen Stadtumbau, Integration von Asylsuchenden und den Kampf gegen Rassismus ein. Sie ist Mitbegründerin des Bürgerbündnisses „Hoyerswerda hilft mit Herz“ und lebt heute als freie Autorin in Hoyerswerda. Simone Hock




Der „Linkstick“ der alten Dame

von Wulf Skaun Eine RLS-Getreue aus Berlin gewährt Einblicke in ihr Leben Mühsam bahnt sie sich an zwei Krücken den Weg in die Leipziger Harkortstraße 10. Bei Vorträgen der Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen ist sie oft anzutreffen. „Das ist Frau Stein aus Berlin“, macht mich Professor Klaus Kinner mit ihr bekannt. Der vormalige Geschäftsführer der RLS-Dependance kennt




„Millionen werden kommen – aber die Armut wird nicht gelindert“

von Pieter Potgieter Er ist d e r „deutsche“ Nahost-Experte: Der Syrer Bassam Tibi – er stammt eigenem Bekunden nach aus einer der 17 führenden sunnitischen Familien aus Damaskus – und landete bereits 1962 in Frankfurt, bevor er seine Karriere startete. Am vierten Juli gab er der Tageszeitung „Die Welt“ ein Interview. Marxist sei er



„Jeder Mensch braucht eigenen Gelderwerb, soziale Anerkennung, Autonomie und gesellschaftliche Teilhabe“

Simone Hock sprach für „Links!“ mit Simone Wagner, Leiterin Stabstelle für Zuwanderung, Asyl und Flucht in der Agentur für Arbeit. Sie leiten die Stabsstelle für Zuwanderung, Asyl und Flucht in der Arbeitsagentur. Was sind Ihre Aufgaben? Ich koordiniere intern die Kommunikation, Entscheidungsprozesse und Handlungsfelder, auch alle internen und externen Netzwerkpartner. Ich pflege die Kontakte zu




„Migration so regeln wie den Straßenverkehr? Das muss man sich abschminken“

Der große Migrationsstrom über die Balkanroute scheint der Vergangenheit anzugehören. Das Augenmerk der Europäer in Sachen Migration wird sich bald wieder auf die Mittelmeer-Route verlagern. Im Brennpunkt stehen Länder wie Tunesien, Marokko oder Libyen. An der Universität Chemnitz lehrt Heidrun Friese Interkulturelle Kommunikation. Zu ihren Forschungsinteressen gehören die postkolonialen Perspektiven in den betreffenden Ländern. Ralf




„Krieg ist eine relativ moderne Erfindung“

„Krieg – Eine Archäologische Spurensuche“. So ist eine Ausstellung überschrieben, die noch bis zum 22. Mai im Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle gezeigt wird. Wer den Audioguide nutzt, wird gleich im Eingangsbereich direkt von Museumsdirektor Prof. Dr. Harald Meller begrüßt und erfährt: Bei diesem Projekt handelt es sich um die erste Ausstellung überhaupt, die die




Der Fisch stinkt vom Kopf her

Clausnitz, Bautzen: Wieder sorgt Sachsen für Schlagzeilen. Dir reicht Empörung nicht. Wieso? Diese Empörung kommt immer nur, wenn etwas besonders Widerwärtiges geschieht. Dann regen sich alle über die Rassisten in Freital oder jetzt in Clausnitz auf. Klar, dass Sachsen mit Pegida eine besondere Qualität hat, wissen auch alle. Das gibt es schon lange. Man muss




Auf zu neuen Ufern (II) – Dr. Kris Kaufmann

Kevin Reißig sprach für „SachsensLinke!“ mit der Geografin und Dresdner Stadträtin Dr. Kris Kaufmann, die nun Beigeordnete für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Wohnen der Landeshauptstadt Dresden ist. Welche Gefühle beherrschen Dich gerade, wo doch Dein neuer Lebensabschnitt startet? Worauf freust Du Dich, was wirst Du möglicherweise vermissen? Ich bin euphorisch und voller Tatendrang. Die unglaubliche




„Friedhöfe sind begehbare Geschichtsbücher“

Der Herbst ist traditionell die Zeit, um auf den Friedhof zu gehen – und der November ein gar „schwarzer Monat“ mit Totensonntag und „Volkstrauertag“. Demographen wissen zudem, dass in Deutschland im November so viele Menschen sterben wie in keinem anderen Monat, auch die Selbstmordrate ist hoch. Weg vom Gruselimage und hin zu einem sehr spannenden