Category: Soziales

Sachsen ist Schlusslicht beim Sozialwohnungsbau

von Caren Lay Wohnen ist auch in Sachsen zu einer der zentralen sozialen Fragen geworden. Auch im Freistaat steigen die Mieten, besonders in den größeren Städten und deren Umland. Dresden und Leipzig verzeichneten zwischen 2010 und 2015 einen Anstieg der Mieten um durchschnittlich 20 Prozent, die Neubaumieten in Dresden stiegen in dieser Zeit sogar um




Der letzte Rest Menschlichkeit

von Cornelia Ernst & Lorenz Krämer 2016 sind etwa 180.000 Menschen als Flüchtlinge in die EU gekommen. Im Durchschnitt sind das etwa 500 Menschen am Tag gewesen, die Schutz suchten in einem Staatenbund, in dem mehr als 500 Millionen Menschen leben. Diese Menschen einigermaßen geordnet zu empfangen, in den verschiedenen Staaten der EU aufzunehmen und




Linksjugend goes International

Protokoll von Franziska Fehst Hanna Manoilenko studiert „Gender Studies“ an der CEU (Central European Buisness School, Ungarn) und kommt ursprünglich aus Kiew. Gemeinsam mit der linksjugend Sachsen und den Abgeordnetenbüros WIR-AG und Interim wurden zwei Veranstaltungen zum Thema „Geschlechterordnung in der (post-)sowjetischen Gesellschaft“ durchgeführt. Ein kleines Feedback von Hanna, die zum ersten Mal in Deutschland




Zu sagen was ist, bleibt die revolutionärste Tat!

von Anja Eichhorn Nach wie vor hat das Zitat von Rosa Luxemburg nichts an Aktualität verloren. Im Gegenteil. Gerade angesichts des aktuellen Rechtsrucks ist es wichtiger denn je, laut und deutlich für eine offene, demokratische und emanzipatorische Gesellschaft zu streiten. Dazu gehört auch, Ungerechtigkeiten, gesellschaftliche Schieflagen und Diskriminierungsstrukturen immer wieder klar zu benennen, sichtbar zu




Kreistag Zwickau vertagt Zuckerplätzchen

von Fraktion DIE LINKE im Kreistag Zwickau Am 7. Dezember 2016, einen Tag nach dem Nikolaustag, wurde im Kreistag Zwickau der Haushalt 2017 beschlossen. In einem Kindergedicht heißt es fröhlich: „Niklaus, komm in unser Haus, pack deine große Tasche aus. Stell den Schimmel untern Tisch, dass er Heu und Hafer frisst. Heu und Hafer frisst




CDU und SPD lassen Osten im Stich – Renten-Ungerechtigkeiten bleiben

von Dr. Axel Troost Auch weiterhin sollen Menschen im Osten, die auf ein langes und hartes Arbeitsleben zurückblicken, mit weniger Rente abgespeist werden. Besonders tragisch ist dies für Härtefälle wie die zumeist gesundheitlich geschädigten Beschäftigten in der damaligen DDR-Braunkohleveredlung. Deren Ansprüche (u.a. auf früheren Renteneintritt) wurden nach der Wende zunächst auch anerkannt, ab 1996 nach




Kraftvoll, lebendig, leidenschaftlich

von Rico Gebhardt Genau 328 neue Mitglieder konnten wir im vergangenen Jahr in unserem Landesverband begrüßen. Das ist eine Hausnummer. Ich kann mich nicht erinnern, dass wir in einem Nichtwahlkampfjahr jemals so viele Neumitglieder aufgenommen haben. Und selbst im Vergleich zu den Wahljahren 2013 und 2014 ist das ein sattes Plus. In der Gesamtpartei sieht




Eine halbe Kinokarte mehr

von Susanne Schaper Mit der Anhebung des Eckregelsatzes für eine Einzelperson um fünf auf nunmehr 409 Euro per 1. Januar blieb die Bundesregierung dem seit 2005 zu beobachtenden Grundsatz mehr als treu: Schon bei der Einführung von Hartz IV hatte der damalige Kanzler Gerhard Schröder (SPD) Wert auf die Feststellung gelegt, dass sich das Arbeitslosengeld




Demo für ein besseres Bundesteilhabegesetz

von Philipp Drescher Trotz nass-kalten Wetters fanden sich am 7. November 2016 viele Menschen zusammen. Überall vor dem Brandenburger Tor standen sie, hielten Luftballons und Schilder mit Protestworten in der Hand. Ein riesiges Plakat schmückt das Wahrzeichen Berlins mit den Worten „Dem ganzen Volk, Teilhabe statt Ausgrenzung!“ Viele Menschen mit Handicap haben sich auf den




Zeit für den sozialen Wechsel

„Den Menschen in Deutschland ging es noch nie so gut!“, hat Angela Merkel im Bundestag gesagt – nachdem sie erklärt hatte, ein viertes Mal antreten zu wollen. Ich frage mich: Wen meint sie? Die acht Millionen NiedriglöhnerInnen? Jene Hälfte der Bevölkerung, der eine Armutsrente droht? Die eine Million Beschäftigten in Leiharbeitsverhältnissen? Die Kluft zwischen Arm