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	<title>Links! &#187; Leserbriefe</title>
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	<description>Politik und Kultur für Sachsen, Europa und die Welt.</description>
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		<title>Gnadenlos linke Politik, oder Macht um jeden Preis?</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Sep 2008 06:00:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Juliana</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leserbriefe]]></category>
		<category><![CDATA[chemnitz]]></category>
		<category><![CDATA[Gesetz]]></category>
		<category><![CDATA[miko runkel]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[sozial]]></category>
		<category><![CDATA[stadtrat]]></category>

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		<description><![CDATA[Leserbrief von Lars Kleba in der ### Ausgabe 9/2008 Miko Runkel ist in meinen Freundeskreisen eher als Jugendrichter â€žGnadenlos&#8220; bekannt. Das mag sicherlich auch daran liegen, dass ich meinen Freundeskreis viel deutlicher als Links bezeichnen würde, als den neuen Bürgermeister für Recht, Ordnung und Sicherheit in Chemnitz. Dieser sprach zu seinem Abschied aus Freiberg über [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Leserbrief von <em>Lars Kleba</em> in der <small>### Ausgabe 9/2008</small></strong></p>
<p><a href="http://flickr.com/photos/10964396@N07/1936611965" title="Justice Palace I"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2191/1936611965_8b5236b876.jpg" /></a></p>
<p>Miko Runkel ist in meinen Freundeskreisen eher als Jugendrichter â€žGnadenlos&ldquo; bekannt. Das mag sicherlich auch daran liegen, dass ich meinen Freundeskreis viel deutlicher als Links bezeichnen würde, als den neuen Bürgermeister für Recht, Ordnung und Sicherheit in Chemnitz. Dieser sprach zu seinem Abschied aus Freiberg über die vielen Chancen, die er jungen Menschen mit seinen Urteilen eingeräumt hat, aber nur wenige diese nutzen. Eine Ursache sieht er im geringen Intelligenzpotenzial der Familien, in denen die Jugendlichen aufwachsen.</p>
<p>Eine Hinterfragung, warum junge Menschen in Situationen kommen, Straftaten zu begehen findet nicht statt &#8211; weder beim ehemaligen Jugendrichter, noch bei seinen GerichtshelferInnen. Die Realität findet nun mal nicht im Gerichtsaal und mit gefällten Urteilen statt. Das Leben junger Menschen ist belastet durch Sozialabbau, Arbeitslosigkeit und Leistungsdruck. Ihre Chancen sind abhängig vom Geldbeutel der Eltern, und der wurde zuletzt durch die Hartz-Gesetze weiter geschröpft. Die Regierung nimmt vor allem jenen die Zukunftschancen, die sich am wenigsten wehren können. Die Gegenwart für viele Kinder und Jugendliche in der Bundesrepublik ist gekennzeichnet durch Armut. Jedes 5. Kind unter 18 Jahren lebt auf Sozialhilfeniveau und ist so von einer angemessenen sozialen und gesellschaftlichen Teilhabe ausgeschlossen. Das Angebot an vorschulischen Tagesbetreuungsangeboten ist immer noch völlig ungenügend und gerade im ehemaligen Landkreis Freiberg gibt es einen fortgesetzten und seit Jahren ungebremsten Abbau an Angeboten der außerschulischen Kinder- und Jugendarbeit.</p>
<p><span id="more-769"></span></p>
<p>Die offizielle Ausbildungsplatzlücke liefert keinen Blick auf die tatsächliche Lage. Viele Jugendliche, die keinen Ausbildungsplatz gefunden haben, als Altnachfrager/innen bereits zum wiederholten Mal leer ausgegangen sind oder als nicht ausbildungsreif eingestuft und aus der Statistik herausgerechnet wurden, bilden die bittere Realität zur Schönrechnerei von Wirtschaftsverbänden und Bundesregierung. Die Zahl der betrieblichen Ausbildungsplätze reißt jedes Jahr neue Tiefststände.</p>
<p>Im Alltag von Kindern und Jugendlichen heißt das, dass ihre Interessen missachtet werden, dass ihr Taschengeld nicht für das nötigste reicht, dass ihr Jugendzentrum dicht gemacht wird, und dass sie hunderte Bewerbungen schreiben, um am Ende doch keinen Ausbildungsplatz zu bekommen.</p>
<p>Für eine Reihe ehrenamtlicher engagierter JugendarbeiterInnen in unserer Gegend ist der Vorschlag Miko Runkel durch die Chemnitzer LINKE absolut nicht nachvollziehbar und Nachfragen zeugten doch von einiger Unkenntnis, wen man sich da für Recht, Ordnung und Sicherheit ins Boot geholt hat.. Vielleicht siegte ja auch eher der zwingende Wunsch, einen Bürgermeisterposten zu besetzen, als die Hinterfragung nach linker Politik unserer KandidatInnen. Mit Blick auf eine mögliche Regierungsbeteiligung auf Landesebene, die sich Einige ja so sehnsüchtig wünschen, wird mir dann doch etwas Angst und Bange bei der Personalauswahl, die ja eine wichtige Rolle spielt.</p>
<p><strong><em>Lars Kleba</em>, 01.08.2008<br />
Stadtrat Große Kreisstadt Brand-Erbisdorf<br />
DIE LINKE. KV Mittelsachsen</strong></p>
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		<title>Antwort auf den Artikel von Eckehard Franz &#8211; ###  7/8 2008</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Aug 2008 11:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jörg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunales]]></category>
		<category><![CDATA[Leserbriefe]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlen]]></category>
		<category><![CDATA[Coswig]]></category>
		<category><![CDATA[ProCoswig]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Bahnhof Coswig (Der Artikel ist interessant, weil darin tatsächlich eine Frage angesprochen wird, die uns wahrscheinlich in den kommenden Jahren generell &#8211; nicht nur in Coswig &#8211; noch viel beschäftigen wird.) Für die der Politik überdrüssigen Bürger ist es schon so, dass es egal ist, â€žwelche Farbe die Katze hat, Hauptsache, sie fängt Mäuse&#8220; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: xx-small;"><a id="p5k_" title="Am Bahnhof Coswig" href="http://www.flickr.com/photos/martinroell/952269955/">Am Bahnhof Coswig</a> </span></p>
<p>(Der Artikel ist interessant, weil darin tatsächlich eine  Frage angesprochen wird, die uns wahrscheinlich in den kommenden Jahren generell  &ndash; nicht nur in Coswig &#8211; noch viel beschäftigen wird.)</p>
<p>Für die der Politik überdrüssigen Bürger ist es schon so,  dass es egal ist, â€žwelche Farbe die Katze hat, Hauptsache, sie fängt Mäuse&ldquo;  (frei nach dem bekannten Lieblingssprichwort der chinesischen Genossen).</p>
<p>Was aber sich manch einer von uns bei der Coswiger  Wahlabsprache wohl fragt, ist: Wo bleibt denn da noch die Identität der Linken?</p>
<p>Ein Teil unserer Identität geht in ein solches lokales  Zweckbündnis trivialer Weise schon darin ein, dass wir unsere Energie dorthin  einbringen, wo es unseren Mitbürgern hier und heute sozial schlecht geht. Als  eine Partei, die besonders der sozialen Gerechtigkeit verpflichtet ist, wollen  und können wir auch nicht anders.</p>
<p>Konkret aber zu Coswig:<br id="t.bo11" />Man könnte sich nur wünschen, dass  â€žSachkunde, Kompetenz und soziale Verantwortlichkeit&ldquo;, die dem parteilosen  Geschäftsführer der Wohnungsgesellschaft nachgesagt werden, zum dauerhaften Elle  für Kandidatenentscheidungen würden. Und das â€žParteilosen-Modell&ldquo; ist vielleicht  auch ein zukunftsweisender Ansatz für kommunale, basisdemokratische  Selbstverwaltung der Bürger, in einer Zeit , da sich die rechte Politik immer  unverfrorener als Steigbügelhalter des Kapitals entpuppt, und die Bürger die  politischen Parteien immer weniger als ihre &#8220;Volksvertreter&#8221; verstehen.</p>
<p>Da sollte die Linke mit überparteilicher Kooperation auf der Basis von Sachkunde, Kompetenz und sozialer Verantwortlichkeit, egal aus welcher Ecke des Politspektrums diese Tugenden kommen (und darin schließe ich auch Anhänger der â€žBürgerbewegung&ldquo; ein), keine grundsätzlichen Probleme haben.</p>
<p>Ein  bisschen Bedenken habe ich aber schon, was die â€žSachzwänge&ldquo; betrifft, die &ndash; so  Eckehard Franz &#8211; â€žkeine Erfindung des Klassenfeindes&ldquo; sind. Mal die Karikatur  des Klassenfeindes beiseite gelassen: Wichtungen in den örtlichen Haushalten für  oder gegen den Bürger sind eminent nicht nur kommunalpolitisch, sondern fast  immer und vorrangig global-politisch bestimmt. </p>
<p>Gewiss kann sich linke  Realpolitik im Alltag dem kommunalen  Ist-Zustand nicht verschließen, aber: Das Argument des &#8216;Sachzwanges&#8217; kommt so  schön gottgewollt daher, wo es doch eher in die Kramkiste der  â€žWir-sitzen-alle-in-einem-Boot&ldquo;-Demagogie gehört. Da muss man schon  differenzieren.</p>
<p>Und wenn wir  schon mal das Stichwort â€žSachzwang&ldquo; aufgreifen: Ein echter permanenter Sachzwang ist für uns Linke die Gesellschaftsordnung, in  welcher wir heute leben, während sie für das Parteienspektrum rechts von uns  natürliche Biosphäre ist. Die heutige landauf, landab praktizierte Landes- und  Kommunalpolitik, mit ihrem allgegenwärtigen marktwirtschaftlichen Lobbyismus,  mag zwar für viele Menschen aus jenem bürgerlichen politischen Spektrum  triviales Rollenspiel sein: Für uns ist es eine systembedingte, nie aufhörende,  belastende, Menschen zermürbende Situation, in welcher das Tätigwerden für  soziale Gerechtigkeit zur buchstäblichen Sisyphus-Arbeit ausartet. Und es ist  gut so, dass wir uns mit unseren ideologischen Prinzipien nicht damit abfinden  wollen. Daraus sollten wir wirklich keinen Hehl machen.</p>
<p>Die Linke ist bereit, im  Interesse der dringenden Probleme der Menschen, auf örtlicher Ebene nicht nur  gute Miene zum Bösen Spiel zu machen, sondern es auch in der Tat fair zu meinen  mit parteienübergreifenden Bündnissen. Zum kommunalpolitischen &#8216;Multikulti&#8217;  sollte es aber auch gehören, dass uns die Gegenseite nicht als nützliche Idioten  begegnet, sondern uns als Menschen mit anderen gesellschaftspolitischen  Projekten akzeptiert, und in der Konsequenz den sattsam bekannten  Sozialistenhass aus dem kommunalen Miteinander  herauslässt.</p>
<p>So ist es schon  nachzuvollziehen, dass für manchen Genossen solche Aktionsansätze wie  ProCoswig so etwas wie &#8216;Über den eigenen Schatten&#8217; zu springen bedeutet. </p>
<p>Aber die kommunale Gegenseite hat es auch nicht leicht: Denn allzu oft  wurden kommunalpolitische Bestrebungen von Menschen guten Willens an der  bürgerlichen Partei(en)basis über kurz oder lang durch in den Chefetagen jener  Parteien verkündete  politische und ökonomische &#8216;Sachzwänge&#8217; kaputt  gespielt.</p>
<p>Dennoch: Good luck nach  Coswig ! Aber lasst Euch nicht vereinnahmen.</p>
<p><em><strong><br id="l_dd1" />MÃ©dÃ©ric Vildebrand,  Leipzig<br id="t.bo32" /></strong></em></p>
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		<title>Israel und die Linke</title>
		<link>http://links-sachsen.de/2008/06/751/</link>
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		<pubDate>Wed, 04 Jun 2008 08:37:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Juliana</dc:creator>
				<category><![CDATA[International]]></category>
		<category><![CDATA[Leserbriefe]]></category>
		<category><![CDATA[DDR]]></category>
		<category><![CDATA[Israel]]></category>
		<category><![CDATA[Konflikt]]></category>
		<category><![CDATA[Krieg]]></category>
		<category><![CDATA[Sechs-Tage-Krieg 1967]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Leserbrief von Heinz Bilan aus Leipzig in der ###-Ausgabe 06/2008 Der Vater meiner Frau und mehrere seiner Geschwister saßen zehn und mehr Jahre bei den Nazis im KZ. Ihr Stiefgroßvater &#8211; deutscher Jude &#8211; wurde in Auschwitz vergast. Ich selbst bin mit jüdischen Kindern zur Schule gegangen, pflegte und pflege bis heute z.T. enge [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ein Leserbrief von <em>Heinz Bilan</em> aus Leipzig in der ###-Ausgabe 06/2008<br />
</strong><br />
Der Vater meiner Frau und mehrere seiner Geschwister saßen zehn und mehr Jahre bei den Nazis im KZ. Ihr Stiefgroßvater &ndash; deutscher Jude &ndash; wurde in Auschwitz vergast. Ich selbst bin mit jüdischen Kindern zur Schule gegangen, pflegte und pflege bis heute z.T. enge Kontakte mit Juden. Wer die Leiden der Juden in den Jahrhunderten oder gar durch die Nazis leugnet, ist dumm und gefährlich. Und doch kann ich mich mit einigen Meinungen von Jayne-Ann Igel nicht anfreunden. Der Zwist zwischen Israel und den Palästinensern war durch die Art und Weise der â€žKlärung&ldquo; dieses Konfliktes nach dem 2. Weltkrieg gewollt und vorprogrammiert (imperialistische Politik). Solange die Weltgemeinschaft (einschließlich der Regierung Merkel) den USA nicht Einhalt gebietet, wird es noch lange so bleiben. Der in Israel errichtete Imperialismus, bei all seinen insbesondere historischen Besonderheiten, bleibt Imperialismus. Das gilt besonders für das Setzen auf die atomgestützte Militärpolitik.<span id="more-751"></span><br />
Inwieweit in der DDR Tatsachen â€žunterdrückt und verschwiegen&ldquo; wurden, will ich &ndash; wenn auch unwillig &ndash; stehen lassen. Was aber den Sechs-Tage-Krieg 1967 anbetrifft, so wurde dieser in der NVA sehr gründlich analysiert. Damals wie heute lehnten wir jedoch jegliche â€žPräventivhandlungen&ldquo; ab. Eine Antwort auf mögliche Kriegsvorbereitung können viele Maßnahmen zur Erhöhung der Gefechtsbereitschaft der Streitkräfte und Vorbereitung des Landes sein. Das bedrohte Land kann sich an die UNO wenden. Eine Aggression aber als â€žAntwort&ldquo; sieht weder die UNO-Charta noch echtes linkes militärisches Gedankengut vor. In der DDR wurde, völlig zu Recht, die damalige israelische Aggression scharf verurteilt. Auch heute gehören die aggressiven Handlungen sowohl der Palästinenser als auch der Israelis verurteilt. Die Leiden beider müssen ein Ende haben. Kriege und militärische Handlungen sind ein untaugliches Mittel zur Lösung politischer oder sozialer Konflikte. Mag sein, daß es auch um Definitionen geht. Uns muß es vor allem um die Beendigung des unseligen Konflikts mit politischen Mitteln gehen &ndash; und das ist nur möglich, wenn die USA und die EU dazu gezwungen werden &ndash; durch politischen Druck &ndash; auch der Linken.</p>
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		<title>Leserbriefe: Basisdemokratie statt Hierarchie</title>
		<link>http://links-sachsen.de/2006/03/leserbriefe-basisdemokratie-statt-hierarchie/</link>
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		<pubDate>Wed, 15 Mar 2006 14:17:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leserbriefe]]></category>
		<category><![CDATA[Neue Linke]]></category>
		<category><![CDATA[Basisdemokratie]]></category>

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		<description><![CDATA[Unser Leser Uwe Schnabel aus Coswig meint zum Artikel Basisdemokratie statt Hierarchie: Wie Ralf Becker bin ich für &#8220;eine möglichst lockere innere Konstitution für Basis- und Bürgerengagement&#8221;, für &#8220;gesellschaftliche Erfahrungen fern von Zwängen eines Parteiapparates oder anderen Bürokratien&#8221; für alle &#8220;Repräsentanten&#8221; und für eine &#8220;stärkere Verbindung der Linkspartei mit den sozialen Bewegungen&#8221; ohne Bevormundungen. Somit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="left"><strong>Unser Leser <em>Uwe Schnabel</em> aus Coswig meint zum Artikel Basisdemokratie statt Hierarchie:</strong></p>
<p align="left">Wie Ralf Becker bin ich für &#8220;eine möglichst lockere innere Konstitution für Basis- und Bürgerengagement&#8221;, für &#8220;gesellschaftliche Erfahrungen fern von Zwängen eines Parteiapparates oder anderen Bürokratien&#8221; für alle &#8220;Repräsentanten&#8221; und für eine &#8220;stärkere Verbindung der Linkspartei mit den sozialen Bewegungen&#8221; ohne Bevormundungen. <span id="more-71"></span>Somit befürworte ich insgesamt &#8220;eine entschiedene Demokratisierung der Binnenstruktur und die basisdemokratische außerparlamentarische Verankerung der &#8230; Linkspartei&#8221;. Leider habe ich bei vielen Teilen des Neuformierungsprozesses der Linken den Eindruck, dass hauptsächlich das Parteien- und Wahlrecht entscheidet. Die dortigen Vorgaben sind aber gerade zur Unterdrückung von Basisdemokratie und zum Aufbau von Hierarchien geschaffen. Parteien, die sich für soziale Gerechtigkeit einsetzen, können aber nur dann erfolgreich sein, wenn sie Teil eines starken Netzwerkes sozialer Bewegungen sind (z.B. Venezuela im Vergleich zu anderen Ländern). Deshalb sollte zuerst geklärt werden, wo es Gemeinsamkeiten zwischen den verschiedenen sozialen Kräften (sowohl parteigebundene als auch parteilose) gibt. Als zweiten Schritt können dann die Formen einer erfolgreichen Zusammenarbeit gefunden werden. Erst ganz zuletzt sollten dann die rechtlichen Regelungen geklärt werden. Dies muss keine Parteienvereinigung sein. Auch die Gründung einer Wahlpartei bei Weiterexistenz der bisherigen Parteien oder eine massive Ausweitung der Sympathisierenden-Rechte bei allen beteiligten Parteien sind möglich. Es wäre zu prüfen, ob gemeinsame Kandidierende vom gesamten Netzwerk ausgewählt und von der kandidierenden Partei lediglich formal bestätigt werden. Auch kurzzeitige Mitgliedschaften sind nach meiner Kenntnis nicht verboten. Insgesamt sollten nicht die von außen aufgezwungenen Formalien, sondern die gemeinsamen Ziele entscheidend sein.</p>
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