Category: Leserbriefe

Noch viel zu tun für die Gleichstellung

Seinem freundlichen Angebot entsprechend veröffentlichen wir eine Zuschrift unseres neuen Genossen Karl-Heinz Gottschalk Chronologische Aufzählung von Erlebnissen, die mit meinem Schwulsein zusammenhängen 1. Im Mai 1959 geboren, merkte ich mit Anfang 15 Jahren, also 1974, dass ich auf Kerle mit knallengen Jeans stand, wenn diese mir auf der Straße entgegen kamen. Ich dachte jedoch nicht




Max Thomas: Revolutionär des 1. Weltkrieges, Bürger von Wilsdruff

Von Hermann Thomas Als sein ältester Sohn (geb. 1919) bin ich bereits in der Heimatzeitung „Heimatspiegel“ der Bitte gefolgt, aus meinem Leben zu berichten, wobei ich zu meiner Chronik, mit Stolz auch über meinen Vater berichtet habe. Geboren wurde er 1895 als Sohn eines Arbeiters; er erlernte den Beruf eines Schlossers. In seiner Jugend war




Kultur, aber wie?

Von Franz Sodann Seit 1994 gibt es in Sachsen das Kulturraumgesetz. Mit dem Ziel, die Theater- und Orchesterlandschaft zu erhalten, entstanden drei städtische Kulturräume (Chemnitz, Dresden und Leipzig) und fünf ländliche (Vogtland-Zwickau, Erzgebirge-Mittelsachsen, Leipziger Raum, Sächsische Schweiz-Osterzgebirge und Oberlausitz-Niederschlesien). Auf den ersten Blick ist das deutschlandweit einmalige Gesetz ein Erfolgsmodell. Auch die LINKE stellt es




Zum Interview „Sowjetische Kriegsgefangene werden entschädigt“ mit Jan Korte

von Ralf Becker Zum Interview „Sowjetische Kriegsgefangene werden entschädigt“ mit Jan Korte in „Links!“ 04/2017 Damit wir uns recht verstehen: Ja, die sowjetischen Kriegsgefangenen des verbrecherischen Krieges Deutschlands gegen die Sowjetunion endlich aus dem vom postfaschistischen Deutschland jahrzehntelang bewusst praktizierten Vergessen zu reißen, „dass die Welt endlich von ihnen erfahren hat“, ist eine sehr wichtige




Wohin fließt unser Geld?

von Steffi Müller Michael Leutert in Wilkau-Haßlau Immer wieder, wenn wir im Zwickauer Oberland Infostände machen, werden wir gefragt: Was passiert denn eigentlich mit dem ganzen Geld, das die Bundesrepublik im Jahr einnimmt? Zu diesem Thema hatten wir den Bundestagsabgeordneten Michael Leutert eingeladen. Das meiste Geld – 100 Milliarden Euro – fließt in die Rentenkasse.




Fritz Heckert, eine Chemnitzer Persönlichkeit

von Raimon Brete Chemnitz, Mühlenstraße 9, Dachgeschoss: Fritz Heckert wurde am 28. März 1884 geboren. Seine Entwicklung vom Chemnitzer Arbeiterjungen zu einer führenden Persönlichkeit der Gewerkschaftsbewegung endete vor 80 Jahren am 7. März mit seiner Zuversicht: „Ihr werdet‘s weiterführen“. Fritz Heckert begann nach dem Besuch der Volksschule eine Lehre als Maurer bei Meister Viertel in




Ein Bündnis für die Vielfalt

Für Menschenfreundlichkeit. Gegen Rassismus von Christine und Sophie Ruby Schon lange bevor die vielen aus Ländern mit Krieg und Terror, mit existenzbedrohender Armut zu uns kamen, gründeten eine Handvoll Radebeuler*innen 2013 den Verein „Buntes Radebeul“, um gemeinsam für Menschenfreundlichkeit und gegen Rassismus aktiv zu sein. Damals waren es noch weniger als hundert Menschen, die am




Methoden der politischen Kommunikation entwickeln (Zu Peter Porschs Beitrag in Heft 4/2015)

von Reinhard Kluge (Rechenberg-Bienenmühle) Nach den ernüchternden Wahlergebnissen für die LINKE im vergangenen Jahr ist die Ratlosigkeit groß. Ein erheblicher Teil des Wählerpotenzials ist nach rechts gedriftet. Man fühlt sich an die Wählerwanderung auch von Arbeitern zur Nazipartei in der Weltwirtschaftskrise erinnert. Ein weiterer Teil der Wählerschaft übt sich in Enthaltung, von der scheinbaren Alternativlosigkeit




Offener Brief

Liebe Genossinnen und Genossen, empört und voller Zorn haben wir zur Kenntnis genommen, mit welchem nachträglichen fiesen Verrat sich DIE LINKE eine Regierungsbeteiligung in Thüringen erkaufen möchte. Wir sind einfach nur wütend über so viel Charakterlosigkeit und Dummheit. Die Mehrheit der Mitglieder unserer Partei gehört zu einer der Generationen, die den Versuch der Gestaltung eines




Meinungen Juli / August 2013

Rita Kring aus Dresden zu „Fünf Regionalkonferenzen zur Verfassungsänderung“ (Parlamentsreport Mai 2013, S. 3) Bei der von Marcel Braumann erwähnten Regionalkonferenz in Dresden sprach sich die deutliche Mehrheit der Diskutierenden gegen die sogenannte „Schuldenbremse“ aus. Dabei wurde u.a. darauf hingewiesen, dass dieses Wort verfälschend ist. In Wirklichkeit geht es um eine Beschränkung der notwendigen Staatsaufgaben,