Mai
06
oder: »Wenn wir uns nicht selbst befreien, bleibt es für uns ohne Folgen.« (Peter Weiss) – Mario Candeias exklusiv für ###
### 5/2007
Seit einer Studie im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung [DOWNLOAD →] ist »das Prekariat« endlich auch in Politik und Medien angekommen. Nachdem es lange nur ein unsichtbares Schattendasein als »Nicht-Klasse an sich« geführt hat, von sich selbst nichts zu wissen schien, nur in linken Diskursen herum geisterte und hier und da in den französischen Vorstädten auftauchte, ist es nun ans Licht gezerrt worden. Das Prekariat, das sind die »Abgehängten«, das ist die »Unterschicht«, derer man sich annehmen muss, meint der wohlmeinende Sozialdemokrat Get the whole story »
Mrz
01
Bundesgeschäftsführer Dietmar Bartsch zur bevorstehenden Urabstimmung
3/2007
Auf parallel tagenden Bundesparteitagen werden Linkspartei.PDS und WASG im März in Dortmund über ihren Zusammenschluss beraten. Danach entscheiden darüber die Mitglieder per Urabstimmung. Ich bitte alle Mitglieder der Linkspartei.PDS, sich zwischen dem 30. März und dem 18. Mai 2007 an der Urabstimmung zu beteiligen, und ich werbe dafür, für die Verschmelzung von WASG und Linkspartei zur Partei DIE LINKE zu stimmen.
Die neue Partei – so steht es im Entwurf der Satzung – ist in der Geschichte der deutschen und der internationalen Arbeiterbewegung verwurzelt und der Friedensbewegung und dem Antifaschismus verpflichtet. Sie steht den Gewerkschaften und neuen sozialen Bewegungen nahe und schöpft aus dem Feminismus und der Ökologiebewegung. DIE LINKE strebt die Entwicklung einer solidarischen Gesellschaft an, sie ist plural und offen für alle, die gleiche Ziele mit demokratischen Mitteln erreichen wollen. Get the whole story »
Nov
02

Die sächsische Linke hat programmatisch-strategisch Flagge gezeigt. Von Stefan Hartmann und Ingo Groepler-Roeser
### 11/2006
Mit mehr als 160 Mitgliedern von Linkspartei.PDS und WASG Sachsen und Gästen aus anderen Bundesländern lag die Zahl der Teilnehmerinnen am Konvent über den Erwartungen der Veranstalterinnen. Die vielfältigen Formen der Information und Diskussion wurden insgesamt sehr gut angenommen. Referate, Podiumsdiskussionen und thematische Foren bildeten ein geeignetes Mittel, um eine fundierte und offene programmatische Debatte zu führen. Get the whole story »
Mai
10
Gedanken zu Arbeit Mindestlohn und Grundeinkommen von Matthias Wild und Max Kretzschmar

### 5/2006
Wenn heute von allen Seiten „mehr Arbeit“ gefordert wird, ist meist Lohnarbeit gemeint. Denn wie ist diese Forderung sonst rational begründbar, angesichts massenhafter Überproduktion? Schließlich käme im Haushalt keiner auf die Idee nach mehr Arbeit zu verlangen, ganz im Gegenteil jeder ist froh, wenn die notwendige Hausarbeit erledigt ist, wenn er von der Arbeit befreit (arbeitslos) ist und sich den schönen Dingen des Lebens widmen kann. Im Alltagsleben wird deutlich, dass der Ruf nach mehr Arbeit rationalem Denken widerspricht.
1. Weil der Mensch anstrengende oder unangenehme Arbeit meidet. Die Arbeit ist ein notwendiges Übel
2. Weil Arbeit eine zielgerichtete, zweckgebundene Tätigkeit ist, im politischen Raum dagegen nicht mehr der rationellen Ertrag und Zweck der Arbeit zählt, sondern die Arbeit an sich und als Einkommensquelle.
Die politische Forderung nach mehr Arbeit, resultiert aus der bedeutenden Funktion der Lohnarbeit in dieser Wirtschaftsordnung. (Arbeitslosigkeit-> Einkommensarmut). Es geht gar nicht mehr darum Arbeit zu schaffen, um den gesellschaftlichen Reichtum zu mehren und mehr Mittel zur Befriedigung der Bedürfnisse zur Verfügung zu stellen, sondern um den Menschen den Zugang zu den (im Überfluss) vorhandenen Gütern durch Lohn zu sichern. Get the whole story »
Jan
08
Die Opp, seit Beginn des Jahres gemeinsames Zeitungsprojekt von Linkspartei.PDS-Sachsen und WASG-Sachsen, erscheint mit der ersten Nummer unter ihrem neuen Namen, auf den wir uns nach einer Klausurtagung im Dezember und weiteren Treffen im Januar geeinigt haben: ### – ###: das steht u.a. für solidarisch, sozial, sozialistisch…, signalisiert und akzentuiert aber auch, daß etwas Neues beginnt, nicht nur mit dem Prozeß des Zusammengehens der Linken. ### Wir packen’s an, wir haben Alternativen zur Politik der neoliberalen Weltvermarktung. ### Kann es gehen…
Wir haben für die Zeitung einen Trägerverein gegründet: Projekt linke Bildung und Kultur für Sachsen e.V. i.Gr., Gründungsmitglieder sind natürliche Personen beider Parteien. In der Satzung ist nicht nur die Herausgabe einer linken Zeitung verankert, sondern darüber hinaus die Möglichkeit, andere Formen politischer Bildungsarbeit wahrzunehmen, wie z.B. Vorträge, Foren, Workshops.
Die Zeitung wird (wie die Opp zuvor) monatlich erscheinen, Redaktionssitzungen finden zweiwöchentlich am Montag statt, im Haus der Begegnung, 18.00 Uhr (Termin bitte erfragen). Dazu laden wir alle Interessenten ein, wie auch zur Mitarbeit.
Dem Redaktionsstamm gehören seitens der Linkspartei Rico Schubert, Ute Gelfert, Max Kretzschmar, Matthias Wild und Stathis Soudias an, seitens der WASG Kerstin Kretschmer, Enrico Stange, Ingo Groepeler und Jayne-Ann Igel.