Category: Kunst

Richard Thompson – britischer Folkrocker mit herzzerreißendem Gesang

von Jens-Paul Wollenberg Anfang der fünfziger Jahre entwickelte sich in Großbritannien das sogenannte Folkfestival, das seinen Ursprung in der Tradition der städtischen Skifflemusik sowie durch die Wiederentdeckung alter irischer bzw. schottischer Volkslieder fand. In den Sechzigern entdeckten auch erste britische, oft linksorientierte Liedermacher den Folk für sich und es entstand, fast parallel zu den Vereinigten




Juliette Gréco – unbeugsam bis zum Schluss

von Jens-Paul Wollenberg Eine der beachtlichsten Chanson-Interpretinnen Frankreichs war und ist ohne Zweifel Juliette Gréco, die „schwarze Diva“, wie ihr Publikum sie liebevoll nannte – was sicherlich dem Umstand zu verdanken ist, dass sie stets mit schwarzem Pullover und schwarzer Hose bekleidet war, wenn sie die Bühne betrat, um mit ihrer unvergleichbar warmen Stimme ihre




Wandlung

von Ralf Becker Ich mag keinen Punk-Rock. Und ich mag schon gar keine Tätowierungen, am allerwenigsten, wenn der ganze Körper damit bedeckt ist. Die Freunde von Cuba Si sind immer irgendwie aktiv: Sammeln, Veranstaltungen machen … So auch beim Neujahrstreff im Chemnitzer Rothaus am 29. Januar 2016 und am 31. Januar 2016 im Alternativen Jugendzentrum




Gerhard Schöne feiert 50jähriges Bühnenjubiläum

von Ralf Richter Im Meißner Stadttheater begann Gerhard Schöne 1965 als „Junges Talent“ Er ist ein Meister der leisen Töne: Gerhard Schöne. Es war der Anregung der Intendantin des Meißner Stadttheaters Renate Fiedler zu verdanken, so der Künstler, dass er sein 50. Bühnenjubiläums mit dem Sonderkonzert „Junge Talente und noch kein Ende“ am 3. Oktober




Poet und Wolken mit Charakter

Willi Beitz stellt bei Jour fixe Andrej Platonow und eigene Pastelle vor Jour fixe ist zurück: In stimmungsvoller Atmosphäre strebt die siebte Auflage am 17. September neuen Ufern zu. Rund 50 Freunde und Interessierte haben sich in der Leipziger Dependance der Rosa-Luxemburg-Stiftung eingefunden, um deren langjährigen Aktivisten Willi Beitz zu seinem 85. Geburtstag die Ehre




Eric Bogle – australischer Songpoet mit schottischen Wurzeln

von Jens-Paul Wollenberg Anfang der achtziger Jahre fiel mir während einer Liedermacherveranstaltung im Rahmen der Blankenburger Chansontage im Kloster Michaelstein, an der ich mitwirkte, ein junger Sänger auf. Er trug ein Lied vor, dessen pazifistischer Text mich tief berührte, ebenso wie dessen musikalische Umsetzung. Es thematisierte Fragen eines Beobachters an einen Soldaten aus dem Ersten




Bulat Okudshawa – politischer Sänger und Poet des Arbat

von Jens-Paul Wollenberg Unweit vom Zentrum Moskaus gelegen befindet sich der Stadtteil Arbat, benannt nach dessen Hauptstraße. Er galt als das Wahrzeichen der Moskauer Intelligenz und war Mittelpunkt der sowjetischen Kunstszene. Zahlreiche Dichter, Musiker und darstellende Künstler fanden in seiner Atmosphäre ihr Domizil. In diesem Milieu wurde Bulat Okudshawa am 9. Mai 1924 geboren und




Freies Theater? Unbedingt unterstützen!

Lieber Norman Schaefer, Du hast eine freie Theatergruppe namens die lizenz gegründet. Kannst du uns mehr darüber erzählen? 2005 erarbeitete ich während meines Studiums der Theaterwissenschaft in Berlin Menschliche Anker – Eine Performance zwischen Abschiedsbriefen und Poesiealben für das Theaterfestival 100° Berlin und hatte gleichzeitig eine Inszenierung von Sartres Geschlossene Gesellschaft in Planung. Ich wollte




Musikalischer Rebell und Anarchist – Walter Mossmann

von Jens-Paul Wollenberg Geprägt vom Folk-Revival der frühen Sechziger begann Walter Mossmann schon sehr früh, eigene Songs zu schreiben. Und weil der damals zweiundzwanzigjährige Barde sich oft im benachbarten Frankreich herumtrieb, lag es nahe, sich mit den Liedern dieser Region zu befassen. Besonders die Chansons von Boris Vian, Yves Montand und ganz besonders George Brassens




Kreatives Sachsen

Resümee zur Veranstaltungsreihe Kultur- und Kreativwirtschaft in Sachsen der Rosa-Luxemburg-Stiftung von Magnus Hecht Als Erfinder des Begriffes der Kultur- und Kreativwirtschaft gilt der kanadische Professor Richard Florida. Er hat mit dem Buch „Der Aufstieg der kreativen Klasse“ den Grundstein für eine neue Betrachtung der Industriebranchen gelegt. Er hat Menschen, deren Beruf „Kreativ-Sein“ ist, als eine