Category: Editorial

Die SPIEGEL-Mär vom „Herrn Professorin“

Von Thomas Dudzak Nun haben sie es endlich geschafft. Nach langwierigen Debatten haben die Mitglieder des Erweiterten Senates der Universität Leipzig eine Grundordnung – die Verfassung der Hochschule – beschlossen. Das Rektorat hat sie gebilligt. Und worüber wird berichtet? Nicht etwa über die fast revolutionäre Einführung einer Promovierendenvertretung. Nein, in den Medien geht die Angst




Starke Gewerkschaften: unverzichtbar für den Politikwechsel

Von Klaus Tischendorf Die Gewerkschaften hatten es in den neunziger Jahren in den neuen Bundesländern doppelt schwer. Es herrschte in der Bevölkerung noch das aus Zeiten der DDR-geprägte Bild des Freien Deutschen Gewerkschaftsbundes (FDGB) vor. Für mich war die Mitgliedschaft im FDGB in den 80-iger Jahren vor allem deshalb interessant, weil man durch sie in




Warum bildende Künste in Sachsen einer besseren Förderung bedürfen

von Jayne-Ann Igel Politikerinnen und Politiker verweisen in ihren Reden gern auf die Vielfalt kulturellen Lebens in ihrer Region, eine quirlige Kultur- und Kreativwirtschaft, weil sie diesen „weichen Standortfaktor“ nicht zuletzt als identitätsstiftend begreifen. Mittlerweile sind ja bundesweit auch mehr Menschen in der Kreativwirtschaft tätig als beispielsweise in der Automobilbranche. Wobei eine der Ursachen, warum




Augen zu und durch?

Von Volkmar Wölk Es kommt wahrlich nicht oft vor, dass ich einer Meinung mit Bundesinnenminister Friedrich (CSU) und Bundesjustizministerin Leuthäuser-Schnarrenberger (FDP) bin. Eigentlich ist das noch nie passiert. Doch jetzt ist es soweit. Beide warnen vor einem neuerlichen Verbotsverfahren gegen die NPD. Und auch ich kann und will nicht verhehlen, dass ich gewaltige Bauchschmerzen mit




Mach mit, mach’s nach, mach’s besser…

von Antje Feiks, Landeswahlkapfleiterin und Lars Kleba, Wahlkampfmanager …könnte der interne Aufruf und Ansporn für die anstehenden Wahlkämpfe lauten. Dabei sollten alle Genossinnen und Genossen einbezogen werden und nach ihren eigenen Möglichkeiten mitmachen. Wir wollen aber auch Menschen, die uns nahe stehen oder DIE LINKE gut finden, für die Wahlkämpfe gewinnen, denn zu keiner anderen




OBM-Wahl in Leipzig

von Steffen Juhran Der Leipziger OBM-Wahlkampf läuft gefühlt schon eine Ewigkeit – auch wenn er eigentlich gerade erst so richtig losgeht. In bestimmten Stadtteilen ist der Ausspruch „Da macht Horst wieder Wahlkampf“ beim Anblick einer der häufigen „verdachtsunabhängigen Personenkontrollen“ schon so alltäglich, dass sich sein Zynismus abgetragen hat. Tatsächlich herrscht unter Linken in der Zivilgesellschaft




Dialog für Sachsen startet

von Jayne-Ann Igel In den letzten Ausgaben von Sachsens Linke war schon Grundlegendes darüber zu lesen, was unter dem „Dialog für Sachsen“ zu verstehen ist, sowohl von den Inhalten als auch der Methodik in der Öffentlichkeitsarbeit her. Was das in der Praxis bedeuten kann, konnten Gäste und Delegierte des 7. Landesparteitags der LINKEN hautnah miterleben.




Ein neues Vergabegesetz für Sachsen

von Jana Pinka Die letzte Aktualisierung des sächsischen Vergabegesetzes erfolgte mit Wirkung zum 01.01.2003. In der Zwischenzeit hat sich die Welt weitergedreht – global, im Bund und auch in Sachsen. Mittlerweile ist jedem, der es wissen will, bekannt, dass Dumpinglöhne, geringfügige Beschäftigung oder Leiharbeit mit Stundenlöhnen unter 8,50 Euro zu Altersarmut führen. Ebenso klar ist




Gottes eigenes Land

von Peter Porsch Jede und jeder weiß, das sind die USA. Deshalb haben sie das nicht verdient, was jetzt möglicherweise auf sie zukommen könnte. Der Filmschauspieler Chuck Norris hat das Unglaubliche ausgesprochen: Gewinnt Barack Hussein (!) Obama ein zweites Mal die Präsidentschaftswahlen in den USA, dann bricht in den USA der Sozialismus aus. Der Sozialismus!




„Dialog für Sachsen (DfS) – Bewegung kommt von links“

Entwicklung einer schlagkräftigen Linken in Sachsen von Antje Feiks Landesgeschäftsführerin der LINKEN Sachsen & Mitglied der Steuerungsgruppe „Dialog für Sachsen“ Warum starten linke AkteurInnen den „DfS“? In Auswertung der Wahlen 2008/2009, aber auch in Auswertung von Veranstaltungen oder linken Initiativen, kommen wir immer wieder zu dem Schluss, dass wir Wege finden müssen, mehr Öffentlichkeit zu