Category: Kolumne

Ein Geschwätz von gestern?

von Peter Porsch Niemand wird abstreiten, dass die Zahl der in Europa Zuflucht und Sicherheit suchenden Menschen sehr groß ist. Das kann nicht ohne Probleme abgehen. Auf diese wird sehr unterschiedlich reagiert. Zwischen dem „wir schaffen das“ und dem „Grenzen dicht“ oder dem „refugees welcome“ und dem „das Boot ist voll“ ist vieles möglich –




Nach 25 Jahren – Der Chor muss auf die Bühne!

von Peter Porsch Es mag vielleicht merkwürdig klingen, aber ich behaupte, mit der Wende 1989/90 gerieten die Ostdeutschen gegenüber den Westdeutschen in einen Vorteil, der bis heute wirkt: Wir im Osten Gebliebenen waren allesamt gezwungen nachzudenken – nachzudenken über unser bisheriges Leben, unser Verhalten, unsere Verantwortung, unsere Visionen und Utopien, unsere Kleinbürgerlichkeiten, Opportunismen, Kompromisse und




Die Sache mit der Befreiung

von Peter Porsch Wir haben Mai und in diesem Mai den 8. Mai als einen besonderen Tag. Das ist unwiderruflich der 70. Jahrestag der Befreiung vom Faschismus – vom Faschismus der besonders brutalen nationalsozialistischen Prägung. Da beißt die Maus keinen Faden ab, wie man mit dem Volksmund sagen kann. Doch es beißen einige am Faden,




Porschs Kolumne: Der Horcher an der Wand

Von Peter Porsch „Der Horcher an der Wand … …hört seine eigene Schand’“. Das weiß wieder einmal der Volksmund, und er weiß es seit langem. Kommt man als Wanderer oder Wanderin z.B. zur Burg Stolpen in der Sächsischen Schweiz, so findet man gleich am Eingang eine kleine Öffnung, die in einem Rohr mündet, das in




Porschs Kolumne

Vom Yeti und der Nagelsuppe Deutschland hat 357.121 km² und knapp 82 Millionen Einwohnerinnen und Einwohner. Das gibt eine Bevölkerungsdichte von 230 Menschen pro km². Jeder Bewohner, jede Bewohnerin Deutschlands kann also statistisch etwa 4.340 m² für sich in Anspruch nehmen, um zu wohnen, sich zu ernähren und sonstige Dinge, die sie oder er noch




Porschs Kolumne: Die Höhe macht‘s!

Von Peter Porsch Der US-amerikanische Schriftsteller Charles Bukowski – nicht zu verwechseln mit dem Neuköllner Bezirksbürgermeister Heinz Buschkowsky – hat uns einen Gedichtband hinterlassen. Der Titel: „Gedichte, die einer schrieb, bevor er im 8. Stock aus dem Fenster sprang.“ Die Sache ist einigermaßen brutal. Die Gedichte sind eigentlich kurze Geschichten. Keine Abschiedsbriefe, aber Momentaufnahmen vom




Peter Porschs Kolumne

Gestern, heute, morgen … Von Peter Porsch Wenn diese Zeilen ihre Leserinnen und Leser erreichen, sind die Feiertage schon wieder vorbei – die „stillste Zeit im Jahr“, in der die Kassen nie süßer und lauter klingeln. Der Weihnachtsbraten und all die Süßigkeiten haben sich vielleicht schon in Bauchspeck verwandelt, und wir sinnieren, wie wir ihn




Vergauckte Weihnachten unter schrägen Christen

Ein aktueller Zwischenruf von Pieter Potgieter Da er stand er nun neben den Kerzen, der Oberpastor der Republik – gerade hatte der christliche Innenminister Kriegerich die Pastoren gewarnt auf der Kanzel von der Friedensbotschaft zu faseln. Von Krieg und Frieden sollten die Pfarrer – und vor allen Dingen Pfarrerinnen – ihre ungeschickten Hände lassen. Diese


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Porschs Kolumne: „Im Wald und auf der Heide …“

von Peter Porsch … da sucht er seine Freude – der Jägersmann. Man mag zu der „Freude“ unterschiedlich stehen. „Die Forsten treu zu hegen“, kann man nur loben. „Das Wildbret zu erlegen“, mag bei manchen Widerspruch provozieren. Als einst die Brüder Jacob und Wilhelm Grimm ihre Zeitschrift „Altdeutsche Wälder“ aus der Taufe hoben, dachten sie




Der aufgeklärte „Mafia-Mord“ von Hamburg

Ein aktueller Zwischenruf von Pieter Potgieter Mehrere Monate tappte die Hamburger Polizei im Dunkeln. Ein Angler hatte im Juni eine Leiche im Wasser gefunden, eingepackt in einen Sack. Es handelte sich um einen Mann in den mittleren Jahren. Die Obduktion ergab, dass der Mann nicht ertrunken war. Er war an einem Kopfschuss gestorben. Das Ganze