Category: Die dritte Seite

Die „Samurai-Rechten“ von Zeithain – wie die Sächsische Zeitung Nazis macht

De Maziere kommt am 11. März von Pieter Potgieter Dominique Bielmeier arbeitet als Reporterin für die Sächsische Zeitung. Kürzlich bekam sie einen spektakulären Auftrag, sie sollte heraus finden, was im neuesten „Nazi-Dorf“ Sachsens los ist, in Zeithain. Wir erinnern uns: Am 26. Januar kam Zeithain bei Riesa – seit der Wende erstmalig – bundesweit in



Pariser Antworten

von Pieter Potgieter „Ce pour la Syrie! – Das ist für Syrien“, soll einer der Angreifer beim Heavy Metal-Konzert in Paris gerufen haben, bevor er in die Menge feuerte und sich dann – als die Polizei anrückte – selbst mit seiner Sprengstoffweste in die Luft sprengte. Alten Algerien-Franzosen mag das Szenario bekannt vorkommen: Damals in



„Leipziger-Volksstimme“ gegen Markus Lanz

von Pieter Potgieter Unglaubliches ist geschehen, wenn man Deutschlands wichtigstem Nachrichtenmagazin glaubt. Der „erregungslustige Pöbel im Internet“ (O-Ton Spiegel Online!) hatte es doch tatsächlich gewagt, die Absetzung eines Linken-Bashers als Moderator zu fordern.  Nein, kein linker prominenter Politiker oder Hinterbänkler war Sarah Wagenknecht beigesprungen, die permanent in der Lanz-Talkshow vom ZDF-Moderator unterbrochen wurde, sondern eine




Der Euro-Hawk und die „nationale Wehrfähigkeit“

Von Michael Leutert, MdB, Mitglied im Haushaltsausschuss In seinem Zorn über das entgangene Euro-Hawk-Geschäft wurde EADS-Konzernchef Thomas Enders deutlich: „Wir haben bereits zehn Jahre verloren. Je länger es dauert, desto dominanter werden die Amerikaner auf dem Markt werden.“ Das Zitat wirft ein Schlaglicht auf die Frage, die von der Debatte um die persönliche Verantwortung von




Hugo Chávez – ein unvollendeter Sozialist

Am 5. März 2013 ist Hugo Rafael Chávez Frías im Alter von 58 Jahren seinem Krebsleiden erlegen. Von Peter Gärtner Die Reaktionen auf seinen Tod reichen von tiefer Trauer und Erschütterung bis zur kühlen Kondolenz. Einig sind sich alle darin, dass der Tod des venezolanischen Präsidenten eine Zäsur nicht nur für sein Heimatland, sondern auch




Porschs Kolumne: Die Höhe macht‘s!

Von Peter Porsch Der US-amerikanische Schriftsteller Charles Bukowski – nicht zu verwechseln mit dem Neuköllner Bezirksbürgermeister Heinz Buschkowsky – hat uns einen Gedichtband hinterlassen. Der Titel: „Gedichte, die einer schrieb, bevor er im 8. Stock aus dem Fenster sprang.“ Die Sache ist einigermaßen brutal. Die Gedichte sind eigentlich kurze Geschichten. Keine Abschiedsbriefe, aber Momentaufnahmen vom




Nur eine halbe Sache

Reform des Bundestags-Wahlrechts von Halina Wawzyniak Am 3. Juli 2008 erklärte das Bundesverfassungsgericht das bisher geltende Wahlrecht aufgrund eines „Systemfehlers“ für verfassungswidrig. Bei der Bundestagswahl 2005 war durch eine im Wahlkreis 160 (Dresden-I) notwendige Nachwahl deutlich geworden, dass Umstände eintreten können, bei denen eine für eine Partei abgegebene Zweitstimme dieser nicht nutzen, sondern schaden kann.




Eine untaugliche Offerte

Rico Gebhardt macht mit Blick auf die Landtagswahlen 2014 einAngebot für eine rot-rot-grüne Koalition Von Jochen Mattern/ Berater „Ein Monti für Sachsen“ – so titelt das Neue Deutschland in seiner Ausgabe am 11. Januar und bringt damit eine Debatte unter den sächsischen Oppositionsparteien auf den kritischen Punkt. Anlass der in der SächsischenZeitung geführten Debatte sind




Obama: „Das Beste kommt noch!“

Oder: Der Irrtum eines Amtsinhabers von Ralf Richter Es hätte (aus linker Sicht) wirklich schlimmer kommen können. Aber er hatte die Mehrheit der Wählenden auf seiner Seite: Die Mehrheit der Afroamerikaner (93 Prozent), der Latinos (71 Prozent), der Asiaten (73 Prozent), der Frauen (55 Prozent), der Jungen (60 Prozent der 18- bis 29-Jährigen) und sogar




Porschs Kolumne: Geben Sie Beinfreiheit!

von Peter Porsch Wer sagt denn so was? Der Schiller war es nicht. Der hat bekanntlich seinen Marquis Posa im Don Karlos sagen lassen, „geben Sie Gedankenfreiheit, Sire“, und dachte, damit wären die aufmüpfigen Niederländer beruhigt, weshalb er dies ja auch dem spanischen König Philipp II. riet. Das mag damals klug gedacht gewesen sein. Heute