Bitte um Spenden für Sowjetisches Fliegerehrenmal in Syhra

Von Bernd Gnant

Am 19. Oktober 2017 jährte sich zum 51. Mal der Tag, an dem zwei sowjetische Militärflieger des Flugplatzes Altenburg/Nobitz mit einer MiG 21U bei einem Übungsflug nahe dem heutigen Geithainer Ortsteil Syhra tödlich verunglückten. Flugzeugführer Oberst Viktor Nikolajewitsch Schandakow und Major Juri Alexejewitsch Wladimirow verzichteten darauf, sich rechtzeitig per Fallschirm aus der havarierten Maschine zu retten, um die Menschen im Dorf Syhra durch deren Absturz nicht zu gefährden. Die damals 43 und 35 Jahre alten Piloten kamen ums Leben, da die dann noch verbliebene Flughöhe nicht ausreichte, um die Rettungsfallschirme vollständig zu öffnen.

Das ihnen zu Ehren errichtete und in die Kreisdenkmalliste als „sowjetisches Fliegerehrenmal – Denkmal aus zeitgeschichtlichen Gründen“ aufgenommene Denkmal ist jedoch seit Jahren sanierungsbedürftig. Inzwischen ist die weitere Existenz des Ehrenmals bedroht.

Die Kosten für eine denkmalgerechte Sanierung werden mit ca. 6.500 Euro veranschlagt. Die erforderliche denkmalschutzrechtliche Genehmigung für die Sanierung wurde von der Kreisdenkmalbehörde des Landkreises Leipzig erteilt.

Der Ortsverband Geithain der Partei DIE LINKE und die Geithainer Stadträte der Partei, die das Umfeld des Denkmals seit vielen Jahren pflegen, bitten deshalb um Unterstützung, zumal der Erhalt einer staatlichen Zuwendung ungewiss ist. Unsere seit Dezember 2017 örtlich und in den Gliederungen der Partei DIE LINKE auf Bundes-, Landes- und Kreisebene bisher durchgeführte Spendensammlung erbrachte bis zum 12. Januar eine Summe in Höhe von 2.860 Euro.

Wer mithelfen will, die selbstlose Tat der beiden Piloten durch den Erhalt des Ehrenmals nicht in Vergessenheit geraten zu lassen, kann eine Spende (jeder noch so kleine Betrag hilft) auf das Konto des Kreisverbandes Westsachsen der Partei DIE LINKE überweisen:

Sparkasse Leipzig
IBAN: DE85 8605 5592 1100 7244 15
BIC: WELADE8LXXX
Zahlungsgrund: Viktor

Bei zusätzlicher Angabe von Name, Vorname und vollständiger Anschrift im Zahlungsgrund wird eine Spendenbescheinigung übersandt.

Wir bedanken uns schon jetzt für die Unterstützung und werden nach Abschluss der Sanierung umfassend öffentlich informieren und Rechenschaft ablegen. Wir hoffen, dass das Gedenken am 52. Tag der Wiederkehr des Unglücks am sanierten Denkmal erfolgen kann. Wir werden alles dafür tun.

Solidarische Grüße von Bernd Gnant und den Mitgliedern des Ortsverbandes