Linksjugend goes International

Protokoll von Franziska Fehst

Hanna Manoilenko studiert „Gender Studies“ an der CEU (Central European Buisness School, Ungarn) und kommt ursprünglich aus Kiew. Gemeinsam mit der linksjugend Sachsen und den Abgeordnetenbüros WIR-AG und Interim wurden zwei Veranstaltungen zum Thema „Geschlechterordnung in der (post-)sowjetischen Gesellschaft“ durchgeführt. Ein kleines Feedback von Hanna, die zum ersten Mal in Deutschland war, über die Veranstaltungen und ihren Besuch bei uns:

Mein Besuch bei DIE LINKE und der linksjugend war ein großartiges Erlebnis. Es war mein erster Besuch in Deutschland und die Organisator_innen der Diskussion haben es geschafft, ihn so aufregend wie möglich zu gestalten. Ich habe mich so sehr gefreut, viele junge, engagierte und offene Menschen kennen zu lernen. Ihr Interesse am Thema der Geschlechterordnung in der sowjetischen Gesellschaft und der aktuellen Situation in meinem Heimatland, der Ukraine, machten meinen Aufenthalt sehr warm und freundlich. Ich bin den Menschen sehr dankbar, die Zeit gefunden haben, um zu meiner Präsentation zu kommen, zuzuhören und Fragen zu stellen. Zusammen haben wir es geschafft, Ähnlichkeiten auszumachen, wie die Geschlechterordnungen in der (post-)Sowjet-Gesellschaft, wie in der Ukraine, und der ehemaligen DDR, funktioniert haben. Ich habe viel von euch gelernt. Ein weiser Mann hat mal gesagt, dass es in diesen gefährlichen Zeiten, Zeiten von extremer sozialer Ungleichheit, Überpopulation, Klimawandel – ich würde noch die rasend schnelle Globalisierung hinzufügen – wichtig ist, uns selbst daran zu erinnern, was wir alles gemeinsam haben; wie wunderbar wir alle in unserer Unterschiedlichkeit sind und dass wir alle Verantwortung für uns tragen. Daher glaube ich ernsthaft an internationale Kooperationen, Erfahrungsaustausch wird dringend benötigt. Ein besonderer Dank geht an die Menschen, die meinen Besuch organisiert haben. Ich musste mir um nichts Sorgen machen. Vielen Dank an Franzi, meine „Managerin“ und Quelle der Inspiration. Danke für Deine Geduld, Deine endlose Energie und enorme Empathie. Ich freue mich darauf, all meine Schnuckis in der Ukraine begrüßen zu dürfen.