LINKS bewegt: Tonnagebegrenzung als Sofortmaßnahme!

Wer über die Staatsstraße 177 nach Meißen will, kann sein blaues Wunder erleben. Die dortige Haarnadelkurve sorgt seit langem nicht nur für Unmut, sondern sie ist eine Gefahr für Ordnung und Sicherheit. Anwohner, Brummifahrer, Feuerwehr und Rettungswagen sind sich einig: So kann es nicht weitergehen. Angeschoben durch Kommunalpolitiker der LINKEN scheint nun Bewegung in die Sache zu kommen. Nach langen Diskussionen und vielen Medienveröffentlichungen gelang es nun, Vertreter der Stadt, des Straßenbauamtes und Politiker zu einer „Vor-Ort-Begehung“ zu bewegen. Unverständlich, dass trotz Einladung das Wirtschaftsministerium fehlte.

Die erfolgreiche Begehung, an der auch Vertreter des Landesamts für Straßenbau und Verkehr, der Stadt Meißen und der Polizei teilnahmen, hat gezeigt: Die Zustände am Plossen sind gefährlich und unhaltbar. Zwar gibt es auch dank des jahrelangen, beharrlichen Drängens vor allem des Meißener Stadt- und Kreisrates Andreas Graff (DIE LINKE) einige Erfolge. Die Straße ist beidseitig für Gefahrguttransporte gesperrt und mit Schildern „LKW 2. Gang“ sowie einem Spiegel versehen. Allerdings, so der für Meißen zuständige LINKEN-Landtagsabgeordnete Sebastian Scheel, ist es unerklärlich, dass die S177 an dieser Stelle als Staatsstraße für den überörtlichen Verkehr gilt. Zwei normale 40-Tonnen-Sattelschlepper kommen dort nicht an einander vorbei, weshalb diese Straße für den Güterverkehr ungeeignet ist. Das hat auch das Landesamt erkannt und ein Planfeststellungsverfahren eingeleitet, damit die Kurve ausgebaut wird. „Das begrüße ich. Allerdings werden bis zur Fertigstellung noch Jahre vergehen. Bis dahin führt aus unserer Sicht kein Weg an einer Tonnagebegrenzung vorbei“, so Scheel. Dringend notwendig sind auch Sofortmaßnahmen für Umleitungen und Maßnahmen, die gewährleisten, dass Feuerwehr und Rettungsfahrzeuge entsprechend der gesetzlichen Frist bei Gefahr im Einzugsbereich des Plossens vor Ort sind. DIE LINKE bleibt dran!