Aus dem politiKKontor

von Simone Hock

Am 3. Februar ging es bei einer Veranstaltung mit Caren Lay und Sabine Zimmermann in Kirchberg um gutes und bezahlbares Wohnen. Dabei gab es viele interessante Aspekte rund um das Thema, die viele so gar nicht auf dem Schirm hatten. So weichen die Vorgaben der Fördermittelregelungen für Mindestmieten bei sozialem Wohnraum drastisch von Vorgaben zu den „Kosten der Unterkunft“ ab. Deshalb ist der Wohnraum entsprechend der Fördermittelregelungen für Bezieher von Arbeitslosengeld II gar nicht geeignet. Für den altersgerechten und barrierefreien Umbau von Bestandswohnungen gibt es gar keine Fördermittel, sondern nur Kredite, deren Kosten wieder auf die Mieter umgelegt werden und kaum bezahlbar sind. Sehr interessant ist auch, dass die Kommunen seit einigen Jahren nicht mehr verpflichtet sind, Wohnungen für Notsituationen vorzuhalten. Unter dem Mangel von günstigem Wohnraum haben so auch wohnungslose Jugendliche insbesondere zwischen 18 und 21 zu leiden, für die es derzeit keine Hilfsmöglichkeiten gibt. Positiv für die Kommunale Wohnungswirtschaft Kirchberg zeigte sich hingegen der Zuzug von Geflüchteten, weshalb keine Zuschüsse aus dem Kommunalhaushalt nötig waren. Eine hochinteressante Veranstaltung mit positivem Echo im Nachgang – mehr: gleft.de/1CP.

Am 7. Februar drehte sich dann alles um die Drogenpolitik mit ihren verschiedenen Facetten, angefangen beim medizinischen Einsatz von Opiaten und Cannabis, über die Herausforderung von Suchtberatung und der Prophylaxe durch Schulsozialarbeiter und Streetworker bis hin zur Diskussion darüber, wie eine zeitgemäße Drogenpolitik aussehen muss. Mehr: gleft.de/1CQ