Zwickau nominiert Sabine Zimmermann als Direktkandidatin im Wahlkreis 153 zur Bundestagswahl

Am 28. Januar 2017 traten die Genossinnen und Genossen des Kreisverbandes Zwickau in der Glauchauer Sachsenlandhalle zusammen, um die Direktkandidatin im Wahlkreis 153 zur Bundestagwahl zu nominieren. Die Bundestagsabgeordnete Sabine Zimmermann, die seit 2005 im Parlament sitzt, bewarb sich erneut und machte in ihrer Bewerbungsrede deutlich, wie wichtig der Kampf um soziale Gerechtigkeit ist. Gerade in den neuen Ländern verdienen die Menschen noch immer über 20 Prozent weniger als die Kolleginnen und Kollegen in den alten Bundesländern. Diese Billiglohnlandmentalität in den neuen Bundesländern, im Osten Deutschlands ist neben den gebrochenen Arbeitsbiografien nach der Wende wesentlicher Grund für Altersarmut, die in den kommenden Jahren weiter zunehmen wird.

Wie es besser gehen kann, machte Sabine Zimmermann am Beispiel Österreich deutlich. In unserem Nachbarland zahlen alle in die gleiche Rentenkasse ein, wobei Arbeitgeber einen größeren Anteil leisten als die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.

Auch der Landesvorsitzende der LINKEN, Rico Gebhardt, verwies gleich am Anfang der Versammlung darauf, dass man in der Euphorie der Gründung einer gesamtdeutschen LINKEN im Jahre 2007 die Unterschiede zwischen Ost und West und somit die besonderen Herausforderungen der Menschen in Ostdeutschland etwas aus den Augen verloren habe. Dies müsse sich ändern, denn im 26. Jahr nach der Wiedervereinigung ist es schlicht ein Unding, dass die Menschen im Osten weniger verdienen als im Westen und auch die Renten im Osten niedriger sind als im Westen.

Sabine Zimmermann wird auch weiter für mehr soziale Gerechtigkeit streiten. Dafür erhielt sie ein eindeutiges Votum der Genossinnen und Genossen in der Sachsenlandhalle, die sie mit 97,6 % zur Direktkandidatin bestimmten.