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Dresden, 21. Februar, Dienstag, 18.00 Uhr
Vortrag und Diskussion
REIHE Junge Rosa – richtet sich vor allem an Jugendliche und junge Erwachsene
WIR-AG, Martin-Luther-Straße 21, 01099 Dresden

Chemnitz, 21. Februar, Dienstag, 19.00 Uhr
Film und Diskussion
Deutsche Pop Zustände – Eine Geschichte rechter Musik***
Mit Dietmar Post (Regisseur, play loud! productions)
Mediencafé m54, Chemnitztalstraße 54, 09113 Chemnitz

Jahrzehntelang galt Popkultur als modern und emanzipatorisch, längst aber ist sie Teil der gesellschaftlichen Mitte und hat sich merklich nach rechts geöffnet: Die Übergänge zwischen Mainstream und neonazistischen Ideologien sind inzwischen fließend. Ein Dokumentarfilm über das Zusammenspiel von Popkultur und rechter Ideologie, der die Entwicklung nationalistischer Musik seit den späten 1970er Jahren in Deutschland reflektiert.

Dresden, 22. Februar, Mittwoch, 19.00 Uhr
Film und Diskussion
Deutsche Pop Zustände – Eine Geschichte rechter Musik
Mit Dietmar Post (Regisseur, play loud! productions)
Eine gemeinsame Veranstaltung von Dresden Nazifrei und der RLS Sachsen
WIR-AG, Martin-Luther-Straße 21, 01099 Dresden

“Jahrzehntelang galt Popkultur als modern und emanzipatorisch, längst aber ist sie Teil der gesellschaftlichen Mitte und hat sich merklich nach rechts geöffnet: Die Übergänge zwischen Mainstream und neonazistischen Ideologien sind inzwischen fließend. Ein Dokumentarfilm über das Zusammenspiel von Popkultur und rechter Ideologie, der die Entwicklung nationalistischer Musik seit den späten 1970er Jahren in Deutschland reflektiert.” http://www.playloud.org/

Chemnitz, 22. Februar, Mittwoch, 18.30 Uhr
Vortrag und Diskussion
Lieben, lügen, leben. Biografien und Erinnerungen zwischen (Un-)Sichtbarkeit und Agency. Selbstbestimmung gleichgeschlechtlich L(i)ebender von den fünfziger Jahren bis heute***
In der jungen akademischen Reihe
Mit Jeanette Hilger (Pädagogin)
different people e.V., Hauboldstraße 10, 09111 Chemnitz

Wie werden Normen, Vorstellungen und Praktiken in Bezug auf gleichgeschlechtliche L(i)eben im Postnationalsozialismus tradiert, gleichgeschlechtlich L(i)ebende gesellschaftlich verortet und wie agieren sie selbst?
Um das zu beantworten gilt es, den Blick auf die Selbstbestimmung gleichgeschlechtlich L(i)ebender, ihrer Ressourcen und Handlungsfähigkeiten zu richten. Im Vortrag werden die Ergebnisse der Masterarbeit vorgestellt sowie Einblicke in die Biografien und Erinnerungen zweier schwuler Männer und einer Frau, die eine Frau liebt, gegeben. In einem Exkurs sollen L(i)eben, Selbstorganisation & Institutionalisierung in Karl-Marx-Stadt, der DDR und im wiedervereinigten Deutschland dargestellt werden. Es werden Schlüsse für pädagogische Vermittlung und politische Bildung gezogen und gemeinsam diskutiert.

Leipzig, 23. Februar, Donnerstag, 18.30 Uhr
Vortrag und Diskussion
China im Wandel
REIHE: ROSA L. in GRÜNAU
Mit Stefan Hartmann (Stellvertretender Vorsitzender DIE LINKE. Sachsen)
KOMM-HAUS, Selliner Straße 17, 04207 Leipzig

Berichterstattung über China beschränkt sich oftmals auf Wachstumsraten, Umweltprobleme oder außenpolitische Beziehungen. Stefan Hartmann war in vergangenen Jahren mehrfach in China und gibt in seinem Vortrag Einblicke in gesellschaftliche und politische Entwicklungen.

Leipzig, 23. Februar, Donnerstag, 18.00 Uhr
Vortrag und Diskussion
Deutsch-russische Historikerkontakte im Wandel***
REIHE: Deutsche und Russen, Russen und Deutsche
Mit Dr. Claus Scharf (Mainz)
RLS Sachsen, Harkortstraße 10, 04107 Leipzig

Im Mittelpunkt des Vortrags stehen Eindrücke eines Beteiligten aus Mainz vor und nach dem Ende der Sowjetunion.

Leipzig, 23. Februar, Donnerstag, 19.00 Uhr
Vortrag und Diskussion
Die Anderen der Anderen – Queere Kämpfe gegen Rassismus und Transfeindlichkeit
REIHE: Beieinander und Miteinander? – Linke Gespräche zwischen Israel und Deutschland
Mit Lilach Ben David (Anti-rassistische Transaktivistin) und Jennifer Petzen (Lesbenberatung)
Leipzig
Galerie KUB, Kantstraße 18, 04275 Leipzig

Änderungen sind möglich, aktuelle Infos bitte unter: www.sachsen.rosalux.de
Kein anderes Land scheint die deutsche Linke so zu beschäftigen und zu spalten wie Israel. Gleichzeitig werden unter Aktivist*innen in Israel die politischen Entwicklungen in Deutschland sorgsam verfolgt. Trotz dieses breiten und gegenseitigen Interesses verlaufen die Diskussionen über die jeweiligen Länder meist nicht in Dialogform. Bei genauerem Hinsehen haben die sozialen Bewegungen in beiden Ländern jedoch viel gemeinsam, und die jeweiligen politischen Herausforderungen sind ähnlicher als zunächst vermutet. Mit dieser Veranstaltungsreihe wollen wir daher einen Ort schaffen, der zu Gedankenaustausch und Vernetzung anregt. Im Gesprächsformat werden jeweils ein*e Aktivist*in aus Deutschland und Israel von ihren Erfahrungen berichten und über Gemeinsamkeiten und Diskrepanzen miteinander und mit dem Publikum diskutieren.
Eine Veranstaltungsreihe der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Tel-Aviv

Cunnersdorf, 24. Februar, Freitag, 19.00 Uhr
Lesung
Flüchtlingsgespräche von Bertolt Brecht***
Mit Konrad Heinze (Politikwissenschaftler) und Mike Melzer (RLS Sachsen)
Eine Veranstaltung der RLS Sachsen in Kooperation mit Alte Schule Cunnersdorf e.V.
Alte Schule Cunnersdorf, Schulweg 10, 01920 Schönteichen

1940: In der Bahnhofsrestauration von Helsingfors sitzen zwei Männer. Beide sind sie auf der Flucht und unterhalten sich, sich ab und zu vorsichtig umschauend, über Politik, Asyl, Pässe und den “Wieheißterdochgleich”.
Bertolt Brecht schrieb diesen Dialog, noch während er selbst vor den Nationalsozialisten floh. In ihm vereinigt er seine Fluchterfahrungen und seine Überlegungen über eine andere Welt. Beide Perspektiven sind heute aktueller denn je.

Leipzig, 25. Februar, Sonnabend, 10.30-19.00 Uhr
Workshop
Der Wert ist der Mann!? – Ein Tagesworkshop zu Roswitha Scholz‘ Wertabspaltungstheorem***
Mit Eva Tepest und Moritz Schmeing
Eine Veranstaltung des translib in Kooperation mit der RLS Sachsen
translib, Lützner Straße 30, 04177 Leipzig

Anmeldung erforderlich, mail an: translib_workshop@gmx.de
Roswitha Scholz trat in den 1990ern Jahren an, eine materialistische Patriarchatskritik zu formulieren. In einer Zeit, in der ihre wertkritischen Genossen Gesellschaftskritik betrieben, die die Kategorie Geschlecht nicht berücksichtigte, und der Feminismus in Deutschland vom Hype um Judith Butlers Queer Theory dominiert wurde, formulierte sie ihre steile These: „Der Wert ist der Mann“. War der Zusammenhang von Patriarchat und Kapitalismus in der sozialistischen Frauenbewegung der 1970er Jahre noch ein zentrales Thema, verschob sich die feministische Debatte zwanzig Jahre später vom Patriarchat zur heterosexuellen Matrix und der Frage nach der Herstellung und Dekonstruktion von sex und gender. Dabei ging die Kritik an der kapitalistischen Gesellschaft weitestgehend verloren.
Scholz hingegen knüpfte an die „fundamentale Wertkritik“ der Gruppe Krisis an. Sie übernimmt von der Wertkritik die These, dass Gesellschaftskritik an den grundlegenden marxschen Kategorien – Wert, Ware und Geld – anzusetzen habe. auseinandersetzen.
Den Reader zum Workshop und weitere Infos erhaltet ihr, wenn ihr euch anmeldet.

Leipzig, 28. Februar, Dienstag, 18.00 Uhr
Vortrag und Diskussion
Parlamentarische Demokratie und Mehrheitsentscheidung***
PHILOSOPHISCHE DIENSTAGSGESELLSCHAFT
Mit PD Dr. Peter Fischer (Leipzig)
Moderation: Dr. Jürgen Stahl
RLS Sachsen, Harkortstraße 10, 04107 Leipzig

Nicht selten finden mit Parlamentsmehrheit verabschiedete Gesetze in repräsentativen Umfragen keine mehrheitliche Zustimmung des Volkes. Obwohl also auf jeder Ebene der Entscheidung die Mehrheitsregel eingehalten wird – bei der Wahl des Parlaments und bei der Gesetzgebung im Parlament –, kommt nicht zwangsläufig eine von der Mehrheit des Volkes getragene Entscheidung zustande. Welche strukturellen und sonstigen Gründe gibt es für diese Diskrepanz? Welche Möglichkeiten könnte es geben, Mehrheitsregel und Mehrheitsentscheidung in Einklang zu bringen?

*** in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Gesellschaftsanalyse und politische Bildung e.V.