Hoffnung vermitteln – Partei ergreifen

von Andreas Salzwedel

Am 16. Januar versammelten sich Mitglieder der Partei DIE LINKE aus den Kreisverbänden
Erzgebirge, Mittelsachsen und Zwickau in der „Parkschänke“ in Limbach-Oberfrohna, um im Wahlkreis 163 (Chemnitzer Umland – Erzgebirgskreis II) ihren Kandidaten für die Bundestags-
wahl 2017 zu nominieren.

In seiner Rede zur Eröffnung sprach der Landesvorsitzende Rico Gebhardt zu aktuellen politischen Themen und machte deutlich, dass uns in diesem Jahr der wohl härteste Wahlkampf seit 1990 bevorsteht. Sandro Tröger, Kreisvorsitzender in Zwickau, unterbreitete dann im Namen aller drei Vorstände den Vorschlag, Jörn Wunderlich erneut als Direktkandidaten aufzustellen. Anschließend sprach Jörn über seine Arbeit in Berlin, in seinem Wahlkreis sowie in der Region und legte damit auch Rechenschaft über die Zeit seit 2013 ab. Angesichts der gesellschaftlichen Entwicklung in Deutschland, den Sorgen und Ängsten vieler Menschen sagte Jörn, dass es mehr als je zuvor darum gehen muss, alle Menschen am gesellschaftlichen Reichtum teilhaben zu lassen und für soziale Gerechtigkeit zu kämpfen. Es geht darum, den Bürgerinnen und Bürgern zuzuhören, die Probleme ehrlich anzusprechen, Wege aufzuzeigen, um damit Hoffnung zu vermitteln. Und es geht darum, Partei zu ergreifen für die Mehrheit des Volkes.

In der Diskussion sprachen Genossinnen und Genossen der Kreistage Zwickau und Erzgebirge, der Stadtratsfraktion in Hohenstein-Ernstthal sowie aus den Ortsverbänden in Rochlitz und Burgstädt.
Alle dankten Jörn für seine Geradlinigkeit, Ehrlichkeit, Sachkompetenz und Tätigkeit im Wahlkreis und Unterstützung der Partei vor Ort. So unterhält Jörn drei Wahlkreisbüros in Rochlitz, Limbach-Oberfrohna und Stollberg. Die Junge LINKE bedankte sich bei Jörn für die vielfältige Unterstützung und Förderung und versprach, ihn in seinem Wahlkampf zu unterstützen. Im Ergebnis der Wahl wurde Jörn Wunderlich mit 98,4 % der Stimmen zum nunmehr dritten Mal in diesem Wahlkreis als Direktkandidat aufgestellt. Die „Internationale“ beendete die Mitgliederversammlung, die auch durch die gute technische Unterstützung der Landesgeschäftsstelle ein Erfolg war.