Seit 1985 gibt es in Zeithain bei Riesa eine Gedenkstätte für 35.000 im sogenannten „Russenlager“ verstorbene Menschen. Es war die erste Gedenkstätte für sowjetische Kriegsgefangene auf deutschem Boden überhaupt. Dass es sie gibt, ist im Wesentlichen der Forschungsarbeit eines Mannes zu verdanken: Egon Förster, Geschichtslehrer und ehemaliger Schuldirektor von Wülknitz, Jahrgang 1928. Er war sowjetischer