Vom 27. bis zum 28. Februar fand unser Landesjugendplenum im DGB-Haus in Dresden statt

von Florian Paulig

Am Samstag begann es um 17.00 Uhr mit über 80 Teilnehmer*innen. Damit war dieses Landesjugendplenum eines der größten seit mehreren Jahren. Der maßgebliche Teil der Veranstaltung bestand aus der Wahl unserer Delegation für den Bundeskongress der linksjugend [’solid]. Dieser findet vom 08. bis zum 10. April unter dem Motto „grenzenlos“ in Nürnberg statt. Wir dürfen 22 Menschen dahin delegieren.

Wir begannen mit der Wahl der Kandidatinnen auf der Liste zur Sicherung der Mindestquotierung. Anschließend stellte der Beauftragtenrat seinen Jahresplan vor und die einzelnen Kreisverbände berichteten von ihrer Arbeit. Zudem hatten wir die Jugendkandidatin aus Sachsen-Anhalt, Pia Schillinger zu Gast, die vom Jugendwahlkampf zur Landtagswahl erzählte.

Der Sonntag begann mit der Verkündung der Wahlergebnisse vom Samstag und dem anschließenden Frauen*plenum. Außerdem wurden die gemischte Liste sowie die Ersatzdelegierten der Liste zu Sicherung der Mindestquotierung gewählt. Danach gab es das langersehnte Mittagessen.

Am Nachmittag folgte dann der zweite große Part des Landesjugendplenums. In der linksjugend [’solid] Sachsen fand die inhaltliche Arbeit lange Zeit in Landesarbeitskreisen statt. Diese Strukturen sind über die Zeit eingeschlafen und der neue Beauftragtenrat hat es sich auf die Fahne geschrieben, die Landesarbeitskreise aus ihrem Winterschlaf herauszuholen. Nun haben sich viele Menschen zusammengefunden, um die Arbeit in breitgefächerten Themen von Antifa/Antira über Bildungspolitik bis hin zu Queer/Gender wieder aufzunehmen.

Zu guter Letzt wurde noch über drei Anträge an das Landesjugendplenum abgestimmt. Zum Beispiel unterstützen wir nun den Aufruf „Ende Gelände“ gegen einen Ausbau des Braunkohletagebaus in der Lausitz.