1. Tagung der 18. Bundeskonferenz der KPF in Berlin

von Katrin Jakulat

Ich komme aus einem kleinen Dorf bei Riesa. Seit einem halben Jahr bin ich Mitglied der LINKEN. Trotzdem beschäftige ich mich schon seit langen mit den inhaltlichen Schwerpunkten und Personen der Partei, vor allem mit der Arbeit der kommunistischen Plattform, in die ich aufgrund meiner Überzeugung auch eigetreten bin. In diese Richtung zu gehen, Partei zu ergreifen und gleichgesinnte Genossinnen und Genossen kennenzulernen, sie in ihrem Kampf zu unterstützen, waren Gründe, aber auch private Erlebnisse und mein tiefer Wunsch, dieses unmenschliche, heuchlerische System zu beseitigen.

Von der KPF-Gruppe in Chemnitz wurde ich als Delegierte gewählt, um an der KPF-Bundeskonferenz teilzunehmen. So ging es für mich nach Berlin, nach Jahrzehnten. Im Gebäude des „neuen deutschland“ begann pünktlich um 10 Uhr die Tagung. Aus dem gesamten Bundesgebiet waren Genossinnen und Genossen mit ihren Berichten und Referaten gekommen. Eröffnet wurde die Tagung mit der Wahl des Gremiums und des Bundessprechers. Als erstes verlas Wulf Kleus, Bundessprecher der KPF, den Bericht des Bundessprecherrates. Ellen Brombacher, Bundessprecherin der KPF, hielt ihren Bericht zum Thema „Der Bundeswahlkampf und die Friedensfrage“. Dabei ging es um die Bewahrung der friedenspolitischen Grundsätze der Linken und eine Regierungsbeteiligung, bei der die LINKE Gefahr läuft, einer „Strategie des kalkulierten Umfalls“ zum Opfer zu fallen.

Weiter wurden im „Beschluss der Bundeskonferenz der kommunistischen Plattform“ die Arbeitsschwerpunkte der KPF beschlossen. Neben Ellen und Wulf kamen viele Delegierte zu Wort. Trotz der langen Dauer war mein Interesse ungeteilt und ich war sehr beeindruckt von der Energie und Überzeugung vieler Genossen. Für mich völliges Neuland, kämpfen die meisten Genossen schon viele Jahre in den Reihen der Partei. Um 17 Uhr endete die Tagung mit der einstimmigen Annahme des Beschlusses der Bundeskonferenz. Zum Schluss erhoben sich alle Genossinnen u Genossen und wir sangen gemeinsam die Internationale. Für mich war es ein beeindruckendes Erlebnis, als Delegierte dabei gewesen zu sein. Dank der KPF-Gruppe in Chemnitz!

GEGEN KRIEG und FASCHISTEN!

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