Erhard Oeser: „Die Angst vor dem Fremden – Die Wurzeln der Xenophobie“

Erhard Oeser: „Die Angst vor dem Fremden – Die Wurzeln der Xenophobie“

von Dr. Monika Runge Im Rahmen des unkonventionellen Gesprächskreises „Jour Fixe“ der RLS Sachsen stand das vom österreichischen Philosophen und Wissenschaftstheoretiker Erhard Oeser jüngst veröffentlichte Buch „Die Angst vor dem Fremden – Die Wurzeln der Xenophobie“ zur Debatte. Liefert es doch wissenschaftliche Hintergründe für das in letzter Zeit massenhaft auftretende Phänomen der Fremdenfeindlichkeit (Xenophobie), das




Die Bundeswehr bombt nun auch in Syrien – Deutschlands Friedensbewegung im Schlafmodus

von Pieter Potgieter Merkel, von der Leyen und Gauck haben es christlich-pünktlich vor dem Ersten Advent entschieden: Wir zeigen unsere Solidarität mit Frankreich am besten mit Bomben und Granaten. Drauf damit auf die syrische Zivilbevölkerung – und was heißt hier Zivilbevölkerung? Der IS, das stellte von der Leyen bei der ARD Donnerstagabend unmissverständlich klar, besteht



Poet und Wolken mit Charakter

Willi Beitz stellt bei Jour fixe Andrej Platonow und eigene Pastelle vor Jour fixe ist zurück: In stimmungsvoller Atmosphäre strebt die siebte Auflage am 17. September neuen Ufern zu. Rund 50 Freunde und Interessierte haben sich in der Leipziger Dependance der Rosa-Luxemburg-Stiftung eingefunden, um deren langjährigen Aktivisten Willi Beitz zu seinem 85. Geburtstag die Ehre




Zeit für einen Aufbruch

von Rico Gebhardt Die Edition von Kurt Biedenkopfs Tagebüchern wurde aus dem Budget der Staatskanzlei mitfinanziert. Sie wollte offenbar sicherstellen, dass auch der Ex-Ministerpräsident anlässlich der 25. Wiederkehr der Gründung des Freistaates ein wenig Aufmerksamkeit erhält. Pikant: Die 307.900 Euro flossen direkt an die Konrad-Adenauer-Stiftung. Das riecht förmlich nach politisch motivierter Korruption. Auch Antje Hermenau




Deutsche Zweiheit: 25 Jahre nach der Wiedervereinigung

von Dr. Axel Troost Heute, 25 Jahre nach der Wiedervereinigung, bleibt festzustellen: „blühende Landschaften“ sind ausgeblieben. Vielmehr hat der Osten auch heute noch mit den Folgen der tiefen Transformationskrise nach der deutschen Einheit zu kämpfen. Schien die Krise ab 1992 zunächst durch eine sich aus Transfers und Subventionen entwickelnde wirtschaftliche Dynamik überwunden, erlahmte dieser Aufschwung




Der heiße Herbst – ver.di präsentiert sich bunt

Eine Nachbetrachtung zum 4. ver.di-Bundeskongress in Leipzig von Heiderose Gläß 1009 Delegierte sowie viele BeraterInnen und Gäste trafen sich von 20. bis 26. September in Leipzig zum 4. Bundeskongress der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di. Kanzlerin Angela Merkel, die an der Eröffnung des Kongresses teilnahm, wurde zunächst mit freundlichen Gesten empfangen. Sie würdigte ver.di in ihrer Rede als




Über Asylbewerber und andere ganz normale Dinge

von Mike Hirsch Ich lebe und arbeite in Glauchau und das auch gerne, denn Glauchau ist eine schöne Stadt, und, was noch mehr zählt: Glauchau ist eine gute Stadt. Wie ich darauf komme? Auch hier gibt es seit Mai 2014 ein Asylbewerberheim. Auch hier gab es Gesprächsrunden in Kirchen zwischen Vertretern der lokalen Politik, allen




Herr K. im Knusperhäuschen

von Peter Porsch Märchen sind oft brutal. Aber die Welt und das Leben sind es auch. Das reflektiert sich in Märchen – eben märchenhaft. Märchen erzählen viel von den Ängsten, aber auch genau so viel von den Wünschen und Träumen der einfachen Menschen. Das Gute siegt über das Böse, Hilfsbereitschaft wird belohnt, Hochmut und Grausamkeit



We don´t fight for flowers!

von Anja Eichhorn Liebe Genoss_innen, seit September bin ich im Landesvorstand, als Sprecherin für Gleichstellung und feministische Politik. An dieser Stelle möchte ich mich von Herzen für euer Vertrauen und die Unterstützung bedanken. Ich freue mich sehr auf meine neuen und Aufgaben, Projekte und vor allem auf die Zusammenarbeit mit euch. Gleichfalls möchte ich euch




Zur Gewalt gegen Frauen

von Malin Björk, MdEP Es gibt kein einziges Land in der Welt, in dem Frauen frei von Gewalt sind. Und es gibt keinen einigen Bereich im Leben jeder Frau, in dem sie nicht der Androhung von Gewalt oder tatsächlichen Gewalttaten ausgesetzt sind. Gewalt gegen Frauen kennt keine geografischen Grenzen, keine Altersgrenze, keine Klassenunterschiede, keine ethnischen