Des Monsters technische Daten

Des Monsters technische Daten

Zum Zwischenbericht über das Bildungs- und Teilhabepaket der Bundesregierung von Katja Kipping Vor mehr als vier Jahren, im April 2011, fragte ich die damalige Bundesministerin für Arbeit und Soziales, Ursula von der Leyen, wie hoch denn die Ausgaben für die Werbekampagne zum sogenannten Bildungs- und Teilhabepaket gewesen seien, mit der das Ministerium – zielsicher an




Des Königs Seerosen oder wohin der Teufel scheißt.

Es ist fast 25 Jahre her: Der „kollektive Wirtschaftsflüchtling DDR“ – „Armutsflüchtling“ wäre wohl etwas unangemessen – war durch die Währungsreform bereits seit einigen Wochen am Ziel seiner Wünsche angelangt. Jetzt sollte auch der „politische Flüchtling“ integriert werden. Der Anschluss der DDR an die Bundesrepublik war beschlossen. Die Neugründung der Länder auf ihrem Territorium war




Amazon – Wahrheit oder Dichtung?

von Marianne Küng-Vildebrand Kurz vor Weihnachten 2014 bekam Ralf Kleber, Geschäftsführer von Amazon Deutschland, viel Post von unzufriedenen Kundinnen und Kunden. Mit einer Solidaritätspostkarte wurde er aufgefordert, endlich mit ver.di einen Tarifvertrag des Einzelhandels abzuschließen und für ordentliche Arbeitsverhältnisse seiner Beschäftigten zu sorgen. Bernd Riexinger, Vorsitzender der LINKEN, organisierte die Aktion parteiübergreifend, sodass über 80




Eine gemeinsame Antwort finden

von Rico Gebhardt Ein Blick in den Kalender verrät: Ein Jahr ist seit der letzten Landtagswahl vergangen. Ein Jahr? Nur ein Jahr? Ja, tatsächlich. Es mutet anders an: Die Zeiten haben sich geändert. Die Wirklichkeit, die wir noch im August 2014 vorfanden, erscheint eher als entfernte Vergangenheit. Seit einem Jahr beschäftigen uns ganz andere Fragen:




Freies Theater? Unbedingt unterstützen!

Lieber Norman Schaefer, Du hast eine freie Theatergruppe namens die lizenz gegründet. Kannst du uns mehr darüber erzählen? 2005 erarbeitete ich während meines Studiums der Theaterwissenschaft in Berlin Menschliche Anker – Eine Performance zwischen Abschiedsbriefen und Poesiealben für das Theaterfestival 100° Berlin und hatte gleichzeitig eine Inszenierung von Sartres Geschlossene Gesellschaft in Planung. Ich wollte




Ein W für Willkommen

von Thomas Dudzak Gerd Eiltzer ist ein umtriebiger Chronist des Zeitgeschehens. Wo auch immer etwas in Leipzig geschieht, er ist dabei. Mit seiner Kamera dokumentiert der 59-Jährige Demonstrationen, Veranstaltungen, Feste, aber auch Kurioses, Absurdes, Schönes. Leipzig kennt Gerd inzwischen vor allem durch den Sucher seiner Kamera. Und in Leipzig kennt man ihn. Im August –




„Denke global, handle lokal“ – Jörn Wunderlich in Israel

Herr Wunderlich, Sie waren kürzlich in Israel. Was war das Ziel dieser Reise? Die Delegation des Ausschusses für Tourismus wollte Möglichkeiten prüfen, wie der Tourismus zwischen Israel und Deutschland verbessert werden kann und wie die aktuelle Situation in Israel sich im Hinblick auf Tourismus gestaltet. Wir wollten schauen, was getan werden kann, um die Zahlen




Die europäische Integration am Abgrund

von Cornelia Ernst Als ich Anfang der 90er Jahre als Mitarbeiterin der LL-PDS-Fraktion begann, habe ich aus vielen progressiven Richtlinien und Verordnungen der EU Anregungen „kopiert“, waren davon Anträge und Anfragen inspiriert. Die EU, die trotz Altiero Spinelli nicht als ein linkes Projekt auf die Welt kam, sondern unter dem Aspekt eines gemeinsamen Binnenmarktes konzipiert




Auf ein Wort, Herr Schäuble

von René Lindenau Vor Jahren waren es 100.000 DM von einem Waffenhändler Schreiber, von deren Herkunft und Verbleib Sie nichts wissen wollten. Ihr Amtsvorgänger im Adenauer-Haus, Helmut Kohl, wird dieses Geheimnis wohl mit ins Grab nehmen. Das vorab – nicht ohne Grund. Was Sie angeht, so wurde immer offensichtlicher, dass ihnen eine europäische Regierung, die




Erhöhung der Einnahmen – eine Aufgabe, die sich nicht bei der Anpassung der Mitgliedsbeiträge erschöpft

von Antje Feiks Sicherlich haben viele von Euch in den letzten Wochen einen Brief eurer Schatzmeister erhalten – mit der Bitte, die Beiträge an die Beitragstabelle anzupassen bzw. das zu zahlen, was Euch möglich ist. Grund dafür ist, dass wir so langsam und allmählich von unseren Reserven zehren, was auf Dauer die finanzielle Stabilität des