Der Dreiklang des Sozialen

Als LINKE ist unsere Spezialität das Soziale. Das muss im Zeitalter der Arbeitsplatz- und Einkommensunsicherheit hoch im Kurs stehen. „Prekarisierung“ heißt die Geißel unserer Zeit: Ob Supermarkt-Verkäuferin oder Wissenschaftler im Mittelbau der Universitäten – beide sind betroffen von unsicheren, ausbeuterischen Beschäftigungsverhältnissen. Wir wollen Ausbeutung und Unterdrückung des Menschen durch den Menschen überwinden.

Gerechtigkeit fällt nicht einfach so vom Himmel, sondern ist ein hartes Stück Arbeit. Sie ist gerade in Sachsen bitter nötig, denn knapp 42 Prozent der sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigten arbeiten im Freistaat laut aktueller Statistik zu einem Niedriglohn. Doppelt so viele wie bundesweit. Nirgendwo sonst in Deutschland beziehen so viele Menschen deshalb den Mindestlohn.

Aber Gerechtigkeit geht auch in Sachsen: Solidarische Mindestrente, wirklich flächendeckender gesetzlicher Mindestlohn, Kindergrundsicherung, sanktionsfreie Mindestsicherung, solidarische Gesundheitsversicherung ohne Zwei-Klassen-System, öffentlich geförderter Beschäftigungssektor. Aber auch: Gute Bildung von der Krippe bis zur Uni, freier Zugang zu Kulturgütern, barrierefreie Verhältnisse, eine verlässliche Gesundheitsversorgung auch abseits der großen Städte, ein funktionierender öffentlicher Verkehr auch jenseits der Ballungsgebiete, bezahlbare Wohnungen auch in Dresden und Leipzig, auskömmliche Unterstützung der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen sowie die Gewährleistung öffentlicher Sicherheit durch genügend Polizei vor Ort. All das zusammen ist unser Dreiklang von sozialer Sicherheit, sozialer Gerechtigkeit und sozialem Zusammenhalt. Dafür streiten wir gemeinsam.