Am 8. Januar jährte sich ihr Geburstag zum 110. Mal. Dresdens berühmteste Tänzerin wurde in 1902 in München geboren, wuchs in San Francisco auf und kam mit ihrer Mutter nach Dresden, wo sie ab 1914 Balettunterricht nahm. Vier Jahre nach Mary Wigman eröffnete sie in Dresden ihre Tanzschule für Ausdruckstanz – die Wiedereröffnung der Tanzschule nach dem Krieg erfolgte bereits am 1. Juli 1945.
Im Stadtarchiv Dresden werden aus Anlass ihres Geburtstages bis 2. März großformatige Öl-Gemälde des jungen Künstlers Iven Zwanzig gezeigt, die allerdings erst nach dem Tod von Gret Palucca entstanden sind. Die Ausstellung trägt den Namen “Paluccas Tanz – Dresdens Glanz”. Besichtigungszeit ist in der Woche am Dienstag und Donnerstag jeweils von 9 bis 18 Uhr, am Mittwoch von 9 bis 16 und am Freitag von 9 bis 12 Uhr. Da Bilder der Ausstellung bereits bei andereren Gelegenheiten gezeigt wurden wie unlängst in Elsterwerda, ist es auch möglich beim Elbe-Elster-Fernsehen einen Blick auf die Exposition zu erhaschen.
Palucca- Interessierte haben übrigens ganzjährig Gelegenheit im Museum Hofmühle in Dresden (Plauen) die Ausstellung “Palucca – Biographisches in Koffern” zu sehen.