Sommerakademie SuperWEochenende, das Spaß macht.

„Ja, ich würde nächstes Jahr wiederkommen“, so hieß es übereinstimmend unter den rund 45 Teilnehmern der ersten LINKEN Sommerakademie, die vom 17. bis 19. Juni in Krögis bei Meißen stattfand.

Im Mittelpunkt der Sommerakadmie stand das Lernen derer, die sich in linken Strukturen engagieren oder dies vorhaben. Leider mussten die Seminarangebote etwas reduziert werden, aber es blieben genügend Inhalte, die die Akteure im linken Spektrum nutzen können, um sich in Partei, Vereinen, Initiativen oder Bündnissen sinnvoll einzubringen.

Die Teilnehmerinnen trafen sich dazu in einem fast romantischen Gutshof in der Nähe von Meißen. Zwölf Seminarangebote, wie etwa Argumentationstraining anhand der aktuellen Debatte der sogenannte Euro-Krise und die erwarteten Konsequenzen aus der aktuellen Situation in Griechenland, kollegiales Beraten oder die Nutzung moderner Medien zur Kommunikation und Meinungsbildung untereinander standen zur Auswahl. Rene Jalass lobte etwa das Argumentationstraining zur Griechenlanddebatte: „Es wurden dazu verschiedene Standpunkte, Parolen und Vorurteile angesprochen und widerlegt. Das Seminar ist dafür sehr gut vorbereitet.“ Anja Drescher fand es hilfreich, zu lernen, wie den üblichen Argumenten dann fundiert begegnet werden kann. Die Seminare  sind thematisch genau richtig, man merkt der Bedarf in der Partei und im Jugendverband ist groß, fand auch Sebastian Heydrich. Und ergänzte, „dass man aber auch die Leute, die in Verantwortung sind und Bedarf an der Weiterbildung haben, zu solchen Seminarwochenenden „herzwingt“. Max Kretzschmar lobte die Kompaktheit des Wochenende als ein “tolles Angebot in der politischen Bildungsarbeit.“ Ina Leonhardt wünschte sich fürs nächste Jahr, dass der Workshop zur Kampagnenarbeit stattfindet, der in diesem Jahr wegen Terminschwierigkeiten leider entfasllen musste. Mehr Mitsprache bei den Inhalten würde sich Ralf Thonfeld im Vorfeld wünschen. „Erkenntniszuwachs ist gesichert“, urteilte knapp Ralf Becker. Die Landesgeschäftsführerin Antje Feiks  freute sich über die positiven Rückmeldungen, und sieht die Sommerakademie als Erfolg: „Atmosphäre, Inhalte, Seminare, alles stimmt“. Fürs nächste Mal sollen die Termine zeitiger bekanntgegeben werden. Und das vegetarische Essenangebot erweitert werden.

 Rico Schubert