Eckehard Franz zur Debatte um die Atomkraftwerke, deren Laufzeiten und alternative Energien in der ### Ausgabe 9/2008
„Mix“ ist das Zauberwort, das scheinbar alle Klimafreunde vereint, ein „gesunder Mix“ aus allen erneuerbaren Energien. Und dann kommt gleich: „100% Erneuerbare aus Wind und Sonne bis 2050“, möglichst noch eher. Zur Begründung kommen nur Schlagworte über mehr Windräder und mehr Solarzellen und die schlimmen Vorbehalte bei den Menschen und den Behörden gegen neue Windräder am Dorfrand. Von den jungen Leuten, die vor drei Wochen auf dem Ökofloß von Robin Wood auf der Elbe von Dresden nach Hamburg fuhren, war nur so eine Antwort zu erhalten. Keine Zahlen, nichts über Effektivität. „Grundlast, was is´n das?“ Seriöse Fachleute winken seit langem ab und lächeln über diese Unbedarftheit. Fast ohne Kenntnisse, aber voller Überzeugung standen die jungen Leute für erneuerbare und gegen die Kernenergie. Sie wollten Druck machen gegen den Stimmungsumschwung im Volk pro Kernenergie. Rundum in der Welt erwacht die Bevölkerung aus dem antiatomaren Tiefschlaf. Unter dem Druck der ungeheuren und ungeheuerlichen Preissteigerungen sind inzwischen auch in Deutschland 55% der Bevölkerung gegen den Ausstieg aus einer sicheren und preiswerten Energieform. Die Floßfahrer wollten das verhindern.
Aber: wir alle müssen die Naturkonstanten ernst nehmen
- Elektrizität ist der Faktor, der unsere Hochkultur erst ermöglicht und trägt. Sie verhundertfacht die menschliche Leistungsfähigkeit und sichert Licht in warmen Wohnungen, Wasserver- und -entsorgung, Telekommunikation, Verkehrsverbindungen und Industrieproduktion usw. Dem liegt das Gesetz der Erhaltung der Energie zugrunde. Das besagt, dass eine Kilowattstunde elektrische Leistung der physischen Leistung eines Menschen von 200 – 300 Stunden entspricht (Robert Mayer 1842). Bedingung ist: Dauerverfügbarkeit, Blackouts sind tödlich. Strom muss an allen 8760 Stunden eines Jahres fließen, definiert nach Frequenz, Amperezahl und Spannung. Nur auf dieser Grundlage lässt sich verantwortlich von „Mix“ verschiedener Energieträger reden. Das gilt auch für „dezentrale“ Anlagen, die Lieblingskinder der Ökofreunde. Grundlast und Spitzenlast sind die Zauberworte moderner Lebensweise. Für Atomkraftgegner allerdings nur „Teufelszeug der Konzerne“.Die Energiewirtschaft legte als Folge aus dem Erneuerbaren-Energiegesetz fest: für ein Megawatt Windkraftleistung sind 0,85 Megawatt Leistung aus den Kohle-, Gas-, Öl- und Atomkraftwerken vorzuhalten. Sonst ginge das Licht an und aus, so wie die Sonne scheint und der Wind weht. Aus der Rohware Windstrom wird nur Nutzlast, wenn die konventionellen Kraftwerke diese Energiestromstösse zu Leistung kontinuierlicher Grund- und Spitzenlast veredeln. Ohne diese Glättung wäre der Windstrom nutz- und wertlos, auch wenn die reine Zusammenrechnung Millionen Kilowattstunden ergibt. Die Kraftwerke laufen also ständig mit, da wird fast nichts gespart.
- Energieerzeugung „unbeschränkt von der Sonne“ ist Selbstbetrug, weil technisch-physikalischer Unsinn. Zwei Geburtsfehler hat die Kernenergie: die Bombe und Tschernobyl. Aber die solare Energie (Licht, Wärme und Wind) hat einen unheilbaren Systemfehler: sie ist nicht grundlastfähig. 8760 Stunden hat ein Jahr. Mit 800 Volllaststunden pro Jahr in Deutschland decken die Solarzellen auf den Dächern nicht einmal 10% davon ab. Die 1600 Volllaststunden eines deutschen Windrades pro Jahr an Land und die 3500 auf See tun auch nichts für die Grundlast. Darum ist solarer Strom mit 47 Cent pro Kwh gegenüber den 2,5 Cent der Kernkraftwerke auch so teuer. Für 47 Cent speist der „Ökobauer“ die Kilowattstunde Strom ins Netz und deckt den eigenen Strombedarf für 17 – 20 Cent/Kwh aus dem gleichen Netz. Das bezahlen wir Verbraucher alle mit zwei bis drei Cent je kWh. Das ist völlig richtig angelegte Subvention für die Entwicklung der erneuerbaren Energien. Nur hochjubeln zu „der“ Energielösung sollte man das nicht.Auch die bewundernswert modernen Windräder und Sonnenkollektoren können nur die Energie einfangen, die Wind und Sonne gerade anbieten, wie im Mittelalter. Den 80%-igen „Rest“ und die stabile Grund- und Spitzenlast schaffen nämlich die „bösen“ konventionellen, davon zu 1/3 die Kernkraftwerke. Jetzt und noch. Und später tut das wer?
- Die Physik sagt: Strom heißt Strom, weil er fließen muss. Ihn kann man nicht eins zu eins speichern, nur über teure Umwege. Niederwartha zeigt: Pumpspeicherwerke sind eine teure Sache und nur Spitzenbrecher für die morgendliche Spitzenlast, nie für Dauerlast. Von den jungen Leuten kam auch das schöne ideologische Glaubensbekenntnis der Grünen von „absoluter Wahrheit“: die über die Erde verteilte „10.000-fache Sonneneinstrahlung“ gegenüber dem derzeitigen Primärenergieverbrauch Diese Energie nutzt jedoch nur dann und dort, wo man diese Strahlen von unendlich kleiner Energiedichte einfangen kann. Ozeane bedecken 70% der Erdoberfläche. Viele weitere Prozent sind unzugängliches Gebirge oder außerhalb starker Sonneneinstrahlung. Was kommt dann? Strom aus der Sahara. Aber ob die Wanderdünen der Sahara dort Sonnenkraftwerke erlauben, ist mehr als zweifelhaft.
Jedenfalls: Weder Ökogebete noch Milliarden Investitionen werden erreichen, dass die Sonne nachts scheint und der Wind ständig weht. „Unbeschränkt von der Sonne“ ist ein ideologischer Allgemeinplatz, Selbstbetrug.
Physik, Technik und Ökonomie sagen: Wind und Solar werden wichtige Ergänzung sein und nicht Ersatz. Die Robin-Wood-Leute meinten, „aber die Fachleute sagen doch, dass es geht ….“. Klar, es fragt sich nur, wen ich frage.
Wer hunderprozentige Versorgung aus den jetzt bekannten erneuerbaren Energieformen bis 2050 verspricht, belügt sich selbst und spekuliert mit der physikalischen Unkenntnis der anderen.
Eine Schlussfolgerung ergibt sich: wir brauchen eine Brücke in die energetische Zukunft einer noch zu entwickelnden Grund- und Großenergie. Ausstieg aus Braunkohle, Steinkohle, Öl wegen der CO2-Anreicherung und aus der Kernenergie wegen der Gefährlichkeit „gleich, sofort, ganz schnell“ ist eine illusorische Forderung, Ideologie statt Sachkunde. Ja, es ist etwas dran an den antiatomaren Argumenten. Die Strahlung ist gefährlich, die Endlagerfrage noch offen, die Reichweite der Uranvorräte ist begrenzt und militärischer Missbrauch möglich. Aber was ist davon Wahrheit und was Übertreibung? Darüber lohnt es, zu debattieren.

Nichts sollte uns davon abhalten, den Weg raus aus den fossilen Energieträgern (inklusive Kernenergie) zu gehen und dafür auch die Energiesysteme zu entwickeln, die auf die zukünftig verfügbaren Energieformen passen. Energieeffizienz, Speicher-techniken und Erneuerbare sind dieser Weg. Wenn keine grundlastfähige Energie-form gefunden wird, werden wir eine andere Möglichkeit finden müssen, Energie gerecht zu verteilen und zu nutzen. Oder sonst wie lernen, mit verfügbaren Res-sourcen nachhaltig umzugehen und hierfür eine Lösung finden, die sicherlich au-ßerhalb der jetzt von den Energiekonzernen praktizierten Energiewirtschaft liegen wird.
Egal wie lange dieser Weg dauern mag, wenn wir uns auf fossile Energieträger und Kernkraft verlassen, gehen in nicht allzu ferner Zukunft die Lichter aus und lassen uns mitten im dann erst mal unaufhaltsamen Klimawandel im Dunkeln, auf eine Hal-de mit Atommüll sitzend, zurück. Natürlich können wir auch diese Entwicklungen in die Zukunft verschieben. Keiner von uns heute hier in Deutschland wird wirklich unter dem Klimawandel zu leiden haben, und wenn kein Kernkraftwerk hochgeht, haben wir auch noch das Glück und uns bleibt ein weiteres Tschernobyl erspart. Wenn wir so bequem sind und uns für diesen Weg entscheiden, dürfen wir aber auch nicht jammern, wenn der Strom trotzdem immer teurer wird (weil ganz andere Mechanismen den Preis bestimmen), wenn dann doch mal ein Kernkraftwerk hava-riert oder mit rumliegendem Atommüll Schindluder getrieben wird. Rausholen wird uns dann keiner, wir haben uns diese Suppe selber und wissentlich eingebrockt.
Am Ende wird es nicht auf technische Argumente, sondern auf die gesellschaftliche Entscheidung ankommen wann wir den Umbau der Energiesysteme in Angriff neh-men – jetzt , wo wir begriffen haben worum es geht, oder in Zukunft, wenn unsere Nachkommen dazu gezwungen sind und sich fragen, warum wir trotz besseren Wissens so lange gewartet und sie im Dreck sitzend zurückgelassen haben. Wohl-gemerkt – ein „Ob“ steht da nicht zur Debatte, nur ein „Wann“.
Ach ja, noch folgendes: Nur 20 % der Sahara sind Sandwüste mit Wanderdünen, da wäre also tatsächlich jede Menge Platz für Solarkraftwerke. Gegenüber den derzei-tigen Vorstellungen beispielsweise des französischen Staatspräsidenten, den Nord-afrikanischen Staaten (allen voran Libyen) Atomkraftwerke anzudrehen, wären mir Solarkraftwerke dann doch irgendwie sympathischer…
An diesem Artikel sieht man mal wieder, wie sehr die konventionelle Stromwirtschaft in Deutschland die Debatte um die Energieversorgung bestimmt. Schade, dass die schlechten Argumente von einer linken Zeitung kritiklos übernommen werden.
Fakt ist:
Das Lastmangement mit Erneuerbaren Energien ist machbar und nicht so schwierig, wie von den Stromversorgern oft behauptet wird. Denn:
* Nicht alle Erneuerbaren Energien bieten ein schwankendes Angebot. Laufwasserkraftwerke sind Grundlastkraftwerke, Stauseen können völlig flexibel in der Grund-, Mittel- oder Spitzenlast eingesetzt werden. Auch Biomassekraftwerke sind steuerbar, geothermische und solarthermische Kraftwerke sind ebenfalls grundlastfähig.
* Windprognosen oder Sonnenprognosen machen das Wind- oder Sonnenstromangebot für Stunden oder Tage im Voraus zuverlässig berechenbar.
* Wenn das Windstromangebot im Verhältnis zur Nachfrage zu groß ist, kann Windstrom genau wie heute überschüssiger Atomstrom mit Hilfe von Pumpspeicherkraftwerken gespeichert werden. Hier konkurrieren Wind- und Atomstrom um die knappe Speicherkapazität.
* Schnelle Ausgleichskraftwerke: Schnell regelbare Gaskraftwerke (in der Übergangsphase Erdgas, später auch mit Biogas zu betreiben) ergänzen die fluktuierenden Erneuerbaren Energien.
* Virtuelle Kraftwerke: Ein Softwarepaket von Prognose-, Leit- und Automatisierungssystemen verbindet z.B. fünf Blockheizkraftwerke, zwei Windparks, eine Photovoltaikanlage und ein Wasserkraftwerk zu einem System, das die Energieerzeugung abhängig von den verteilten technischen Möglichkeiten, dem prognostizierten Bedarf der Verbraucher und den Einkaufskonditionen des Stromversorgers optimiert. Auch die Einbindung der Verbraucher ist Ziel bei der Entwicklung virtueller Kraftwerke. Denn man kann die Nachfrage steuern. Bestimmte Geräte (z.B. Kühlschränke) eignen sich zum Stromspeichern. Sie müssen mehrmals am Tag anspringen, um zu kühlen – aber wann, ist ihnen ziemlich egal. Wenn alle norddeutschen Kühlschränke immer dann anspringen würden, wenn eine Sturmböe die Stromproduktion aus Windkraft hoch treibt, würde das diese Erzeugungsspitze schnell abbauen. Ein norwegischer Stromanbieter nutzt diese Idee schon, indem er privaten Haushalten auf freiwilliger Basis in Spitzenzeiten ein Signal zum Stromabschalten sendet.
* Dennoch wird man um die Speicherung von Energie nicht vollständig herum kommen, allerdings bleibt bis 2050 noch viel Zeit, um neue Technologien zu entwickeln.
Literaturempfehlung:
Volker Quaschning (Professor für Regenerative Energiesysteme, FHTW Berlin)
Systemtechnik einer klimaverträglichen Elektrizitätsversorgung in Deutschland für das 21. Jahrhundert
http://www.volker-quaschning.de
@Florian Kubitz!
Sie schrieben in Ihrem Kommentar abschließend:
* Dennoch wird man um die Speicherung von Energie nicht vollständig herum kommen, allerdings bleibt bis 2050 noch viel Zeit, um neue Technologien zu entwickeln.*
Bereits jetzt wird die jährliche deutsche Stromproduktion in Höhe der Leistung zweier Kernkraftwerke ins Ausland exportiert. Nur aus reinen betriebswirtschaftlichen Gründen wird von den Energiekonzernen der weitere Ausbau von Kraftwerken beispielsweise mit fossilen Brennstoffen gefordert.
Deutschland wäre durchaus im Stande in kürzester Zeit allein auf umweltfreundliche Energiegewinnung zu setzen.
Die volkswirtschaftlichen Schäden, die die Energiekonzerne mit ihrer jetzigen umweltschädigenden Energiegewinnung anrichten sind dreimal so hoch wie ihre Betriebsergebnisse. Hierfür sollten man die Konzerne haften lassen, wenn sie sich nicht bereit erklären sofort auf umweltfreundliche Energiegewinnung umzustellen!
Denn ich bin nicht der Meinung, dass man noch Zeit bis 2050 hat.
Es ist diesbezüglich bereits 5 vor 12!
Freundliche Grüße
Hans-Dieter Wege
NS: Sie sollten vielleicht einmal linke Energie im Google eingeben
Bei diesem Artikel fallen mir nur zwei Begriffe ein:
1. Volksverhetzung
2. bestochene Schreiberlinge
U.
D.h.:
Den Kernenergieausstieg zu stoppen, halte ich angesichts der mit ihr verbundenen, eklatanten Gefahren für die Menschheit und der von ihr generierten, auf JahrZIGtausende unlösbaren Probleme einerseits und der bewiesenen Überflüssigkeit der Kernenergie andererseits (bis vor wenigen Jahren ging es Tausende von Jahren völlig ohne …) für schlichtweg zutiefst verbrecherisch, oder: geisteskrank, weil selbstschädigend.
Jedenfalls nach Hiroshima und Tschernobyl kein Thema mehr, über das noch diskutiert werden sollte.
Hier ist notfalls MASSIVER Widerstand bis zur allerletzten(!) Konsequenz angesichts der auf dem Spiel stehenden Werte für die gesamte Menschheit und den gesamten Erdball, gerechtfertigterweise und unter Einsatz aller nur denkbaren baren Methoden, das Mittel der Wahl!
Ähnliches gilt sinngemäß für das Ausbringen von gentechnisch veränderten Lebewesen in die freie Natur und für Versuche größeren Ausmaßes in der Erdkruste.
Wenn Kinder hinter der Scheune mit Streichhölzern spielen, ist rigoroses Einschreiten alternativos!
Ohne wenn und aber…
(Man bedenke die Größenordnungen, um die es hier geht!!)
U.
Hallo Unternehmer!
Politik zu Gunsten von Mosanto, RWE, EON, ENBw und wie sie sonst noch alle so heißen
muss so schnell wie möglich beendet werden!
Wer für das Leben ist, sollte diesbezüglich überhaupt keine Kompromisse machen!
Eine neue starke Linke muss sich hinsichtlich dieser Probleme vorbildlich verhalten und darf sich nicht im Geringsten auf eventuelle VERFÜHRUNGSVERSUCHE DER LOBBYISTEN einlassen!
Kein Fußbreit den GENFOOD-Atom- und Umweltverschmutzungslobbyisten!!
Stoppt den Frevel an der Natur!
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Dieter Wege
Hallo Hans-Dieter,
ich gebe Ihnen in allen Punkten Recht. Nur in einem nicht:
“… überhaupt keine Kompromisse machen ..!”.
Eine Leben ohne Kompromisse gibt es nicht.
Und schon gar nicht in einer Demokratie.
Auch ich bin der Ansicht
“Stopt den Frevel an der Natur!” Aber nicht mit Gewalt sondern behutsam und mit Weitsicht.
Die Kurzsichtigen haben schon genug Schaden an der Natur
-dazu zähle ich auch den Menschen- angerichtet.
Alles Gute
Erhard
Hallo Herr Erhard Jakob!
Sie kennen sich ja auf dem rechtlichen Gebiet sehr gut aus?
Sicherlich ist Ihnen ja dann der Begriff “Grenzen der Mitwirkungspflicht” bekannt!
Diesen Begriff “Grenzen der Mitwirkungspflicht” sollten vielleicht die Menschen zum Thema umweltfeindlicher Energiepolitik übernehmen.
Und ich bin nicht ihrer Meinung. Meiner Meinung nach muss es auch Grenzen für die Kompromißbereitschaft geben!
Denn wenn aus Kompromissen faule Kompromisse werden, so sollten die Menschen so etwas ablehnen, erst recht in einer Demokratie!
Und abschließend möchte ich noch etwas los werden. Ich persönlich, bewundere die jungen Menschen, oftmals waren es sogar Frauen, die sich als UmweltaktivistInnen sogar unter die Schienen eingraben und anketten, auf denen ein Transport mit radioaktivem Müll anrollt.
Diesen Menschen gehört in meinen Augen unsere unbedingte Solidarität!
Sie setzen sich so ein, wie es sich die Meisten von uns nur nicht trauen, obwohl es eigentlich die Pflicht von uns Allen wäre, auch im Interesse aller nachfolgender Generationen!
Deshalb: “Meine persönliche Hochachtung für alle UmweltaktivistInnen!
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Dieter Wege
Hallo Herr Wege, ich bin kein Jurist. Die Kenntnis der Gesetze (z. B. das Gesetz über die Mitwirkungspflicht, Pflicht zur Hilfeleistung, Unterlassene Hilfeleistung usw. usf.) hilft Ihnen und mir gar nichts, wenn wir nicht die Kraft (Geld und Macht) haben, diese Gesetze durchzusetzen bzw. verstöße zu ahnden. Meine größte Achtung und Hochachtung gilt den Menschen, die bis zur Selbstaufgabe um ihr Ziel kämpfen.
Dr. Gerhard Schröder (SPD):”Wer kämpft kann verlieren. Wer nicht kämpf hat schon verloren!”
Deshalb habe auch ich die größte Achtung und Hochachtung vor den Umweltaktivisten und den Mitarbeitern von Greenpeace. Aber auch vor anderen Menschen, die nicht feige Einknicken, wenn es schwierig wird.
Besonders verachte ich Menschen, die einem Mitmenschen, der laut nach Hilfe schreit, sagt: “Du brauchst doch gar nicht zu schreien. “Dich hört doch sowieso keiner!” und jede Hilfe verweigert.
Aber solche Leute werden wir bei “###” ganz sicher nicht finden.
Apropos – suchen und finden. Bitte suchen und finden sie die Antwort von Matthias Platzeck (SPD) auf meine/n Frage/Beitrag
“Glaubwürdigkeit der Politiker”.
In diesem Zusammenhang können sie auch gleich noch einen Blick auf “abgeordnetenwatch” werfen und schauen, was die Bundestagsabgeordneten “Joachim Günther, FDP”, “Dr. Dieter Wiefelspütz, SPD” und “Dr. Gregor Gysi, DIE LINKE” zu diesem Thema zu sagen wußten.
Alles Gute Erhard
Hallo Herr Erhard Jakob!
Seltsamer Weise wurde mir die Antwort auf Ihre Frage an Herrn Platzeck sogar zugemailt! Ich hoffe Sie waren nicht enttäuscht? War ja nichts anderes zu erwarten!
Den Menschen, der einst die Mitnahmementalität anprangerte, kann man wohl höchstens als eines der schlechtesten Beispiele in der jüngsten deutschen Geschichte anführen aber bestimmt nicht als gutes Beispiel zum Thema Soziale Gerechtigkeit.
Aber ich nehme ja mal an, dass Sie das nur zynisch meinten!
Aber zumindest war er ja der Kanzler ohne graues Haar.
Und genau so sollte man ihn auch in die Geschichte eingehen lassen!
Mit freundlichen freiheitlich demokratisch international sozialistischen Grüßen
Hans-Dieter Wege
Hallo Herr Hans-Dieter Wege,
eigentlich war ich schon etwas enttäuscht über die Antwort von Herrn Platzeck. Obwohl ich damit rechnen mußte.Aber ich mach es so wie die Parteiführer, wenn sie eine Wahlschlappe erlitten haben. Ich suche solange bis ich noch etwas gutes finde. Und bei mir ist es so, dass ich mich freue, dass “direktzu.de” mir überhaupt erlaubt hat, diese Frage öffentlich zu stellen. Über 5 Tausend Menschen habe von dieser brisanten Sache Kenntnis genommen und über 4 Hundert haben sich auf meine Seite gestellt und bei dem “Tau-Ziehen” kräftig mitgezogen. Das feier ich natürlich als einen großen Sieg. Dabei rückt jetzt die recht unbefriedigende Antwort in den Hintergrund. Die Sache ist ins Licht der Öffentlichkeit gerückt worden und das ist es ja, was ich wollte.
Leider hat mir “direktzu” bei meiner Erwiderung an Herrn Platzeck und bei einer fast identischen Anfrage an Frau Dr. Merkel die “Rote Karte” gezeigt. Und darüber bin ich viel mehr enttäuscht als über die Antwort von dem Ministerpräsidenten Matthias Platzeck (SPD).
Alles Gute
Erhard
Hallo Herr Erhard Jakob!
Ich finde auch, dass es am Wichtigsten ist, das so viele Menschen wie möglich von den “Schweinereien” erfahren, die so laufen können.
Mein Beitrag bzw. meine Fragen an Frau Merkel zu:
DIE MENSCHEN AUS DER “DUNKELHEIT DER SOZIALHILFE” HERAUSHOLEN muss demnächst beantwortet werden.
Ich war übrigens auch so schon sehr zufrieden, denn nur ungefähr 0,2 Prozent der den Beitrag aufrufenden haben überhaupt dagegen gestimmt. Eigentlich sollte so etwas ja der Regierung schon zu denken geben?
Ich habe jetzt zum Thema Grundgesetz noch einmal einen Beitrag wie folgt an direkt zur Kanzlerin wie folgt geschrieben:
Direktzu
Bundeskanzlerin
Dr. Angela Merkel
Thema Arbeitsmarkt
Am 16. September
GRUNDGESETZ
Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin!
Ich möchte Ihnen, zudem von mir eingefügten Gedicht mit dem Titel DEMOKRATIE, die am Ende eingefügten Fragen stellen und bitte Sie mir diese zu beantworten!
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Dieter Wege
D E M O K R A T I E !
Die Deutschen haben und das ist nicht schlecht,
ein gut durchdachtes Grundgesetz.
So wird geregelt in Artikel 12, zuerst genau im Absatz 1,
den Beruf frei zu wählen das bleibt meins.
Hier kann man weiterlesen und abstimmen:
http://www.direktzurkanzlerin.de/
Freundliche Grüße
Hans-Dieter Wege, Oldenburg
Hallo Hans-Dieter,
über Ihr Schreiben von 09:21 Uhr habe ich mich wirklich sehr gefreut. Auch Ihr Gedicht gefällt mir sehr gut.
Wenn Sie so weiter machen, dann können wir aus meiner Sicht sogar noch Freunde werden.
Ich habe Ihr Punktekonto bei der ersten Frage gleich auf 515 und bei der Zweiten gleich auf 72 aufgestockt.
Beziehungsweise ich stehe bei dem “Tau-Ziehen” auf Ihrer Seite und ziehe kräftig mit.
Auch ich habe heute folgende Anfrage an Frau Dr. Merkel gestellt. Allerdings habe ich wenig Hoffnung, dass bei *direktzu” meinen sehr brisanter Beitrag frei ge schalten wird.
Text:
(An “…direktzu.de/kanzlerin/messages/17792″)
Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin Frau Dr. Angela Merkel,
mehr als ein Dutzend über alle Zweifel erhabenen Persönlichkeiten beschuldigen ziemlich direkt, dass der Richter am Amtsgericht Riesa, Herr Weber, ein Verhandlungsprotokoll gefälscht und Ihr Parteifreund und vormaliger Justizminister von Sachsen und Kandidat für das Präsidentenamt von Deutschland, Herr MdL Steffen Heitmann,
im Rahmen seiner Amtsführung eine falsche amtliche Urkunde für richtig beschieden hat.
Beweis: Siehe Verfahrensakte 3 C 0311/96 Amtsgericht Bautzen.
Ein hoher Amts-, Verantwortungs- und Vertrauensträger der LINKSPARTEI sagte zu mir: “Das Protokoll ist richtig. Und wenn sie jetzt nicht aufhören weiter nach dem Echtheitsbeweis für das Protokoll zu suchen, dann gibt es auch noch andere Mittel und Methoden um das zu beenden.”
Sehr geehrte Frau Dr. Merkel, ich möchte Sie höflichst fragen, ob Sie sich dafür einsetzen wollen, dass mit den Mitteln und Methoden von Recht und Gesetz aufgeklärt wird, ob sich gegenwärtig gefälschte Gerichtsprotokolle im internationalen Rechtsverkehr befinden oder nicht?
Mit freundlichen Grüßen
Ihr potenzieller Wähler
erhardjakob@vodafon.de
Telefon: 0176/96349755
Was soll das??!! Die Antworten sind absehbar! Mehr als Frust ist da nicht zu erwarten. Die Befragten haben mehr als einmal ihre merkwürdige Haltung zu Gerechtigkeit, Fairness und Vernunft deutlich zum Ausdruck gebracht.
Hat linke Politik nichts besseres zu tun??
fragt
U.
PS
Statt dieses unwürdigen Spieles sollten wir lieber ein Medienunternehmen gründen, das alles das herausbringt, was die bürgerlichen Medien und die Behörden verschweigen! Ein RIESEN Markt!
Aber wenn ich solche Vorschläge mache, da sind auch von betroffensten Linken nur noch die Rücklichter zu sehen – und zwar in weiter Ferne!
Warum aber sollten sich andere Menschen mehr um derlei “Helden” kümmern, als diese selbst.
Ich habe mir angewöhnt, mich nur noch für Leute einzusetzen, die aus objektiven(!) Gründen nicht mehr kämpfen können (Behinderte im weitesten Sinne des Wortes) – die Feiglinge, Trickser, Ausnutzer, krankhaften Selbstsaboteure und Faulen sollte man tunlichst sich selbst überlassen, damit sie Gelegenheit haben, aus ihren Fehlern zu lernen – es war früher sicherlich falsches Verständnis von Sozialismus und Solidarität, auch die Un- und Böswilligen mit “durchziehen” zu wollen – die Quittung fiel entsprechend aus …
Ganz bestimmt wird es der annonyme “U” erleben, dass unehrliche und unaufrichtige Richter, Rechtsanwälte, Staatsanwälte und andere Beamte, ihn bei der Wahrnehmung seiner staatsbürgerlichen Rechte noch einmal schwer verletzen.
Das ist dann schon schlimm genug. Aber noch viel viel schlimmer ist es, wenn er dann an Mitmenschen gerät. Die zu ihm sagen: “Ich helfe dir nicht! Du bist doch selbst schuld! Warum läßt du dich mit solchen skrupellosen und niederträchtigen Verbrechern überhaupt ein?”
Gott sei dank, haben sich bei “…platzeck.de…” nur sechs solcher Kreaturen zu Wort gemeldet. 404 Mitmenschen haben sich bei dem *Tau-Ziehen” hinter mich gestellt und kräftig mitgezogen.
Das ist doch ein gutes Verhältnis.
Im übrigen habe ich mehr oder weniger mit einer ausweichenden Antwort gerechnet. Deshalb hielt sich meine Enttäuschung auch in sehr engen Grenzen.
Doch viel viel wichtiger für mich ist doch die Tatsache, dass über fünf Tausend Leute auf diesen Beitrag geschaut und von der brisanten Sache Kenntnis genommen haben.
Und ganz sicher haben auch sehr viele von denen schon auf die Antwort von Herrn Platzeck gewartet und werden jetzt die Person des Ministerpräsidenten im neuen Licht sehen.
Ich ärgere mich nicht über die negative Antwort. Sondern ich freue mich darüber, dass ich mit der sehr brisanten Sache ein gutes Stück in Richtung Öffentlichkeit gekommen bin und basta.
Resümme: Nicht alle Menschen sind verbrecherische Egoisten!
Es gibt auch Ehrliche und Aufrichtige man muss
sie nur suchen und finden!
Ich wünsche allen ###-Leser
viel Glück und alles Gute
Erhard